Danke, liebe Wipkinger_innen

Wir wünschen Euch Allen ein gutes neues Jahr 2014….

Merci für die Unterstützung im 2013. Wir freuen uns auf das nächste Jahr mit Euch!

Euer QV Wipkingen




Das 118 Meter hohe Swissmill Getreidesilo wird dunkelgrau – wen wunderts?

Das Getreidesilo wird dunkelgrau.

Bildmontage: Sicht vom Röschibachplatz (c) QV Wipkingen

Artikel im Tagi vom 23.12.2013 von Anita Merkt.

Das Swissmill-Getreidesilo am Sihlquai nimmt Gestalt an – zumindest in der Planung. Vergangene Woche einigte sich die zuständige Kommission des Baudepartements auf den Grauton, der den Betonturm zieren soll. Die ausgewählte Grauvariante entsteht, wenn dem Beton ein bestimmter Anteil Flugasche beigemischt und er nach dem Entschalen von Hand nachbearbeitet wird. Am künftigen Turmstandort liess das Architekturbüro Harder Haas Partner AG die verschiedenen Grautöne produzieren, um der Kommission die Unterschiede zu veranschaulichen. Gefallen hat die Variante Dunkelgrau.

SwissmillSiloGrau

Den unteren Teil des 118-MeterTurms schmücken ocker-rote Lisenen. Gemäss der Architektin Veronika Harder nehmen die vertikalen Leisten Elemente des historischen Mühlegebäudes auf. Am oberen Teil des Turms werden Solarpanels angebracht, die gemäss dem Architekturbüro Harder Haas eine Spitzenleistung von 187 200 Kilowatt erbringen.

Als kleines Zückerchen für die Anwohner wird zwischen dem Getreidesilo und der Limmat ein zusätzliches Stück Fussweg entstehen. Vor allem Anwohner des gegenüberliegenden Limmatufers hatten sich lange gegen das Getreidesilo gewehrt. Die Zürcher Bürger stimmten dem Bau jedoch im Februar 2011 zu. Wenn das Getreidesilo fertig ist, sollen dort jährlich 220 000 Tonnen Weizen, Dinkel, Roggen, Hafer und Mais angeliefert werden.

 




Künftig dürfen wir mitreden!

Durchbruch: Die QV’s wollten immer mitreden, wenn es um Bauprojekte im Quartier geht.  Nun ist es offiziell: “Die Meinung der Quartierbevölkerung wird in die Entscheidungsfindung miteinbezogen”.
Stadtrat Odermatt hat nun beschlossen, dass die Bevölkerung mitreden darf. Das Legislaturziel “Quartiere gemeinsam gestalten” wird im Amt für Städtebau umgesetzt. Das freut uns!

Um was gings
Anlässlich des Projektes “Studentenwohnungen auf der Reservoirwiese” setzte sich der Quartierverein Wipkingen dafür ein, dass die betroffene Bevölkerung von der Bauherrschaft im Vorfeld informiert wurde und sie ihre Anliegen einbringen konnte. Der Quartierverein berichtete darüber: Artikel Den damals anwesenden Nachbarn lagen folgende Anliegen am Herzen: Der Baumbestand angrenzend an die Grundstücke im Osten soll erhalten bleiben. Es sollen zusätzliche Parkplätze an der Rosengartenstrasse für die Nachbarn geschaffen werden. Es braucht eine oberirdische Fussgängerüberquerung der Bucheggstrasse und Verbindung mit dem nördlichen Wipkingen. Die Unterführung Ecke Lehenstrasse / Buchegg-Rosengartenstrasse soll aufgehoben werden.

Ungenügende Verbindungen
Der Quartierverein richtete im Nachgang am 17. September 2013 eine schriftliche Eingabe an die Bauherrn: “Sie planen einen Kindergarten in der neuen Überbauung. Die Kinder werden wohl auch von Norden her in den Kindergarten gehen. Sie planen eine velofreundliche und autoarme Überbauung. Nun ist es so, dass die Unterführung Lehenstrasse wohl für Velos geeignet ist, allerdings dachte man bei der Erstellung wohl eher an eine kinderwagentaugliche Verbindung. Die Unterführung Wibichstrasse ist allerdings überhaupt nicht für Velos geeignet. Dort muss man absteigen und eine steile Rampe benutzen. Die Studenten werden wohl auch von Norden her kommen oder nach Norden fahren (ETH Hönggerberg). Es spricht also einiges dafür, sich über eine Verbesserung der Situation Gedanken zu machen.”

Mitwirkung explizit ausgeschlossen
Nicht schlecht staunte der Quartierverein dann aber, als die Projektwettbewerbsunterlagen veröffentlicht wurden. “Wir müssen mit Befremden zur Kenntnis nehmen, dass in den Projektwettbewerbsunterlagen zur „Studentischen Überbauung an der Rosengartenstrasse und dem geplanten – immerhin 1600 m2 grossen – Quartierpark“ folgender Satz zu lesen ist: „Es ist vorgesehen, die Beurteilung der Projekte durch das Preisgericht öffentlich durchzuführen, um interessierten Kreisen der Bevölkerung einen Einblick in den Jurierungsprozess zu ermöglichen, das Bauvorhaben im Quartier frühzeitig bekannt zu machen, und um die öffentliche Diskussion über Städtebau und Architektur zu fördern. Interessierte sind als Zuhörerinnen und Zuhörer an den Sitzungen des Preisgerichts willkommen. Sie können an der Diskussion jedoch nicht teilnehmen.

Planung öffentlichem Freiraums im stillen Kämmerlein
Zitat „Der geplante Öffentliche Freiraum auf dem Areal Rosengarten stellt im Zusammenspiel mit dem studentischen Wohnen auf dem Gebiet des ehemaligen Wasserreservoirs künftig einen weiteren Baustein in der Versorgung Wipkingens mit hochwertigen öffentlich zugänglichen multifunktional nutzbaren Parkanlagen dar und verbessert somit die Freiraumversorgung der Wohnbevölkerung.“ Wer weiss wohl am besten was benötigt wird  – wohl die Bevölkerung selber!

Entscheid überdenken
Am 22. November 2013 hat sich der Quartierverein nochmals an Stadtrat André Odermatt gewandt: “Wir haben bereits mit unserem Schreiben vom 17. September 2013 an die Liegenschaftenverwaltung der Stadt Zürich, darum gebeten, wenn auch ohne Stimmrecht, in der Jury Einsitz nehmen zu dürfen. Es wirkt unverständlich und widerspricht unserer Meinung nach dem Legislaturziel „Quartiere gemeinsam gestalten“ diametral, wenn die Stadt einen Quartierpark, ohne die Mitwirkung der betroffenen Bevölkerung plant. Andererseits gibt es gelungene Projekte in unserem Quartier, bei denen das Mitwirkungsverfahren zu höchst erfreulichen Lösungen geführt hat (Wipkingerpark, Röschibachplatz).”

Postitiver Entscheid
Stadtrat Odermatt kam auf nun auf den Entscheid zurück. Zitat: “Stadtrat Andre Odermatt hat das AHB angewiesen, dass bei städtischen Projekten, die das Quartier tangieren, in der Regel beim zuständigen Quartierverein künftig um eine Vertretung in der Jury nachgesucht wird.”

Fazit
Niemand weiss im Vorfeld eines Bauprojektes, was “quartierverträglich” heisst oder ist. Dafür kann es logischerweise keine allgemein gültigen und verbindliche Kriterien geben. Unsere Meinung: Ein Projekt mit grossen Auswirkungen auf die Quartierbevölkerung kann nur mit ihr zusammen entwickelt werden – dann ist garantiert, dass es quartierverträglich ist!

Mitbestimmung QVs

 

 

 

 

 

 




S-Bahn Halte in Wipkingen – Die etwas andere Weihnachtsgeschichte

In der Jahres-Chronik des Quartierverein Wipkingen von 1945 gefunden: Thema “Zugshalte in Wipkingen”

“Auf die Bekanntmachung der Volkswirtschaftsdirektion und nach Erhalt des Fahrplan-Entwurfes 1946/47 wurden unsere Begehren zum Fahrplan vorschriftsgemäß eingereicht. Wir beantragten den Halt von sieben in Wipkingen durchfahrenden «Bummelzügen».

Nicht zuständig

Unser Gesuch wurde vom Verkehrsverein Zürich an die Volkswirtschaftsdirektion zur Behandlung überwiesen mit der Begründung, daß der Verkehrsverein sich als nicht zuständig betrachte! Jahrelang mußten wir unsere Gesuche an den Verkehrsverein Zürich richten und trotz der gleichen Vorschriften findet der Verkehrsverein plötzlich seine Nichtzuständigkeit heraus. Eigenartig! Am 11. Januar 1946 teilte uns die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich mit:
«Die Fahrplankommission des Verkehrsvereins Zürich hat uns Ihre Eingabe vom 24. Dezember mit der Begründung überwiesen, daß sie für die Behandlung der darin aufgestellten Begehren nicht zuständig sei. Die kantonale Fahrplankonferenz hat in ihrer Sitzung vom 5. Januar 1946 Ihre Begehren geprüft.

Schnellere Verbindungen für weiter entfernt liegende Gemeinden

Sie ist zum Schluß gekommen, daß an der bisherigen Regelung der Zugshalte vorläufig nichts geändert werden solle, weil sich sonst in kürzester Zeit wieder die früheren Mißstände einstellen werden. Dies muß unter allen Umständen, besonders im Interesse der weiter von Zürich entfernt liegenden Gemeinden, vermieden werden, damit auch diese Abonnenten schnelle Verkehrsverbindungen mit Zürich erhalten. Wir bedauern, Ihnen mitteilen zu müssen, daß die kantonale Fahrplankonferenz Ihre Begehren aus diesen Gründen nicht gutheißen konnte. Direktion der Volkswirtschaft sig. Henggeler.» Henggeler_Josef

Keine Entlastung des Hauptbahnhofs

Die Volkswirtschaftsdirektion hat uns durch diese lakonische Antwort mehr als enttäuscht. Der ablehnende Bericht enthält keine materielle Begründung der Ablehnung. Es scheint, daß die zuständige Amtsstelle der Volkswirtschaftsdirektion unser Gesuch nicht mit der gehörigen Energie verteidigt und provinzialen Einflüssen nur allzu leicht Gehör geschenkt hat. Die Station Wipkingen mit ihren Fr. 316 652.— Einnahmen im Jahre 1944 scheint bei den SBB nicht zu zählen. Gleichzeitig klagen die Bundesbahnen über unzulängliche Perronverhältnisse im Hauptbahnhof Zürich und empfehlen einen teuren Umbau, bei dem der Steuerzahler wieder Millionen schwitzen kann. Die Möglichkeit, den Hauptbahnhof Zürich zu entlasten, wird nicht ergriffen. Eine Entlastung des Hauptbahnhofes Zürich könnte dadurch erreicht werden, daß die Bewohner der Außenquartiere in den Vorortsbahnhöfen ein- und aussteigen könnten.

Rolle der Strassenbahnen unklar

Aerger, Zeitverlust und unnötige Tramauslagen würden dahinfallen. Ist es möglich, daß vielleicht die Städtischen Straßenbahnen die Finger im Spiele haben? Wir fragen nur. Laut Etat des Verbandes reisender Kaufleute der Schweiz, Sektion Zürich, wohnen zirka 10 % der Mitglieder im Einzugsgebiet der Station Wipkingen. Daß diese fast ausnahmslos Inhaber von Generalabonnements 2. und 3. Klasse sind, scheint den SBB keinen Eindruck zu machen. Dienst am Kunden!?”

2013:
Unheimlich?

Es ist schon fast unheimlich, wie vor 68 Jahren alles ähnlich tönte!
– Der Verkehrsverein ist nicht zuständig
– Die “Provinzler” müssen schnelle Verkehrsanbindungen im HB Zürich erhalten
– Die unzulänglichen Perronverhältnisse im HB
– Bahnhof Wipkingen nicht wichtig
– Verpasste Chance den HB zu entlasten…

Die Geschichte scheint sich zu wiederholen…..




Rosengarten-/Bucheggstrasse – Neubau mit Wohnungen

Die Rosengarten-/Bucheggstrasse gehört zu den meistbefahrenen Strassen. Trotzdem soll dort ein Neubau mit Eigentumswohnungen erstellt werden.

Artikel im Züri Nord vom 12.12.2013 von Pia Meier

Viele Liegenschaften an der Rosengarten-/Bucheggstrasse hinterlassen einen etwas heruntergekommenen Eindruck, nicht zuletzt wegen ihrer schwarzen Fassaden. Wenige Häuser sind in letzter Zeit umfassend saniert worden. Nun soll an der Bucheggstrasse ein Neubau mit Eigentumswohnungen erstellt werden. Es ist das erste Neubauprojekt der letzten Jahre an dieser Durchgangsstrasse.

Aufwertung fürs Quartier

«Ich bin überzeugt, dass Wohnen an der Bucheggstrasse zwischen Bucheggplatz und Hardbrücke wegen der zentralen Lage begehrt ist», erläutert Marcel Mathys, Geschäftsführer Matma Immobilien. «Zudem werden kleine Eigentumswohnungen erstellt, und diese sind bei Paaren ohne Kinder ein grosses Bedürfnis.» Das Bauprojekt wurde erst vor Kurzem eingereicht, sodass Mathys noch nicht viel dazu sagen kann. Die Nachbarn jedenfalls hätten positiv auf das Neubauprojekt reagiert.
Ein Problem an dieser Strasse ist der Lärmschutz. «Die Wohnräume sind gegen hinten, wo es viel Grün hat», betont Mathys. Zudem werde nach Minergie-Standard gebaut. Auch seien die Wohnungen sehr speziell. Und vom Attikageschoss sehe man bis auf den Zürichsee. Dass der erste Neubau an dieser Lage günstigen Wohnraum vernichtet, glaubt Mathys nicht. «Wo findet man sonst so günstige Eigentumswohnungen an zentraler Lage?» Vis-ä-vis des geplanten Neubaus sollen auf grüner Wiese Studentenwohnungen erstellt werden. Die Eigentümer anderer Liegenschaften wollen zuwarten mit Erneuern. Es eilt auch nicht. Rosengarten-Tram und Tunnel und die Aufwertung der Rosengarten-/Bucheggstrasse sind erst in ungefähr 25 Jahren geplant.




Studentenwohungen Rosengartenstrasse – Quartierverträglich?

Soll an der Rosengartenstrasse Wohnraum für 145 oder für 450 Studentinnen und Studenten entstehen? Die Frage, wie der Städtebau der Zukunft aussehen soll, blieb auch nach einer Podiumsdiskussion mit den Kontrahenten offen.

Artikel im Züri Nord vom 12.12.2013 von Pia Meier

Um das geplante Studentenhaus an der Rosengartenstrasse wird weiter diskutiert. Die Stadt plant dort einen dreistöckigen Bau, bei dem zwei Stockwerke für Studenten vorgesehen sind. Im 1. Stock soll eine Kinderkrippe domiziliert sein. Unter diesen Voraussetzungen hätte es Platz für 130 und 145 Studenten, Bauherrin ist die Stiftung für studentisches Wohnen, die das Areal im Baurecht übernehmen würde. Mindestens ein Drittel des Areals ist zudem für einen öffentlichen Park vorgesehen. Die Organisation «Mehr Stadt», die für mehr Verdichtung kämpft, präsentierte einen fünfstöckigen Gegenentwurf, das heisst eine Blockrandbebauung. So könnten dort 450 Studentinnen und Studenten wohnen. Das Land muss auf jeden Fall von der Freihaltezone in eine Wohnzone umgeteilt werden. Die Stadt schlägt eine Wohnzone W3 vor. Der Gemeinderat muss der Umzonung noch zustimmen. Vergangene Woche wurde mit Vertretern der Stadt, der Studentenschaft und des Quartiers weiterdiskutiert. Einen gemeinsamen Nenner fanden die Kontrahenten nicht.

Mehr Wohnraum für Studenten

Wohnraum für Studenten in der Stadt Zürich ist rar, wie Rahel Taraborelli von der Stiftung Studentisches Wohnen bestätigt. Zurzeit werde Wohnraum in Affoltern (330) und an der ETH Hönggerberg (ca. 1000) erstellt. Die Wartezeit würde über ein Jahr betragen, so gross sei der Ansturm.
Mit ihren engen Vorgaben für die Nutzung des Areals an der Rosengartenstrasse verpasse die Stadt eine Chance, argumentierte Joelle Zimmerli, Raumplanerin und Mitbegründerin «Mehr Stadt». Sie ist der Meinung, dass das ganze Areal für Studentenwohnraum genutzt werden soll. Ob so viele Studenten miteinander wohnen wollen oder ob es mehr gemischten Wohnraum braucht, blieb offen. Die Zuhörerinnen und Zuhörer waren sich nicht einig.
Müller von der städtischen Liegenschaftenverwaltung argumentierte, dass die Stadt die Neuüberbauung den bestehenden Liegenschaften in der Umgebung (W3 Wohnzone) anpassen will, mit dem Ziel, die neue Siedlung quartierverträglich zu gestalten. Was Quartierverträglichkeit ist, wurde heftig diskutiert. Zimmerli warf der Stadt vor, den Weg des geringsten Widerstands zu gehen, denn so würden die Nachbarn nicht gegen den Neubau rekurrieren.
Benjamin Leimgruber vom Quartierverein Wipkingen könnte sich auch vorstellen, dass sich die Stadt zuerst die Neugestaltung der Rosengarten-/Bucheggstrasse mit einem Tram widmet, bevor einzelne Parzellen überbaut werden.
Ob der Park notwendig ist, blieb offen. Müller hielt fest, dass das Quartier unterversorgt sei mit Grünräumen, weshalb es diesen Aussenraum brauche. Zimmerli wies darauf hin, dass es nicht zu wenig Grünraume, sondern zu wenig Wohnungen gebe. Diese seien das Problem. Leimgruber meinte, dass er im Quartier noch nie gehört habe, dass es zu wenig Grünraum gebe. Er bemängelte vielmehr, dass die Stadt das Quartier nicht früher in den Prozess mit einbezogen
habe.

 Einsprache nur Farce?

Die Stadt hat den Wettbewerb bereits ausgeschrieben. Am 16. Dezember soll die Auswahl bekannt gegeben werden. Die Organisation «Mehr Stadt» machte eine Einsprache. Zudem wirft sie der Stadt vor, den Wettbewerb voranzutreiben, bevor die Eingaben gemacht sind, sodass Einsprachen zur Farce werden. Zuerst müsse der Wettbewerb stattfinden und erst nachher die Umzonung, wurde gefordert. «Mehr Stadt» verlangte, dass das Projekt neu aufgegleist werde. Die Vertreterin der Stadt meinte, das Risiko sei klein, auch wenn der Gemeinderat noch nicht entschieden habe. Die Umzonung dieses Areals ist nicht Teil der Bau- und Zonenordnung (BZO). Trotzdem wurden die Kontrahenten von der Stadt aufgefordert, ihre Vorstellungen über zukünftigen Städtebau bei der BZO-Revision einzubringen.




Röschibachplatz: Rekurs gegen Einbahnregime eingereicht

Die Firma G. Steimer hat Rekurs gegen das Einbahnregime am Röschibachplatz eingereicht. Eigentümer Guido Steimer droht mit Wegzug, falls nicht darauf verzichtet wird.

Artikel im Züri Nord vom 12.12.2013 von Pia Meier

Bis 16. Dezember sind die städtischen Pläne fürs Einbahnregime am Röschibachplatz aufgelegt. Dass für die Röschibachstrasse neu zwischen Nord- und Dammstrasse ein Einbahnregime gelten soll, hat bereits im Vorfeld für Ärger gesorgt. Bürgerliche Parteien und Gewerbetreibende, aber auch Bewohnerinnen und Bewohner des Landenbergquartiers wehrten sich bereits bei den Workshops mit dem städtischen Tiefbauamt im vergangenen Jahr dagegen und drohten mit Rechtsmitteln. Der Ärger bezieht sich allerdings nicht auf die Neugestaltung des Röschibachplatzes, die gleichzeitig mit dem Einbahnregime separat ausgeschrieben wurde. Wegen der Bauarbeiten an der Nordbrücke gilt dieses Einbahnregime bereits seit Januar dieses Jahres.

Umweg- und Suchfahrten

Die Firma G. Steimer an der Kyburgstrasse hat nun beim Tiefbau der Stadt Zürich eine Einsprache gegen das Strassenbauprojekt eingereicht, Wie sie mitteilt: «Auf die Einführung des neuen Verkehrsregimes ist dringend zu verzichten.» Dies wird wie folgt begründet: «Unsere Angestellten, Besucher, Kunden, Kuriere und Spediteure werden zu extrem langen Umweg- und Suchfahrten gezwungen, was unnötig höhere C02-Emissionen und zusätzlichen Lärm verursacht. Ausserdem sind wir abhängig von pünktlichen Anlieferungen, was mit dieser Einbahnstrasse, wie das Provisorium wegen des Baus der Nordbrücke klar zeigt, nicht mehr gewährleistet ist. Wir sind also auf die direkte Zu- und Wegfahrt zu unserem Geschäft angewiesen.» Der Umweg Rosengartenstrasse Wipkingerplatz betrage ungefähr 1 bis 1,5 Kilometer, jener via Imfeldsteig sogar 2 bis 2,5 Kilometer. Dieser Umweg führe für die Gebiete um den Landenbergpark und für das Lettenquartier zu hohen Zusatzbelastungen. Weiter würden für die Firma mit den Zeitverlusten massive zusätzliche Kosten, die den Kunden nicht überwälzt werden können, entstehen.

GSteimer

Zudem weist Steimer darauf hin, dass das bisherige Verkehrsregime mit dem Gegenverkehr auch bei der neuen Platzgestaltung problemlos Anwendung finden könnte, ohne dass das neue Erscheinungsbild und dessen Funktionalität erheblich beeinflusst würde. Weiter schreibt Geschäftsinhaber Guido Steimer: «Können wir wegen dieser Behinderung unser Tagesgeschäft nicht mehr aufrechterhalten, müssten wir unseren aktuellen Standort klar infrage stellen und uns ernsthaft Gedanken über einen neuen Aufenthaltsort machen.»




Die Hühner von der Kronenwiese brauchen unsere Unterstützung

Wir glücklichen Hühner leben seit 15 Jahren auf der Kronenwiese. Leider wird diese in Kürze überbaut und wir müssen umziehen. Nach langem Hin und Her bekommen wir einen Platz hinter dem Kamin des Milchbucktunnels. Bis Mitte Mai sollte der Umzug soweit sein.

Die Kosten für den Umzug können wir leider nicht alleine durch unsere Eierproduktion aufbringen. Es sprengt einfach unser Budget und wir wollen nicht – ihr habt dafür sicherlich Verständnis – in einem lausigen Suppentopf landen.
Darum haben wir im grossen Hühnerrat beschlossen, uns auf die Sponsorensuche zu begeben.

Es wäre für uns überlebenswichtig, wenn möglichst viele den Umzug sponsoren würden – oder sogar Mitglied unseres Vereins werden.

Belohnung:

– Sponsoren werden von uns zu einem Besuch in unserem neuen Heim eingeladen und auf unserer Sponsorentafel verewigt.
– Mitglieder des Vereins dürfen uns füttern und die von uns produzierten Produkte zum Verzehr nach Hause mitnehmen!

Mehr auf unserer Homepage www.huehnerhof.org

Grosser Gack!

Ein grosses, kollektives und lautes Kornhauswiesen – Gegacker ist Euch sicher!

 




Wipkinger Weihnachtsmarkt – Ein toller Tag!

Am Samstag 30.11.2013 fand von morgens 10 bis abends 18 Uhr der traditionelle Wipkinger Weihnachtsmarkt auf dem Röschibachplatz statt. Erstmals konnte der ganze Platz zum Flanieren durch die 54 Marktstände genutzt werden. Die Dammstrasse zwischen Nordbrücke und Röschibachstrasse blieb für einmal für die Autos gesperrt.

Viele BesucherInnen
“Wir haben einen tollen Tag erlebt und nehmen viele schöne Erinnerungen mit in die Vorweihnachtszeit” schreibt uns eine Markteilnehmerin. “Dieses Jahr fanden sehr viel mehr Besucher und Besucherinnen den Weg zu uns” findet Iris Nyffenegger – Organisatorin des Marktes. Auch am Stand des Quartiervereins spürte man dies deutlich. “Wir haben 77 Liter Gratis Glühwein ausgeschenkt – doppelt so viel wie letztes Jahr” bemerkte Karin Frey unsere Finanzcheffin. Martin Resch, unser Bauchef musste schon am Freitagabend mit dem Aufbau der Marktstände beginnen: “Wir mussten zusätzlich zehn Stände mehr anmieten und aufbauen”. “Für einen Tag ist der Aufwand schon so gross, dass es sich lohnen würde, darüber nachzudenken, in Zukunft einen zweiten Markttag anzuhängen!”.

Dem Samichlaus hats Spass gemacht
Der Samichlaus und sein Schmutzli verteilten in eineinhalb Stunden 70 gut gefüllte Säckli an die aufgeregten Kinder. “Es hat sich wohl bei den Wipkinger Eltern herumgesprochen, dass wir den weiten Weg zu Euch aus dem Waidwald unter die Füsse nehmen”. “Nächstes Jahr muss ich wohl unseren Esel mitnehmen und ihn den schweren Geschenklisack tragen lassen”, meint der Schmutzli verschmitzt. “Es hat uns grossen Spass bereitet, die leuchtenden Augen der Kinder zu sehen und die stolzen Eltern zu treffen.”

Einladender Dorfplatz
Viele Besucherinnen und Besucher standen oder sassen zusammen und tauschten sich aus – so wie echtes Quartierleben eben sein muss. Auf dem Foodplace neben dem neun Meter hohen Frischbaum aus dem Stadtwald gabs feine Gemüsesuppe, das legendäre Gratis Steinpilzrisotto vom Gewerbeverein, frisch gebackene Öpfelchüechli und Bratwürste von unser Dorfmetzgerei in vielen Variationen.

Erfolgsrezept
“Mit 54 Ständen haben wir die richtige Grösse erreicht – die Quartierbewohner müssen nicht mehr an einen anderen Weihnachtsmarkt,” meint Beni Weder, sichtlich stolzer Präsident des Quartiervereins. “Das riesige Angebot an wirklich speziellen und handgefertigten Geschenkartikeln der im Quartier ansässigen Märktler ist ein Erfolgsrezept”. “An vielen kommerziellen Märkten wird beliebige Massenware angeboten – nicht bei uns – das hat sich herumgesprochen.”

Dank
Das OK des Quartierverein bedankt sich ganz herzlich bei allen MarktteilnehmerInnen, BesucherInnen, Helfern und Sponsoren! Es war wirklich ein toller Tag!




Elektronische Tafel – rege genutzt und beachtet

Die neue elektronische Schautafel auf dem Röschibachplatz wird bereits rege genutzt und gut beachtet. Seit dem 6. November ist sie in Betrieb und bietet den Organisationen im Quartier die Gelegenheit, auf ihre Veranstaltungen und Events hinzuweisen.

Feedback
Am Weihnachtsmarkt haben wir uns bei den Besuchern umgehört: “Super Sache”, “Endlich ist der alte verstaubte Schaukasten weg”, “Stylisch”, “Sieht gut aus”, “Passt ausgezeichnet zu den schön renovierten Gebäuden”, “Super Sache”, “Finde ich cool”, “Zeitgemäss”, “Informativ”, “In den Schaukasten habe ich nie reingeschaut – auf die Stele schon”, “Jetzt brauche ich keine Lupe mehr”, “Gratulation – eine gute Sache”, “Eyecatcher”, “Gute Chance für alle Vereine, ihre Events zu vermarkten”, “Steht am richtigen Ort – dort wo die meisten im Quartier einmal vorbeigehen”.

Benutzung
Für alle Institutionen, Organisationen, Clubs und Vereine aus dem Quartier ist die Aufschaltung eines Plakates kostenlos.
Sie steht natürlich auch den Gewerbetreibenden im Quartier sehr preiswert zur Verfügung. Die Preise im einzelnen:
1 Plakat 7 Tage Laufzeit: 100.- / 14 Tage 180.- / 21 Tage 250.-
Für ein vergleichbares Plakat bei einem kommerziellen Anbieter bezahlt man mindestens sieben mal mehr!
Kontakt

Betriebszeiten
Morgens 06:00 bis Abends 22:00, Anzeige eines Plakates jeweils während 30 Sekunden, anschliessend sanfter Übergang zu nächstem Plakat.

Geringer Stromverbrauch
Die Stele benötigt während den Betriebszeiten ungefähr so viel Strom, wie ein handelsüblicher 110 cm LCD Fernsehbildschirm zu Hause. Der Verbrauch im Standbybetrieb liegt unter einem Watt.

Was läuft aktuell
Bildergalerie:

 




Stadt will ZKB Gebäude am Wipkingerplatz kaufen

Der Stadtrat will der Zürcher Kantonalbank das Gewerbe- und Wohnhaus Röschibachstrasse 24/26 am Wipkingerplatz abkaufen. Der Preis beträgt 34,7 Millionen Franken, was vom Gemeinderat bewilligt werden muss. Die Bank hat das Haus zum Verkauf ausgeschrieben; die Stadt hat angebissen, weil sie für das Sozialzentrum Hönggerstrasse einen neuen Standort braucht. Bericht im Tagesanzeiger.

An der Hönggerstrasse 24 wird einerseits der Platz knapp, anderseits will die Stadt wo immer möglich aus Fremdmieten aussteigen, um allfällige Mietzinserhöhungen auszuschliessen. Bis Ende März 2018 bleibt das Sozialzentrum am alten Ort, weshalb es an der Röschibachstrasse 24/26 Zwischennutzungen geben wird. Die ZKB bleibt mit ihrer Schalterfiliale bis längstens Ende 2014 dort; der Mietvertrag für das Café Röschibach dauert bis März 2018. Im Haus befinden sich auch 23 Wohnungen. Damit entspreche der Kauf dem wohnpolitischen Grundsatzartikel, teilte der Stadtrat am Mittwoch mit. Der Artikel verpflichtet die Stadt zur Vermehrung von kostengünstigem Wohnraum. Zum Kaufpreis kommen die Kosten für die Umnutzung der Büros und den Einzug des Sozialzentrums hinzu. Diese betragen rund 10 Millionen Franken. ( jr)

Der Quartierverein berichtete bereits im März darüber:
http://wipkingen.net/zkb-verkauft-ehemaliges-bankgebaude-in-wipkingen/