Der QV Wipkingen wünscht frohe Festtage und ein gutes neues Jahr

Das vergangene Jahr bescherte unserem Quartier vier herausragende Ereignisse.

Wipkinger Zeitung

Erstmals erschien die von WipkingerInnen für WipkingerInnen geschriebene 48 Seiten starke Wipkinger Zeitung. Auch 2017 soll sie wiederum quartalsweise produziert werden.

Frischwarenmarkt

Der samstägliche Frischwarenmarkt belebte unseren Röschibachplatz. An 7 Marktständen wurde Marktfrische gelebt. Am Samstag 4. März 2017 soll es wieder losgehen.

Weihnachtsbeleuchtung

Unsere Weihnachtsbeleuchtung „Hale Bopp“ erstrahlt am Himmel über dem Röschibachplatz – dank 164 SpenderInnen aus dem Quartier.

Architekturpreis

Der Röschibachplatz wurde von der Zeitschrift „Hochparterre“ mit den schweizweit renommierten Architekturpreis „bonzener Hase“ in der Kategorie Landschaft ausgezeichnet.

Der Quartierverein Wipkingen bedankt sich für die Unterstützung und wünscht Euch allen frohe Festtage und ein gutes neues Jahr –  Wipkingen verbindet!




Röschibachplatz heute Abend – bevor das Christchind uns beschert

Morgen ist Weihnacht. Spontan stimmen sich Eltern mit ihren Kindern bereits heute auf unserem Dorfplatz, dem Röschibachplatz für das Fest ein.

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Frischwarenmarkt auf dem Röschibachplatz – die Bilanz 2016 und der Ausblick ins 2017

Wir sind hell begeistert. Wär hätte das gedacht, dass wir im 2016 einen wöchentlichen Frischwarenmarkt geniessen dürfen?




Vorfreude auf den Frühling: Sorbetto eröffnet ein Eiscafé in Wipkingen

Heinz Entzeroth baut seinen Sorbetto Glaceladen in Wipkingen um und eröffnet im Frühling 2017 ein Eiscaffé.

Ein Traum geht in Erfüllung. Wipkingen bekommt seine heiss ersehnte Gelateria. Rechtzeitig zur Saison 2017 werden die Umbauarbeiten abgeschlossen sein.

Weihnachtsangebot

Als Einstimmung hat der Glaceladen vor den Weihnachtstagen vom Montag 19.12. bis zum Samstag 24.12 geöffnet und das Festtagsangebot an fantastischen Desserts für das Festmahl wartet auf seine Liebhaber.

 




Christbaummarkt auf dem Röschibachplatz

Die frisch geschnittenen Christbäume stammen aus Kulturen der Firma Keller in Fahrwangen AG, Schongau LU und Umgebung. 

Verkauf täglich ab 15.12.2016 jeweils von 09:00 bis 19:30. Schluss 24.12.2016.

Bild: Felix Egloff an seinem Stand auf dem Röschibachplatz

Betrieb in zweiter Generation

Der Gründer des Unternehmens, Josef Keller, hatte am Stammtisch aufgeschnappt, dass mit Christbäumen ein guter Nebenverdienst möglich ist. Zusammen mit seinem Bruder hat er den Versuch gewagt und damit den Grundstein für das heutige Unternehmen gelegt. Heute bewirtschaftet das Unternehmen eine Fläche von ca. 16 Hektaren.

Der Markt
In der Schweiz werden pro Jahr ca.1 Million Christbäume verkauft. Die Ware kommt zu ca. 60% aus dem Ausland. Dänemark alleine produziert in Spitzenjahren bis zu 13 Millionen Bäume und ist damit das grösste Exportland. In der Schweiz gibt es gerade mal 4 Firmen, die dieses Geschäft betreiben.
Beliebte Nordmannstanne
Die Nordmannstanne, ursprünglich aus dem Kaukasus, ist mit einem Marktanteil von 80% klarer Leader, gefolgt von der Rottanne mit 15% und den Sorten Nobilis, Blau- und Weisstanne. Bis eine Nordmannstanne die Höhe von 1,5m erreicht hat, dauert es 7 Jahre.



Türkis – Die Farbe am Röschibachplatz

Unsere Weihnachtsbeleuchtung hebt ab. Die „Hale Bopp“ Kometen strahlen ab heute in Türkis.

Wir sind stolz, unseren Röschi in unserem eigenen Ambiente zu gestalten zu dürfen, ohne dass wir dafür eine zusätzliche Bewilligung von irgend jemandem bekommen müssen! Was meinen Bewohnerinnen?

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Thema Samichlaus

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Thema Frischwarenmarkt

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Thema Dritter Advent

 

 

 




Fotoausstellung im Bahnhofreisebüro Wipkingen – Werner Schaufelberger

Werner Schaufelberger aus Wipkingen hat zahlreiche Reisen an bekannte und unbekannte Orte und Städte gemacht und dabei auch immer fotografiert.

Die Fotos zeigen Ausschnitte von Bahnhöfen, Städten und Landschaften aus einer überraschenden Perspektive und ergeben dadurch wunderbare Muster. Diese Fotos, die auch zu kaufen sind, sind noch bis 31. Januar 2017 im Bahnhofreisebüro Wipkingen ausgestellt. Öffnungszeiten: Mo bis Fr von 8 bis 18 Uhr. http://www.bahnhofreisebuero.ch/

Werner Schaufelberger ist unser ÖV Gewissen. Er arbeitete bis zu seiner Pensionierung bei der SBB und hat uns anschliessend im Kampf für den Erhalt des Viertelstundentakt in Wipkingen mit seinem expertiven Wissen unterstützt. Darum finden wir: Gehet hin und sehet!




Lichklausumzug 2016 durch das nächtliche Wipkingen – Video

30 Lichtkläuse zogen am letzten Freitag Abend vom Käferberg zum Röschibachplatz und wieder hinauf auf den Berg und vertrieben mit Ihren Glocken und Hörnern die bösen Geister.

Der Lichthut von Wipkingen ist einer bischöflichen Inful nachgebildet.Der Ursprung des Brauches der Lichtk/äuse steht in Verbindung mit einem christlichen Zeichen: Licht in das Dunkel zu bringen. Christlichen Ursprungs sind auch die ho­hen Bischofshüte. Heidnischer Natur ist der Brauch, mit Lärm (Hörner, Glocken) die bösen und dunklen Geister zu vertreiben.




Röschibachplatz – mit Architekturpreis „Bronzener Hase“ ausgezeichnet

Für die in enger Zusammenarbeit mit dem Quartier erfolgte Neugestaltung des Röschibachplatzes verleiht die Zeitschrift «Hochparterre» dem Quartierverein Wipkingen und dem Tiefbauamt der Stadt Zürich den Bronzenen Hasen in der Kategorie Landschaftsarchitektur.

Benjamin Leimgruber, Architekt, im Vorstand des Quartierverein Wipkingen zuständig für das Ressort Städtebau meint: „Die Freude bei den Initianten ist gross – bei den Mitarbeitern der Stadt, bei den Personen, die sich in der Spurgruppe engagiert haben und beim Quartierverein Wipkingen. Es ist eine Auszeichnung für alle, die sich freiwillig und unentgeltlich für Ihre Quartiere und die Gemeinschaft engagieren, es ist aber auch eine Auszeichnung für eine erfolgreiche Quartierentwicklung, die auf dem Engagement der Bevölkerung und deren Partizipation basiert. Der Quartierverein Wipkingen fühlt sich bestärkt in seiner Strategie, sich für ein solche Quartierentwicklung einzusetzen.“

 Jedes Jahr vergibt Hochparterre in Zusammenarbeit mit dem Museum für Gestaltung einen Preis an die drei besten Projekte in den Kategorien Architektur, Landschaftsarchitektur und Design. Letztes Jahr ging der «Bronzene Hase» in der Kategorie Architektur an Herzog & de Meuron für das Restaurant und Bergstation Chäserrugg, Unterwasser SG.

Für den heutigen Vorsteher des Tiefbau- und Entsorgungsdepartements, Stadtrat Filippo Leutenegger, ist das Resultat des Mitwirkungsprozesses, also der Platz, gelungen «und noch mehr freut mich der Prozess selbst, das Tiefbauamt und die Menschen im Quartier haben kreativ und partnerschaftlich zusammengearbeitet.»

Die Jury meint: „Die Stadt gehört uns“:

Artikel im Hochparterre vom 7.12.2016




Preisverleihung – Beste Projekte aus Architektur, Design und Landschaft am 6.12.2016

Die Architekturzeitschrift Hochparterre prämiert jedes Jahr die besten Projekte aus Architektur, Design und Landschaft. Der Röschibachplatz ist zusammen mit 13 anderen Projekten in der Kategorie „Landschaft“ nominiert.

Preisverleihung

Wir laden Sie ein zur Präsentation und Preisverleihung. Überreicht werden Hasen in Gold, Silber und Bronze:
Dienstag, 6. Dezember 2016, Toni-Areal, Pfingstweidstrasse 96, Zürich.
19 Uhr Preisverleihung.
20.15 Uhr Apéro in der Eingangshalle.
Moderation: Monika Schärer.

Ausstellung

Das Museum für Gestaltung präsentiert die prämierten Projekte: 7. Dezember 2016 bis 8. Januar 2017, Eingangshalle Toni-Areal, Pfingstweidstrasse 96, Zürich.

Geöffnet: Di–So 10–17 Uhr, Mi 10–20 Uhr, 24., 26., 31. Dezember und 2. Januar 10–17 Uhr.
Montags sowie 25. Dezember und 1. Januar geschlossen.

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Röschibachplatz, Zürich / Tiefbauamt Stadt Zürich und Quartierverein Wipkingen (Foto: Markus Frietsch)

Titelbild: Die 9 wartenden Hasen aus der Hand von Severin Müller

Alle neun Hasen stehen für die Preisverleihung «Die Besten» bereit. Am 6. Dezember werden sie im Toni-Areal den Gewinnerinnen und Gewinnern überreicht. Bis dahin stehen sie bei Severin Müller zum Trocknen auf dem Fensterbank. Der Zürcher Holzbildhauer hat sie wie jedes der elf Jahre davor aus dem Holz gehauen, ihnen eine unverkennbare Form verliehen. Die Familie ist ganz schön gross geworden: Bald stehen 99 Hasen in Büros, in Büchergestellen und Vitrinen der siegreichen Architektinnen, Designer und Planerteams aus der ganzen Schweiz. 99 und ein Hase (das Abschiedsgeschenk an die langjährige Verlagsleiterin des Museum für Gestaltung, Christina Reble) – das sind Severin Müller genug. Nun will er die Arbeit an jemand anderen weitergeben. Eine Idee, wer die nächsten Hasen schöpfen könnte, hat er schon.

Text: Meret Ernst




Hale Bopps – einzigartige, mutige und nicht alltägliche Weihnachtsbeleuchtung

Wir geniessen unsere einzigartige, mutige, aussergewöhnliche und nicht alltägliche Weihnachtsbeleuchtung über unserem Röschibachplatz.

Alle waren sich einig, dass es nichts Konventionelles sein sollte, sondern dass man etwas Mutiges machen wollte – etwas Aussergewöhnliches so wie Wipkingen. Schnell kristallisierte sich das Thema «Licht und Schatten» heraus.

Gemeinsam

Dieser Prozess brauchte Zeit, dafür ist es jetzt ein richtiges Gemeinschaftsobjekt. Das wiederspiegelt sich auch im «Hale Bopp» selber: Der Körper besteht aus vielen, flachen Einzelteilen, die für sich alleine keine grosse Wirkung haben. Aber wenn man alles zusammenfügt, entsteht dieser dreidimensionale Körper.

Zusammen

Das ist eine schöne Metapher für die Entstehung der Weihnachtsbeleuchtung: „Jeder und jede Einzelne in Wipkingen formt zusammen mit allen anderen das ganz grosse Etwas!“

Tag und Nacht

Mir gefällt, dass es schon wirkt, obwohl es noch nicht leuchtet. Das gehört ja auch zum Konzept: Es sollte eine Tages- und eine Nachtversion geben.

Design heisst Emotionen

Wir verfolgen bei unserer Arbeit einen ganzheitlichen Ansatz. Wir wollten nicht nur eine funktionale Beleuchtung kreieren, sondern eine, die Emotionen auslöst. Wir fragten uns, wie das Erlebnis gesteigert werden könnte. So sind wir auf die Idee gekommen, dass die Farben je nach Stimmung eingestellt werden können.

Samichlausstimmung

Morgen Abend tauchen wir den Röschibachplatz in ein Samichlausrot, weil dann der Samichlaus viele unserer Kinder in Wipkingen besucht.

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Hale Bopp Babies und Embryos für zu Hause

Das strahlende 3D Hale Bopp Baby und die reflektierenden 2D Embryos gibts auch für zu Hause:

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Hale-Bopp-Kometen fliegen über dem Röschibachplatz

Der Röschibachplatz ist dieses Jahr besonders weihnachtlich geschmückt. 20 Hale Bopps und der Weihnachtsbaum erfreuen die Quartierbewohnerinnen und -bewohner.

Artikel von Pia Meier im Züri Nord vom 1.12.2016

«Unsere Träume sind wahr geworden», schreibt der Quartierverein Wipkingen auf seiner Homepage. 164 Spenderinnen und Spender haben insgesamt rund 62 000 Franken für die 20 Hale-Bopp-Kometen, die über dem Röschibachplatz hängen, gespendet. Die Freude über das gelungene Werk ist gross. Der Baum in der Mitte des Platzes wurde erstmals vom Gewerbe Wipkingen geschmückt.

Die neue Weihnachtsbeleuchtung kam nicht sofort zustande. Es brauchte fünf Jahre Engagement, bis genug Geld esammelt war. Eigentlich wollte man sie schon im vergangenen Jahr aufhängen, doch das Geld genügte nicht. Jetzt ist es aber so weit: Die eigens für Wipkingen kreierten «Leuchter» hängen.

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Gedränge am Weihnachtsmarkt

Beim traditionellen Weihnachtsmarktstanden die Hale Bopps aber zumindest bis zum Eindunkeln nicht im Mittelpunkt. Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher  interessierten sich für Gestecke, weihnachtlicheDekorationen, Weihnachtsgeschenke,Kerzen, gewobene Taschen, Handschuhe, Schals, Mützen, Allerlei aus japanischen Stoffen, Etagèren, Kerzentassen, Gebäck und zahlreicheandere Produkte an den 60 Ständen.Sie genossen Glühwein, Guetzli, Grittibänz, Grillwürste, Gebäck und vieles mehr. Auch das beliebte Steinpilzrisotto vom Gewerbe Wipkingen fehlte nicht.
Trotz Gedränge zwischen den Ständen herrschte Gemütlichkeit vor. An Tischen sitzend, wurde mit Bekannten, Freunden oder auch zufällig getroffenen Quartierbewohnern ein Schwatz abgehalten. Für die Kinder gab es ein Karussell. Für viele standen aber Samichlaus und Schmutzli im Mittelpunkt. Diese verteilten den Kindern, die ein Versli aufsagen konnten, ein Säckli mit Leckereien.
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Bild Pia Meier
Eine weitere erstmalige Attraktion war der Chor «Wipkingen singt». Dieser hatte sich unter der Leitung von Tanja Bieri eigens für den Auftritt am Weihnachtsmarkt vorbereitet.
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Bild Pia Meier
Quartiervereinspräsident Beni Weder zeigte sich zufrieden mit der Weihnachtsbeleuchtung und dem Markt. Ein gemeinsames Ziel des Quartiers sei erreicht worden. «Wir haben aber sicher bald ein neues Projekt für unser Quartier», lachte er.
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Bilder (C) 2016 Quartierverein Wipkingen



Lichtklausumzug durch Wipkingen am Freitag 9.12.2016 Start 18 Uhr – Mitmachen!

Der traditionelle Wipkinger Lichtklausumzug ist wieder im weihnachtlich geschmückten Quartier unterwegs.

Route: 18.00 Uhr Pflegezentrum Käferberg – Waidfussweg – Trottenstrasse – 18.20 Uhr Rosengartenbrücke – Habsburgstrasse – Landenbergstrasse – 18.30 Uhr Röschibachplatz – Scheffelstrasse – Wibichstrasse – 18.50 Uhr Waidspital – Pflegezentrum Käferberg.

Mitmachen

Haben Sie Lust mitzumachen? Interessierte melden sich bitte an: Pflegezentrum Käferberg, Emil Klöti-Strasse 25, 8037 Zürich, Telefon: 044 414 60 00

Raclette für die TeilnehmerInnen

Es ist Tradition, dass nach dem Umzug alle Teilnehmenden zu einem gluschtigen Racletteessen im Festsaal des Käferbergs eingeladen sind. Haben wir Sie zum Mitmachen gewinnen können? Wir zählen auf Sie und freuen uns, wenn auch Sie sich dafür begeistern! Übrigens, auch Ihre Partner/-innen, Bekannten, Verwandten und besonders die Kinder sind herzlich zum Anlass eingeladen. Für alle weiteren Fragen wenden Sie sich bitte ans Pflegezentrum Käferberg, Saskia Röösli, 044 414 62 52. Wir freuen uns auf Sie.

Flyer Lichtklaus 2016

Geschichte

Der Brauch der Wipkinger Lichtkläuse wurde 1926 durch den Jugendschriftsteller und Pädagogen Fritz Brunner ins Leben gerufen. Oberstufenschüler /-innen des Schulhauses Milchbuck B zogen damals mit prächtig verzierten Lichthüten durchs Quartier und erfreuten die Bewohnerinnen und Bewohner mit ihren Lärminstrumenten.

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Der Lichthut von Wipkingen ist einer bischöflichen Inful nachgebildet. Jeweils um den Samichlaustag zieht eine Gruppe von Kläusen – gekleidet in weisse Hemden, auf dem Kopf einen prächtig verzierten Lichthut und in den Händen ein Lärminstrument (Glocke oder Horn) – durchs Quartier Wipkingen

Geschichte Lichtklaus 2016




Zwischennutzung Parkplatz Letten: Bauten «legalisieren»

Auf dem Parkplatz Letten an der Wasserwerkstrasse haben die Nutzer verschiedene Bauten erstellt. Nun braucht es noch eine Baubewilligung. Mit dem Kafi kann aber definitiv im Frühling 2017 gestartet werden.

Bild: Die jungen Nutzerinnen und Nutzer haben auf dem Areal einen Turm gebaut

Artikel und Bild im Züri Nord von Pia Meier vom 1.12.2016

Das Areal Parkplatz Letten wird unter Federführung des Quartiervereins Wipkingen zwischengenutzt. Junge Erwachsene der Vereine Parkplatz und Lokomotive Letten wollen dort ihre Ideen und diejenigen von anderen Interessenten umsetzen. Bereits realisierte Projekte sind Minicirc, Kleidertausch, Bio, Druckwerkstatt und andere. Der Parkplatz ist gemäss Homepage ein Freiraum für Experimente, eine Art Versuchslabor, in dem Ideen verwirklicht werden, die an anderen Orten in dieser Stadt keinen Platz finden. Er soll ein Ort abseits der kommerziellen Raumnutzung in Zürich sein. Die sich stets entwickelnde Infrastruktur soll es kreativen, engagierten und offenen Menschen ermöglichen, sich auf dem Parkplatz auszuleben.

Für jede Baute eine Bewilligung

Doch so einfach ist es nicht, denn auch bei Zwischennutzungen muss für jede Baute eine Bewilligung eingeholt werden. Nur für das geplante Kafi liegt diese bereits vor, sodass im Frühling 2017 gestartet werden kann.

Diverse andere gebäudeähnliche Bauten auf dem Parkplatz Letten waren vergangene Woche im «Tagblatt der Stadt Zürich» ausgeschrieben: Tribüne, Druckwerkstatt, Pavillon, Lager und Holzturm. Alle diese Bauten stehen bereits. Der Quartierverein Wipkingen hat deshalb ein nachträgliches Gesuch eingereicht. «Für die Jungen, die das Areal nutzen, sind die Bewilligungsverfahren äusserst aufwendig und kompliziert», hält Beni Weder, Präsident Quartierverein Wipkingen, fest. Auch für den Quartierverein sei es nicht immer einfach, beim Amt für Baubewilligungen durchzublicken. Sogar mit dem «Roten Telefon» habe man es schon versucht. Weder hofft nun, dass die Angelegenheit so schnell wie möglich erledigt werden kann.




Weihnachtsmarkt am Samstag 26.11.2016 10-19 Röschibachplatz – Angebot und Ablauf

Der diesjährige Weihnachtsmarkt 2016 auf unserem Röschibachplatz bietet wiederum viele Spezialitäten aus dem Quartier für das Quartier. Erstmals singt der Gospelchor „Zürich singt“ und die neue Weihnachtsbeleuchtung „Hale Bopp“ erstrahlt.

Ablauf:

10:00 Eröffnung
10:00 Kinderkarussell – gratis – ganzer Tag
14:30 Samichlaus und Schmutzli verteilen Chlaussäckli an unsere Kleinen
15:30 Auftritt Gospelchor „Zürich singt
16:00 Weihnachtsbeleuchtung „Hale Bopp“ Illumination über dem Röschibachplatz
19:00 Ende

Angebot von A-Z:

Adventsbinderei, Arrangements mit und ohne Kerzen, Türkränze, weihnachtliches Allerlei
Adventskränze, Gestecke, Kerzen, gewobene Taschen, Handschuhe, Schals, Mützen
Allerlei aus japanischen Stoffen, Etagèren, Kerzentassen
Australien Cookies & Cakes
Bio Sirup, Bio-Konfitüre, heisser Grogg
Brot, Gebäck, Kuchen Glühwein und Chai-Tee
Buchbinderei Artikel, Kalender, Blöcke, Bücker, Karten
Diverse Grillwürste
Diverse salzige Chüechli und selbstgemachte Pralinen
Dreibeiniges Massagegerät aus Tagua
Eingemachtes und Spezialitäten vom Hof: Kräutersalz, Chutneys, Confis, Sirup, Tee, Essig, Pestos, Trockenfleisch vom Gitzi
Etagèren und Wollsachen
Floristische Weihnachtsbinderei kombiniert mit passendem Deko und Geschenkartikel
Frische Öpfelchüechli mit selbstgemachter Vanillesauce
Gehäckeltes, Plüschtiere, Topflappen
Gehäkeltes, gestrickte Sachen, selbst gebundene Büchlein, Lichterketten
Geschenkartikel aus Zürcher Handarbeit für Kinder und Erwachsene aus Holz und Textil
Gestricktes: Socken, Babysachen etc.
Glühwein, Weihnachtskarte Hale Bopp
Grittibänzen und Adventskränze
Grittibänzen, ev. Punsch
Hand Made Artikel: Stoffsäckli, gestrickte Mützen etc.
Handgemachte Lederwaren und Lederschmuck, Floristik und Wohnassessoires, Keramik und Gebäcke
Handgemachte Unikate, kunterbunte Kindersachen, Guetsli/Leckereien, Weihnachtsschmuck
Honig und Misteln
Kerzen, italienische Spezialitäten, Handarbeiten
Kerzen, Kinderschürzen, Glückspilze, Linsenkatzen, bestickte Küchentücher, goldene Zapfen, Beutel mit Schulterträger, Kräuter und Tee
Kissen gefüllt mit Arven- und Wachholderspänen, handgenähte Leder-Portemonnaies und Accessoires, Schmuck, Stricksachen, Überraschungen, Wachholderkissen
Konfi, Gelee, Essig, eingemachte Früchte, diverse Süssigkeiten – alles hausgemacht
Made in Wipkingen: Socken mit Naturfarben bedruckt, Briefpapier Siebdruck, Weihnachtskarten, Täschchen/Portemonnaies aus Leder und Stoff, Lebkuchen
Natürlich wirkende Gestecke mit Blumen, Kerzen, Ästen, Zapfen etc. für Advents- und Weihnachtszeit
Rahmtäfeli, ev. Weihnachtsgebäck, Näh- und Strickarbeiten
Risotto
Selbstgegossene Kerzen, Dörrfrüchte, Weihnachtsgeschenke (Schmuck, Notizblöcke)
selbstgegossene Schokolade, Postkarten mit Siebdruck, selbstgenähte Knistertücher für Babies, Adventskränze aus Wolle
Selbstgehäkelte Sachen, Baby/Kinder-Accessoires, Schmuck, Weihnachtsdekoration, Bilder
Selbstgemachte Konfi, Sirup, Trockenfrüchte, Trockengemüse, Weihnachtsguetzli, Chlaussachen
Selbstgemachte Konfitüren, Gelées, Honig
Selbstgemachte Weihnachtsguetsli und Adventskränze
Selbstgemachter Schmuck und Accessoires
Selbstgemachtes (Genähtes, Gestricktes), aus alt mach neu Geschenke
Selbstgemachtes, Siebdruck und Genähtes, Arganöl und Olivenöl
Steinnuss-Schmuck, Schmetterlingsbilder, Kindergitarren, Tontassen, Wolltücher (alles Handarbeiten aus Kolumbien)
Strickmode für Kinder, ev. Kuchen/Guetsli
Textil- und Handwerksprodukte aus Tanzania, Suppe und Tee
Vintage und neuen Schmuck, Vintage-Assessoires wie Portemonnaies, Taschen, kleine Dosen, Spiegel
Vintageschmuck, Tücher und Handtaschen
Vorstellung Projekt Zürisolar durch Sekundarschüler
Weinedegustation
Wohndeko und Schmuck aus Beton (handgefertigt)



Noch einmal schlafen – dann geht die Wipkinger Weihnachtsbeleuchtung Live!

Ab kommenden Donnerstag ab 16 Uhr dürfen wir nach fünf Jahren Engagement endlich geniessen:

Motiv „Snow White“

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Motiv „Santa Claus“

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Motiv „New Years Eve“

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Donnerstag 24.11.2016 16:00: Grand Opening. Röschibachplatz, Wipkingen




Public Viewing – Illumination der Wipkinger Weihnachtsbeleuchtung „Hale Bopp“

Die Wipkinger Weihnachtsbeleuchtung „Hale Bopp“ startet am kommenden Donnerstag erstmals ins All. Unsere zwanzig „Hale Bopp“ Kometen schweben im himmlischen Licht über unserem Röschibachplatz.

Open Air Public Viewing

Wann: Donnerstag 24.11.2016, 16:00 auf dem Röschibachplatz.

Smartphones, Selfiesticks, Freunde, Freundinnen, Kinder, Warme Kleider, Handschuhe, Regenschirme, Regenschutz, Schnee- und Sonnenbrillen je nach Situation bitte selber mitbringen!

Platzzahl beschränkt

Es haben nur soviele Leute Platz, wie es auf dem Röschibachplatz Platz hat. Kein Eintritt. Keine VIPS. Für Alle. Wer zuerst kommt, ist zuerst da!

Grosse Solidarität

164 Spender und Spenderinnen unterstützten die Pläne und äufneten unsere Kasse mit sagenhaften Fr. 61’969 Fr. Aussergewöhnlich! Dafür gebietet Ihnen unser herzlichster Dank!

Alle zusammen

Die kleinste Spende betrug Fr. 10.-, die grösste Spende Fr. 10’000.-. Fakt: Alle zusammen haben es geschafft! Wipkingen verbindet.

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Fünf Jahre Arbeit

Sehr viele Quartiervereinsmitglieder haben uns motiviert und mitgeholfen. Nach fünf Jahren Arbeit, an unserem „unmöglichen Projekt“, dürfen wir nun die wohlverdienten Früchte ernten.

Our dream stays on

Wipkinger Weihnachtsbeleuchtung „Hale Bopp“ in Betrieb von:

Donnerstag 24.11.2016 16 Uhr bis zum

Dreikönigstag 2017

und zwar – jeden

Morgen von 06:30 bis 8:00

und jeden

Abend von 16:00 bis 24:00.

 

 

 




Wipkinger Weihnachtsbeleuchtung „Hale Bopp“ – The making of

Die Kometen schweben nun über unserem Röschibachplatz. Heute Mittwoch 16. November 2016 wurden die 20 Leuchtkörper an den Abspannseilen aufgehängt.

Am Donnerstag 24. November 2016 wird die Beleuchtung erstmals eingeschaltet und unseren Dorfplatz in festliche Stimmung tauchen. Wir freuen uns zusammen mit den beiden Designerinnen Leana Fischer und Carla Egg riesig auf die Premiere!

 




Parkplatz Letten – Die Bilanz

Seit Mai 2015 bespielen unsere motivierten Jungen aus Wipkingen den einmaligen Freiraum am Bahnhof Letten selber. Was dabei herausgekommen ist und was sie noch erreichen wollen. Natalia zieht stellvertretend Bilanz.

 

 




Wipkinger Weihnachtsmarkt am Samstag 26.11.2016 auf dem Röschibachplatz

Der diesjährige Wipkinger Weihnachtsmarkt bietet wiederum ein einzgartigartiges Erlebnis

Erstmals tritt um 15:30 der Chor des Projektes „Zürich singt“ auf. Das Weihnachts Karussell dreht ohne still zu stehen seine Runden für die Kids und die Eltern schlendern sorglos, durch den gemütlichen Wipkinger Markt.

Exklusives Angebot von WipkingerInnen für Wipkingerinnen

Von 10 bis 19 Uhr erwartet Euch wiederum ein riesiges Angebot – aus dem Quartier für das Quartier. Das findet man sonst nirgends. Alle MarktfahrerInnen haben einen direkten und unmittelbaren Quartierbezug.
Und – alles ist Handgefertigt: Selber eingekocht, selbst gebacken, selbst eingedampft, selber gelismet, selber designt, selber hergestellt – exklusiv von WipkingerInnen für WipkingerInnen.

Wipkinger Weihnachtsbeleuchtung „Hale Bopp“

Über dem Platz hängen die 20 Hale Bopp’s. Nach dem Eindunkeln leuchten die LED Alukörper von innen und lassen den Platz weihnachtlich erstrahlen.

Anmeldestopp für Marktfahrer

Wir können leider keine Anmeldungen von Marktfahrern mehr entgegennehmen. Der Röschibachplatz ist ausgebucht!

 




Weihnachtsbeleuchtung Hale Bopp Röschibachplatz – Verkabelung montiert

Die Wipkinger Weihnachtsbeleuchtung Hale Bopp ist auf Kurs. Als weiterer Schritt wurden am 10.11.2016 die Kabel entlang der Abspannseile über dem Röschibachplatz montiert.

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Die 20 Hale Bopps wurden von der Wipkinger Firma Thermatic zusammen gebaut und Giger Licht montiert zur Zeit die LED Stripes.

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Dauertestlauf „Farbe Warmweiss“ und „Blau“am umgedrehten Leuchtkörper in der Werkstatt von Giger Licht.

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Farbtest „Rot“ bei Dunkelheit.

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Fotomontage 20 Hale Bopps schweben über dem Röschi.

Eröffnung

Offizieller Einschalttermin ist der Donnerstag 24. November 2016 16:00 Uhr.

Betrieb

Die Beleuchtung ist, wie in der Stadt Zürich einheitlich geregelt, von jeweils 16-24 Uhr und morgens 6:30-8 Uhr in Betrieb.

 




Postfiliale Wipkingen soll durch zwei Postagenturen ersetzt werden

Die Post plant, ihr Angebot im Quartier Wipkingen zu erneuern. Sie setzt dabei auf das bewährte Agenturformat: Die Postfiliale Wipkingen soll durch zwei Postagenturen ersetzt werden, und zwar durch eine Agentur links und eine rechts der Rosengartenstrasse. Dadurch kann die postalische Versorgung des Quartiers deutlich verbessert werden.

Medienmitteilung der Post vom 9. November 2016:

Die Postfiliale Zürich 37 Wipkingen, die sich in der Coop-Verkaufsstelle am Röschibachplatz befindet, ist zu klein. Insbesondere für die grosse Zahl an avisierten Sendungen ist oft nicht genügend Platz vorhanden.

Die Post strebt deshalb eine neue Lösung an, bei der die heutige Postfiliale durch zwei Postagenturen im Quartier ersetzt wird. Postagenturen («Postschalter im Quartierladen») bewähren sich bereits an neun Standorten in der Stadt Zürich. Eine Postagentur bietet zudem das gleiche Dienstleistungsangebot wie die heutige Postfiliale Wipkingen.

Zwei Servicepunkte im Quartier für Postdienstleistungen

Durch die Wahl der beiden Agenturstandorte – angestrebt wird ein Standort links der Rosengartenstrasse und einer rechts davon – kann künftig eine bessere Postversorgung im Quartier Wipkingen sichergestellt werden.

Die Post führt bereits Gespräche mit einem möglichen Agenturpartner für die Versorgung des Gebiets links der Rosengartenstrasse: Die Wipkinger Wohnboutique «26 Rose Garden» zieht an die Breitensteinstrasse 14. Am neuen Standort soll der Laden durch ein Bistro erweitert werden. Die Betreiber des Geschäfts «26 Rose Garden» sind daran interessiert, in ihrem Geschäft eine Postagentur zu führen. In den nächsten Wochen werden die Details der Zusammenarbeit zwischen den Betreibern und der Post festgelegt.

Ein zweiter Partner für eine Agentur im Bereich Röschibachplatz wird noch gesucht. Am neuen Agenturstandort ist auch ein Postfachangebot vorgesehen, welches das bisherige Angebot an Postfächern am Wipkingerplatz ersetzt.

Die Post ist bei der Suche nach einem Agenturstandort auch im Gespräch mit dem Quartier- und dem Gewerbeverein Wipkingen sowie der Stadt Zürich. Bis eine neue Lösung gefunden ist, bleibt die Postfiliale Wipkingen unverändert in Betrieb.




Architekturpreis der Zeitschrift «Hochparterre» – Röschibachplatz in der Kategorie «Landschaft» nominiert

Wer gewinnt dieses Jahr den Goldenen, Silbernen und Bronzenen Hasen in der Kategorie «Landschaft»? Der Röschibachplatz ist zusammen mit 12 anderen Projekten nominiert.

Foto: Markus Frietsch

Die Trophäen werden am Dienstag, 6. Dezember 2016 im Toni-Areal verliehen. Wir sind gespannt!

„Der Hase ist eine Auszeichnung der Zeitschrift Hochparterre. Auszeichnungen finden jeweils in den drei Kategorien Architektur, Landschaft und Design statt. Somit gilt der Hase sowohl als Architekturpreis wie auch als Designpreis. Als Auszeichnung wird ein aus Holz geschnitzter Hase in den Rängen Gold, Silber und Bronze verliehen. Zusammen mit dem Foundation Award, bei dem jedoch nur Jungarchitekten berücksichtigt werden, gehört der Hase zu den bekannten Architekturpreisen der Schweiz.“ Quelle Wikipedia.

Website Hochparterre




Wipkinger Räbeliechtli-Umzug am Samstag 5. November 2016 17:15 ab Schulhaus Letten

Am Samstag, 5. November 2016 ziehen wir gemeinsam mit unseren Kids durch das abgedunkelte Wipkingen

Besammlung:
17.15 Schulhaus Letten, Pausenplatz bei der Rousseau / Imfeldstrasse
17.30 Los gehts…

Route:
Imfeldstr., Nordstr., Röschibachplatz, Kyburgstr., Rosengartensteig, Rosengartenbrücke, Trottenstr., Dorfstr., Waidstr., Hönggerstr., Breitensteinstr., GZ Wipkingen.

Einstieg jederzeit möglich

Alle dürfen jederzeit auf der Route dazustossen. Jeder wie er mag. Wir freuen uns auf Euch!

Dunkle Strassen:
Nur unsere Räben leuchten! Jedes Jahr schaltet das EWZ die Strassenbeleuchtung aus und wir ziehen durch das verdunkelte Quartier.

Gugge:
Fetzige Rythmen von den unnachahmlichen „S-Bahn Grübler“

Gratis:
Glühmost und Weggli für die Kinder. Glühwein für die Erwachsenen.

Sponsoren:
Weinhandlung Bindella, Bäckerei Kleiner, Delikatessen Metzgerei Wipkingen

Grill:

Grillwürste zu familienfreundlichen Preisen für Alle – 5 Stutz! Kafi Tintefisch geöffnet.

Räben schnitzen:

Räben schnitzen im GZ Wipkingen am 2. , 4. und 5. 11. von 14 –17 Uhr! Keine Anmeldung erforderlich. Räben zum Selbstkostenpreis.

Viel Spass!

Euer Gemeinschaftszentrum Wipkingen und Euer Quartierverein Wipkingen.

Danke:

Danke an die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Zürich, das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich, die Stadtpolizei und die VBZ.
Ohne Euch wäre unser Umzug nicht möglich!




Wirtewechsel im Wipkinger «Grüntal»

Die Peripherie ist hart. Als Christian Egger vor fünf Jahren im «Grüntal» einzog, war er ein legendärer Wirt ohne Wirkungsfeld aus dem Kreis 4 ennet den Gleisen. Jetzt verlässt er Zürich Wipkingen wieder.

Artikel in der NZZ vom 15.10.2016 von Walter Bernet

Der Kontrast könnte nicht grösser sein: Hinter dem Zürcher Restaurant Grüntal reihen sich nach Feierabend die Autos zur langen Kolonne auf. Zäh bewegt sich diese, wenn am nahen Wipkingerplatz die Ampel auf Rot schaltet. Parkplätze sind in der Region Mangelware. Auf der Sonnenseite aber, unter der gedeckten Terrasse, liegt als grüne Lunge der Wipkingerpark mit seinem Quartierbauernhof. Langsam fliesst hier nicht der Verkehr, sondern die Limmat.

Als Christian Egger vor fünf Jahren im «Grüntal» einzog, war er ein legendärer Wirt ohne Wirkungsfeld, der sich seinen Ruf jenseits von Limmat und Bahngleisen geschaffen hatte. Mehr als ein Jahr suchte er, nachdem sein «Tessinerkeller» im Langstrassenquartier einem Neubau zum Opfer gefallen war. Aus der ehemaligen «Räuberhöhli» hatte er in 15 Jahren ein Markenzeichen des noch immer leicht anrüchigen Ausgehviertels gemacht, dessen währschaft-köstliche Küche nicht nur in alternativen Kreisen sehr beliebt war.

Jetzt ist Egger wieder auf der Suche. Der befristete Mietvertrag im «Grüntal» läuft aus – am heutigen Samstag schliesst das Restaurant seine Tore. Fünf Jahre lang hatte es einen guten Ruf. Einiges, etwas die Moules et Frites oder die Bio-Metzgete im Januar, hatte Egger vom «Tessinerkeller» mitgebracht. Dazu gehörten auch die mit allerlei in Öl Gehaltenem, mit Überbleibseln vom Steinwild und mit skurrilen Objekten dekorierten Räume oder die Bilderwand, die Fritz Künzli mit Brigitte Bardot und der alternativen Zürcher Fussballliga verbindet. Das alles muss jetzt ins Lager. Eine neue Bleibe hat Egger noch nicht gefunden. An der Peripherie will er nicht bleiben. Das Ausgehverhalten der potenziellen Kundschaft habe sich verändert, sagt er. Man suche Treffpunkte, nicht einfach eine gute Küche. Alles konzentriere sich im Zentrum und um die Langstrasse. Dort etwas zu finden, sei aber schwierig. Egger hofft weiter.

Im «Grüntal» wird es bald weitergehen. Der Besitzer der Liegenschaft, der Architekt Marco Müller, übernimmt das Restaurant mit zwei Partnern nach einer einmonatigen Pause für Renovationsarbeiten an der Küche selber. Genaues will er noch nicht preisgeben. Ziel sei es, einen «schönen Ort zum Essen» anzubieten, der neu nicht nur abends, sondern auch am Mittag geöffnet ist.