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Nachtarbeiten auf der Nordstrasse beim Röschibachplatz

Am Dienstag Abend 7. Dezember ab 20 Uhr bis zum Mittwoch Morgen 8. Dezember um 6 Uhr und dann nochmals am Donnerstag Abend 9. Dezember ab 20 Uhr bis Freitag Morgen 10. Dezember 6 Uhr werden in der Nacht die Bauarbeiten an der Baugrube auf der Nordstrasse abgeschlossen.

Das Wasserwerk der Stadt Zürich muss die Wasserleitung zwischen der Nordstrasse, die Dammstrasse hinunter an die Wasserwerkstrasse erneuern, da es zu zwei Wasserrohrbrüchen kam.

Die Wasserleitungen werden ausgetauscht, die Baugruben zugefüllt und ein neuer Deckbelag eingebracht, so dass die Strassenräume wieder uneingeschränkt wieder zur Verfügung stehen.

Anwohnerinfo Nachtarbeit Nordstrasse (Baustelle Dammstrasse)_Asphalt




Neugestaltung Bahnhof Wipkingen

Wer aufmerksam am Bahnhofsgelände vorbeigeht, entdeckt die Baugespanne hinter der Bushaltestelle Nordbrücke und entlang den Bahngleisen. Die SBB und die Stadt Zürich gestalten das Bahnhofsareal neu. Bis zum 21. September 2021 lagen die Pläne öffentlich auf. Wir haben sie für euch angesehen.

Mächtig wird das neue Portal bei der Bushaltestelle an der Nordbrücke: Es ist ein in Metall und Glas gestaltetes Mahnmal, das für einen neuen SBB-Brutalismus steht. Mit dem Charme eines Recyclinghofs soll die Haltestelle in Zukunft den wartenden Busreisenden Schatten spenden oder bei Regen ein Dach bieten. Wir vom Quartierverein (QV) hätten uns hier eine filigranere Konstruktion gewünscht, die sich harmonisch ins Quartier einfügt.

Es gibt aber auch Positives zu berichten. Über zwei neue Liftanlagen links und rechts wird der Zugang zu den Gleisen erstmals barrierefrei möglich. Alternativ ist die Anbindung auch über zwei Treppenanlagen links und rechts der Lifte gewährleistet. Bis anhin gab es nur einen Zugang auf der Seite des Restaurants Nordbrücke. Ausserdem wird das südliche Trottoir auf der Nordbrücke – endlich – um rund einen Meter fünfzig verbreitert. Damit können nun auch die vielen Kinderwagen die wartenden Reisenden gefahrlos kreuzen.

Verlegung der beiden Bahngleise in die Mitte

Das Mittelperron wird aufgehoben. Die Züge verkehren künftig also in der Mitte. Dafür werden zwei neue Perrons auf beiden Seiten der Gleise erstellt. Auf der linken Seite geht es Richtung Hauptbahnhof und auf der rechten Seite Richtung Oerlikon. Der Zugang auf die beiden Perrons erfolgt in Zukunft also von beiden Seiten her. Der Zugang zum linken Perron ist zusätzlich über die Nordbrücke per Lift und Treppe, aber auch wie bisher, über den Zugang Rousseaustrasse möglich. Neu wird dieses Perron im Süden zusätzlich vom Lettenfussweg her erschlossen. Damit wird das Lettenquartier mit den Siedlungen der verschiedenen Baugenossenschaften direkter an den Bahnhof angebunden.

Durchgang Süd wird durchlässig und barrierefrei

Die bisherige Unterführung an der Dammstrasse wird etwas weiter nach unten in Richtung Stadt verlegt. Neu wird sie die beiden Gleise untertunneln, so dass der Zugang auf das Perron in Richtung Hauptbahnhof weiterhin möglich ist. Neben der Unterführung entstehen auf beiden Seiten der Gleise je eine Treppe und eine Rampe. Durch die Unterführung wird eine neue direkte Quartierverbindung vom Lettenfussweg zur Damm- beziehungsweise Habsburgstrasse möglich. So positiv diese Neuerungen sind, so negativ fällt die beabsichtigte Ausführung ins Gewicht. Statt begrünter, hitze- und lärmmindernder Bahnborde sind mächtige Betonwände geplant. Hier besteht unserer Meinung eindeutig ein grosser Verbesserungsbedarf.

 

Begegnungszone Dammstrasse wird ausgeweitet

Parallel zu den Bauarbeiten der SBB wertet die Stadt Zürich den nördlichen Teil der Dammstrasse entlang des Bahndamms mit einer Begegnungszone auf. Dies geschieht im Rahmen des Konzepts zur Stärkung des Quartierzentrums. Baubeginn dürfte der Sommer 2024 sein.

Es braucht noch Geduld

Das Plangenehmigungsverfahren läuft bis zum Februar 2023. Frühestens ab März 2023 kann dann gebaut werden. Mit dem Ende der Bauarbeiten ist nicht vor Ende Mai 2025 zu rechnen.

Streckensperrungen notwendig

Die umfangreichen Bauarbeiten an den Gleisanlagen können leider nicht ohne massive Einschränkungen des Bahnverkehrs durchgeführt werden. Ein ganzes Jahr lang wird die Strecke von Wipkingen zum Hauptbahnhof gesperrt. Von Dezember 2023 bis Dezember 2024 verkehrt die S-Bahn 24 dann als Shuttle von Oerlikon nach Wipkingen und anschliessend wieder zurück nach Oerlikon.




Dorfbauwoche vom 19. – 23. Juli beim GZ Wipkingen

Wie bereits schon einmal führt der Spielbus auch dieses Jahr wieder eine Dorfbauwoche auf der Wiese beim GZ Wipkingen durch. Täglich von 10-16 Uhr werden Hütten gebaut. Das Projekt richtet sich in erster Linie an schulpflichtige Kinder der 1. – 6.Klasse. Willkommen sind auch jüngere Geschwister (in Begleitung) sowie Eltern oder Grosseltern, welche sich beteiligen möchten.

Die Kinder bauen unter kundiger Anleitung und Mithilfe ihre Traumhütten. Zum Bauen stehen unterschiedliche Materialien wie Holz, Blachen, Tücher, Bambus, Nägel, Schnüre und Seile etc. zur Verfügung. – Die angrenzende Spielwiese lädt zu Ball- und Geschicklichkeitsspielen ein. Von 12-13.15h ist jeweils Mittagspause. Alle Teilnehmer*innen haben die Möglichkeit, Mitgebrachtes auf den Grill zu legen.

  • die Teilnahme ist kostenlos
  • es ist keine Anmeldung erforderlich
  • die Kinder / Besucher bringen ihr Essen selber mit
  • am Mittag stehen zwei Grillstellen stehen zur Verfügung.

Projektbeschrieb Kinderdorf 2021 der Pädagogischen Aktion Zürich, PAZ

Dieses mittlerweile zur Tradition gewordene Wochenprojekt “Kinderdorf“, einmal jährlich in den Schulferien, führen wir von der PAZ kontinuierlich seit 2001 durch. Nach verschiedenen Projektstandorten in der Stadt Zürich (Seebach, Bullingerwiese, Fritschiwiese, Schulhaus Friesenberg und GZ Wipkingen) findet das Projekt 2021 erneut beim GZ Wipkingen statt. Wir führen das Projekt im Rahmen unseres Leistungsauftrages mit dem Sozialdepartement der Stadt Zürich durch.

Aufgrund der besonderen aktuellen Lage wird das Projekt unter Einhaltung der neuesten Vorgaben des BAG realisiert. Es besteht ein Schutzkonzept und die darin formulierten Massnahmen werden umgesetzt. Situationsbedingt kann es notwendig werden die Teilnehmer*innen-Zahlen zu begrenzen. Alle Teilnehmenden werden mittels einer Präsenzliste erfasst (Name, Adresse und Telefonnummer).

Pädagogische Aktion Zürich, PAZ
Seestrasse 395, Postfach 919, 8038 Zürich
www.spielbus-paz.ch
spielbus@spielbus-paz.ch 044 481 50 33

Projekttext Kinderdorf 2021




Temporärer Mehrzweckstreifen Nordbrücke

Die Nordbrücke wird voraussichtlich ab 2025 verbreitert und der Strassenraum neu gestaltet. Um Erkenntnisse für diese langfristige bauliche Umgestaltung zu gewinnen, erstellt die Stadt Zürich von Sommer 2021 bis Winter 2022 einen temporären Mehrzweckstreifen. Dieser ermöglicht flächiges Queren ohne Umwege und wertet das Quartierzentrum kurzfristig auf.

eingesandter Artikel. Stadt Zürich, Tiefbauamt

Flächiges Queren an der Nordbrücke

Der temporäre Mehrzweckstreifen wird in der Fahrbahnmitte der Nordstrasse, Abschnitt Lägern- bis Scheffelstrasse, errichtet.

Mit der testweisen Einführung eines Mehrzweckstreifens soll das Quartierzentrum Nordbrücke kurzfristig aufgewertet und die Trennwirkung der Nordstrasse vermindert werden. Das Queren der Nordstrasse für Fussgängerinnen und Fussgänger wird erleichtert, indem die Fahrbahn überall gequert werden kann und nicht nur auf den Fussgängerstreifen. Dafür werden die Fussgängerstreifen entfernt. Zudem soll der Mehrzweckstreifen angepasste Geschwindigkeiten, die Verflechtung aller Verkehrsteilnehmenden und die gegenseitige Rücksichtnahme fördern.

Beispiele aus anderen Schweizer Städten zeigen, dass der Verkehr langsamer und besser fliesst und so insgesamt zu mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden führt.

Heutige Situation

Heute bringen unter anderem kanalisierte Passantenströme auf den Fussgängerstreifen den Verkehr in der Nordstrasse regelmässig zum Stocken. Das Abbiegen von der Nordstrasse in Richtung Röschibachplatz ist für Velofahrerinnen und Velofahrer schwierig. Zudem ist der Strassenraum nicht an Tempo 30, das 2019 eingeführt wurde, angepasst und trennt das Quartierzentrum Nordbrücke.

Weiterführende Informationen

Am Dienstag, 25. Mai 2021 um 18.30 Uhr führt die Stadt Zürich eine virtuelle Informationsveranstaltung zur Errichtung des temporären Mehrzweckstreifens im Bereich der Nordbrücke durch.

Am Mittwochabend, 26. Mai 2021 werden für Teilnehmende der Informationsveranstaltung zudem Begehungen vor Ort angeboten. Anmeldeschluss ist der Freitag, 21. Mai 2021.

Anmelden kann man sich hier:

https://www.stadt-zuerich.ch/ted/de/index/taz/gestalten/mehrzweckstreifen_nordbruecke.html

 

 




Tagger – Respect! Bhf.-WC versprayt

Liebe Tagger – Ihr habt unser Bahnhof WC zugesprayt. Wir haben Eure Tags gesehen. THX – und sie übermalen lassen.

Please RESPECT unser und euer WC am Röschi!

@ Tagger: Ist im Fall ein Gebäude das im original “Bauhaus Stil” im Jahre 1934 von euren Vorfahren erbaut wurde!
Damals hatte eure Mutter noch nicht mal das Licht der Welt erblickt –  bestenfalls eure Grossmutter.

Also: Finger Weg von der Spray-Dose!

Weil: Eure Grossmutter, eure Mutter und wir finden: Es schaut viel besser aus – ohne Eure Tags!

Thanks!

@SHECK, @SICK, @MEIR, @SADII

FYI: Wir bezahlen das aus unserem Quartiervereins Kässeli!




Rosengartentunnel: Stadt und Kanton informieren – 18.11.2019

Eingesandter Artikel (Update 14.11.2109:

Am 9. Februar 2020 befinden die Stimmberechtigten der Stadt und des Kantons Zürich über das Gesamtprojekt Rosengartentram & Rosengartentunnel. Die Rosengartenstrasse in der Stadt Zürich ist eine der am stärksten befahrenen Strassen der Schweiz, die mitten durch ein Wohngebiet führt.

Bis zu 56‘000 Fahrzeuge befahren täglich diese wichtige Verbindungsachse. Staus, Wartezeiten Verkehrsüberlastungen und Beeinträchtigungen des öffentlichen Verkehrs gehören seit Jahrzehnten zum Alltag. Zudem sind die angrenzenden Wohngebiete übermässig Lärm- und Schadstoffemissionen ausgesetzt. Mit dem Projekt Rosengartentram & Rosengartentunnel wollen Stadt und Kanton Zürich die Situation nachhaltig verbessern und durch das neue, leistungsfähige Tramangebot den öffentlichen Verkehr stärken.

Regierungspräsidentin Carmen Walker Späh sowie Fachleute des Kantons und der Stadt Zürich erläutern das Projekt. Im Zentrum stehen die Auswirkungen auf das Quartier Wipkingen.

Montag, 18. November 2019, 19.00 Uhr
Kath. Pfarreizentrum Guthirt, Zürich
(Türöffnung 18.30 Uhr)

Infoveranstaltung Wipkingen_DEF




Öffentliche Führung: Baumeisterhäuser an der Burgstrasse

Farbe an Fassaden formt unseren Stadtraum, Farbe im Innenraum hat Einfluss auf unseren Alltag.

Farbgestaltung verknüpft die Bestrebungen des Denkmalschutzes, die Bauherrenwünsche sowie Ansprüche an eine ästehische Qualität. Einblicke in die Historie, die technischen Machbarkeiten sowie die Entstehung eines Farbkonzepts.

Wann:

Samstag 14. 9. 2019 11 und 14 Uhr ( Dauer max 1 Std.)

Wo:

Treffpunkt: Dammstrasse 54, Bahnhof Wipkingen, vor der Bäckerei Kleiner.

Was:

Öffentliche Führung mit Dodo Schneider, Farbgestalterin und Matthias Köhler, Denkmalpflege Stadt Zürich




Geplantes Schulprovisorium auf der Lettenwiese sorgt für Ärger

Auf einem Teil der Lettenwiese in Wipkingen soll in den nächsten fünf Jahren ein Schulprovisorium stehen. Wipkinger bedauerten anlässlich einer  Informationsveranstaltung der Stadt diese Lösung. Sie bezweifelten, dass es keine Alternative gibt.

Artikel im Züri Nord von Pia Meier 28.08.2019 

Die Bauprofile auf der Lettenwiese sind unübersehbar. Der Gemeinderat hat den Kredit von 6,9 Millionen Franken bereits gesprochen. So fühlten sich einige Anwesende bei der Informationsveranstaltung der Stadt im zukünftigen Schulhaus Wasserwerk-strasse 119 vor vollendete Tatsachen gestellt. Die anwesenden Vertreter von Immobilien Zürich und Amt für Hochbauten machten ihnen nicht viel Hoffnung, dass sich noch etwas ändert an den Plänen, auf der Lettenwiese für fünf Jahre ein grösseres Schulprovisorium aufzustellen. «Es gibt keine andere Lösung», wurde betont. Man habe im Quartier intensiv gesucht, aber keine Alternative gefunden. Zudem habe man eine konzentrierte Lösung für alle provisorischen Bauten gewünscht. Die Lettenwiese – eine Fussball- und Spielwiese – bleibt zwar teilweise gebrauchsfähig, da die Schulprovisorien direkt neben dem Hartplatz aufgestellt werden. Trotzdem sieht es Quartiervereinspräsident Beni Weder als Verlust von Grünraum. «Dieser ist wichtig, wenn die Stadt immer mehr verdichtet wird.»

Luftbild (C) 2019 Marlon Thomann

Geärgert habe ihn auch, dass Immobilien Zürich nicht vorher informierte und die Bevölkerung mitwirken liess. Vielleicht hätte man dann eine andere Lösung gefunden. Er wies auf die leere Kirche Wipkingen hin. Marc Huber von der Kommunikation Immobilien Zürich sah es anders: «Es besteht keine Pflicht für eine Mitwirkung bei Provisorien.» Zudem hätte dies zu lange gedauert. Er wies auch darauf hin, dass die Baugenossenschaft des Eidgenössischen Personals BEP frühzeitig mit einbezogen worden sei. Dass die Bebauung der Wiese sensibel sei, sei ihnen bewusst gewesen.

Rückbau nicht garantiert

Einige Anwesende bezweifelten auch, dass das Provisorium wieder abgebrochen und der Status quo hergestellt wird. Die Vertreter der Stadt machten keine definitive Zusage, dass dies der Fall sei. Es sei nicht möglich, die zukünftigen Schülerzahlen zum jetzigen Zeitpunkt abzuschätzen.

Kommentar von Pia Meier

Bei der Informationsveranstaltung zur Lettenwiese besiegelten Beni Weder, Präsident Quartierverein Wipkingen, und der Vertreter vom Amt für Hochbauten es per Handschlag. Das Quartier soll in Zukunft frühzeitig informiert werden, wenn es um Projekte wie auf der Lettenwiese geht. Denn auch wenn in diesem Fall keine Bäume gefällt werden müssen, reagiert die Bevölkerung auf Verlust von Grünraum äusserst sensibel. In der Stadt Zürich wird massiv verdichtet. Trotz intensivemWohnungsbau ist der Leerwohnungsbestand gemäss neuesten Zahlen auf ein noch tieferes Niveau gesunken. Die Stadt ist beliebt, vor allem auch bei Familien. Die Schülerzahlen steigen nicht nur in den grossen Verdichtungsgebieten Zürich Nord und Altstetten, sondern auch in Quartieren wie Wipkingen stark. Dass es nicht einfach ist für Immobilien Zürich in einem bereits dicht bebauten Quartier wie Wipkingen mehr Schulraum zuschaffen, ist nachvollziehbar. Doch die Schulraumplanung der Stadt ist seit Jahren ein Thema. An einigen Orten gibt es zu wenig Schulraum. Die Stadt versucht, die Situation mit Einmietungen in Siedlungen oder Provisorien zuentschärfen. Die meisten Bürgerinnen und Bürger haben Verständnis für unkonventionelle beziehungsweise innovative Lösungen wie etwa eine Schule in einem Bürohaus. Dass Grünraum verloren geht, akzeptieren sie aber nicht ohne Erklärung. Denn dieser ist in einer verdichteten Stadt besonders wichtig. Er bedeutet Lebensqualität. Wenn zwei so sensible Aspekte wie Ausbildung unserer Kinder und Grünraum sich gegenseitig ausschliessen, sorgt dies zu Recht für Kritik. Und dann ist Kommunikation mit der Bevölkerung alles, um ihr Verständnis zu gewinnen.




26.8.2019: Infoveranstaltung Schulhausprovisorium Lettenwiese

Die Schulen platzen aus allen Nähten, auch in Wipkingen. Die Stadt Zürich plant daher in Wipkingen die Lettenwiese zu 40 % mit einer provisorischen Schule zu überbauen. Da geht für mehrere Jahre freier Grünraum verloren. Ist diese Verdichtung wirklich wünschenswert?

Schon gelaufen?
Das Baugesuch wurde bereits am 24. Juli 2019, kurz vor den Sommerferien publiziert. Damit die Bevölkerung trotzdem erfährt, wie die Planung aussieht, findet am Montag 26.8.2019 um 18.30 Uhr an der Wasserwerkstrasse 119, 8037 Zürich (Nähe Tanzhaus) eine Infoveranstaltung der Stadt Zürich statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Zukunft
Es geht um Eure Zukunft. Kommt zahlreich! Wir vom Quartierverein wünschen uns das! Die Infoveranstaltung kommt spät und erst auf Anregung von Euch und uns.

Wir zählen auf Euch
Wir als Quartierverein sind auf Euch angewiesen, da wir keinerlei rechtlich abgesicherten Einfluss auf die Planung der Stadt haben. Wir sind nur Bittsteller.

Nur direkt Betroffene
Nur unmittelbar direkt betroffene AnwohnerInnen können sich rechtlich wehren (wenn sie direkte Sicht auf das Baugelände haben). Dazu müssen Sie den Bauentscheid unbedingt schriftlich bis spätestens 24.8.2019 bestellen. Ohne dies verfällt die rechtliche Einsprachemöglichkeit!

Keine Chance für den Quartierverein
Wir als Quartierverein können uns rechtlich nicht einbringen, da wir KEIN Verbandsbeschwerderecht haben (wie das z.B. der TCS, der VCS, der Heimatschutz oder andere Organisationen in anderen Projekten haben).

Luftbilder: Marlon Thomann (C) 2019 im Auftrag des Quartierverein Wipkingen

Inserat_Bauvorhaben_Lettenwiese

Offizielle Medienmitteilung:
Der Stadtrat von Zürich, Hochbaudepartement, Schul- und Sportdepartement, 19. Juni 2019

Schulprovisorium auf der Lettenwiese
In Zürich-Wipkingen wird kurzfristig zusätzlicher Schulraum benötigt. Zur Erstellung eines Provisoriums auf der Lettenwiese beantragt der Stadtrat dem Gemeinderat einen Objektkredit von 6,9 Millionen Franken.

Schulraumbedarf
Der steigende Schulraumbedarf in Zürich-Wipkingen kann erst mit der geplanten Umnutzung der Liegenschaft an der Wasserwerkstrasse 119 zu einem Quartierschulhaus langfristig gedeckt werden (voraussichtlich auf Beginn des Schuljahres 2021/22). Zudem werden für die anschliessenden Instandsetzungen der Schulanlage Nordstrasse und des Kindergarten- und Betreuungslokals Imfeldstrasse 6 ab 2022 beziehungsweise 2024 Ausweichflächen benötigt. Auf dem städtischen Grundstück Lettenwiese an der Imfeldstrasse 90 soll deshalb ein Schulprovisorium erstellt werden.

Drei Phasen, drei Raumprogramme
Das aus verschiedenen Baukörpern bestehende Provisorium ist angrenzend an den bestehenden Hartplatz geplant. Da es nicht von Beginn an voll ausgelastet sein wird, wird zunächst nur ein Baukörper mit unter anderem 2 Klassenzimmern, 2 Kindergärten und 2 Betreuungsräumen erstellt. Für die Zeit während der Instandsetzung der Schulanlage Nordstrasse kommen 2 weitere Baukörper mit 6 Klassenzimmern, 2 Handarbeitszimmern und 3 Büros hinzu. Danach wird das Provisorium wieder auf 1 Baukörper mit 1 Klassenzimmer und 3 Kindergärten reduziert, um so die nötige Ausweichfläche für die Instandsetzung des Kindergarten- und Betreuungslokals Imfeldstrasse 6 bereitzustellen. Im Anschluss wird das Provisorium komplett zurückgebaut.

Provisorium
Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat für Erstellung und Rückbau des Provisoriums einen Objektkredit von 6,9 Millionen Franken einschliesslich Reserven. Aufgrund ihrer kurzen Einsatzdauer ist kein Erwerb, sondern bloss die Miete der Baukörper vorgesehen. Baubeginn ist für Frühling 2020 geplant, so dass der erste Teil im Sommer 2020 bezogen werden kann.

Quartierverein Wipkingen 2019




Baustelle Fernwärmeschacht an der Habsburgstrase

In der Habsburgstrasse vor dem Zivilschutzmuseum wird ein Zugangsschacht für die Fernwärme Verbindungsleitung erstellt.

Die Stimmbürger in der Stadt Zürich haben über den Fernwärmeverbindungstunnel kürzlich abgestimmt. Nun beginnen im Juni 2019 die Bauarbeiten, so auch in Wipkingen.Sie dauern rund zwei Jahre und sollen im Juni 2021 beendet sein. Rund um den Landenbergpark gibts daher eine neue Verkehrsführung und Einschränkungen beim Parkieren.

Fernwärmeschacht

Als Zugang zum Fernwärmeverbindungstunnel wird am südlichen Ende des Landenbergparks ein senkrechter Schacht erstellt. Der «Schacht Landenberg » wird rund 34 m tief und als Kreisprofil mit einer lichten Breite von 4.5 m ausgeführt. Da der Schacht ca. 33 m von der Linienführung der Microtunneling-Strecke entfernt liegt, wird der Schachtfuss zusätzlich mit einem horizontalen Verbindungsstollen an die Verbindungsleitung angeschlossen.

Sprengungen

Das nur die oberste Schicht des Erdmaterial aus baggerfähigem Material besteht, wird ab einer Tiefe von rund 5m der Fels weggesprengt. Die in der Umgebung stehenden Häuser erhalten Seismographen. Dadurch wird sichergestellt, dass die Sprengungen keine unerlaubten Erschütterungen verursachen.

ERZ_Baustellen-Info_Habsburg-_Landenbergstrasse_A4_1905_low-1




Zum 11. Geburri wünschen wir “Alles Gute Nordbrüggli”!

Das Nordbrüggli feiert dieses Weekend seinen 11. Geburtstag. Wir wünschen Alles Gute und – macht weiter so.

Zum Geburtstag haben wir einen uralten Tele Züri Beitrag aus 2005 ausgegraben. Damal war geplant das Nordbrüggli und den Bahnhof abzureissen und mit einem gesichtslosen 40 Meter Hochhaus zu ersetzen.

Gut dass es nie so weit kam. Es lebe unser Röschibachplatz!