Wachsender Widerstand: Auch Wiedikon sagt «Nein» zum Subventionsvertrag
Die Skepsis gegenüber der neuen Subventionsstrategie der Stadt Zürich wächst. Nach Altstetten hat sich nun mit Wiedikon ein weiteres grosses Quartier gegen die Unterzeichnung des städtischen Vertrags entschieden. Damit rückt unsere eigene Abstimmung am 10. April in Wipkingen noch stärker in den Fokus.
Gestern Abend setzte der Quartierverein Wiedikon ein deutliches Zeichen: Bei einer Rekordbeteiligung von rund 190 Mitgliedern lehnte die Versammlung die Unterzeichnung des neuen Subventionsvertrags mit 54 % der Stimmen (88 zu 76 bei 23 Enthaltungen) ab.
Ein Trend zur Unabhängigkeit
Wiedikon folgt damit dem Beispiel von Altstetten, wo sich der Quartierverein bereits zuvor gegen die neuen städtischen Auflagen ausgesprochen hatte. In beiden Quartieren wiegt die Sorge um die Vereinsautonomie schwerer als die garantierte finanzielle Unterstützung durch die Stadt.
In Wiedikon verzichtet der Verein damit auf jährliche Stadtbeiträge von rund CHF 24’000. Um dieses Defizit zumindest zur Hälfte aufzufangen, beschlossen die Mitglieder im Anschluss eine Erhöhung des Jahresbeitrags von CHF 20 auf CHF 30.
Weichenstellung für Wipkingen am 10. April
Die Signale aus Altstetten und Wiedikon zeigen, dass wir mit unseren Bedenken nicht alleine sind. Auch unser Vorstand in Wipkingen beantragt der kommenden Generalversammlung am 10. April 2026, den Vertrag nicht zu unterzeichnen.
Freiwilligenarbeit muss Spass machen! Sonst macht es niemand.