Räbeliechtliumzug 2009

Bericht auf Tele Wipkingen:

httpv://youtu.be/kIKBCaNmt-w




Historische Unfälle in Wipkingen

Die Stadtpolizei öffnet ihr Archiv und zeigt ihre historischen Unfallbilder aus Wipkingen

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„Baukultur in Zürich“

Die Stadt Zürich hat den siebten Band in der Reihe „Baukultur in Zürich“ veröffentlicht. Unterstrass, Wipkingen und Höngg sind beschrieben.

Stadträtin Kathrin Martelli und der neue Direktor des Amtes für Städtebau Patrick Gmür, stellten das neue Buch, anlässlich der Vernissage vom 2. November 2009 im Turbinenhaus „Am Wasser 55“ vor. Gmür betonte, dass sich die Stadt in nächsten Zeit baulich verdichten werde. Er betonte aber auch, dass man sich mit der bisherigen Stadtentwicklung auseinander setzen müsse. Dazu biete das Buch Anschauungsunterricht. Die Häuser die im Buch vorkommen, repräsentierten einen ausgezeichneten Bezug zu ihrem Standort – weil sie in in ihrer Art bescheiden seien. Daran müsse die zukünftige Planung ausgerichtet werden und – aus der Geschichte könne man lernen. Es seien wichtige, historisch gewachsen Häuser, die die künftige Entwicklung beeinflussen müssten.

Leseprobe

Das Buch kann im Verlag Neue Zürcher Zeitung bezogen werden: Bestell Nr. ISBN 978-3-03823-076-2

 




Bar und Buchhandlung Sphères

«Als wir nach Zürich-West kamen, haben alle gesagt: Ihr spinnt!»

Bruno Deckert und Monika Michel geniessen das urbane Feeling im Sphères: «Hier findet jeder sein Plätzchen.» Bild: Reto Oeschger

Frau Michel, Herr Deckert, vor zehn Jahren sind Sie als Pioniere in den Wilden Westen Zürichs gezogen, und Sie haben eine Goldgrube gefunden: Ihre Bar und Buchhandlung Sphères läuft hervorragend.
Bruno Deckert: Goldgrube ist etwas übertrieben.

Das Sphères ist keine Goldgrube?
Monika Michel: Mittlerweile rentiert der Betrieb. Aber als wir hierherkamen, haben alle gesagt: Ihr spinnt! Vor zehn Jahren war die Gegend hinter dem Escher-Wyss-Platz eine Wüste. Deckert: Trotzdem hatten wir einen guten Start. Das ist ja immer so in Zürich. Etwas Neues ist cool und toll. Aber nach einer gewissen Zeit zieht die Karawane weiter. Da haben wir gemerkt, dass dem Quartier die Laufkundschaft fehlt. Erst durch den Bau des Limmatuferwegs und des Ampèrestegs, der Wipkingen mit dem Kreis 5 verbindet, kam der Erfolg.

Michel: Vor dem Steg hatten wir dieselben Anlaufschwierigkeiten wie jeder Dienstleistungsbetrieb. Wir mussten uns eine Stammkundschaft aufbauen, und es war kein Zuckerschlecken, sondern harte Knochenarbeit. Heute flanieren an schönen Tagen Hunderte von Leuten die Limmat entlang, und viele kehren bei uns ein. Gerade am Sonntag ist das Sphères oft überfüllt. Im Moment kommen auch die Besucher der Körperwelten-Ausstellung zu uns. Das ist das erste Mal, dass uns der Puls 5 etwas bringt.

Es harzt noch immer mit dem Puls 5?
Deckert: Meiner Ansicht nach geht das Konzept des Puls 5 nicht auf. Schade, denn die Halle ist wunderschön.
Michel: Ich denke, unser Erfolg beruht darauf, dass das Sphères ein stimmiges Ganzes ist – mit den Büchern, der Bar, den Veranstaltungen. Hier findet jeder sein Plätzchen. Wer an die Strasse vorne sitzt, hat ein urbanes Feeling, wer es romantisch mag, setzt sich an den Fluss, und wer arbeiten will, kann dies ebenfalls tun.

Auf dem Areal des Tramdepots neben dem Sphères hätte ein riesiges Wohnhochhaus entstehen sollen. Daraus wird nichts: Das Hotz-Kleeblatt kann nicht gebaut werden. Bedauern Sie das?
Deckert: Wir sind gespalten in dieser Frage. Ich persönlich fände es spannend, wenn nebenan gebaut würde. Im Moment ist das Tramdepot eine Brache, das Areal wirkt verlottert…Michel: Aber das hat doch auch seinen Reiz! Solche Areale gibt es in Zürich praktisch nicht mehr. Jeder Quadratmeter in der Stadt muss heute genutzt werden. Für mich hat das Tramdepot einen gewissen Charme.
Deckert: Diese Diskussion spiegelt die Situation im Quartier. Wir freuen uns zum Beispiel sehr auf die neue Kunsthochschule im Toni-Areal. Gleichzeitig entstehen Luxuswohnungen auf dem Coop-Areal, und an der Pfingstweidstrasse kennt man sich gar nicht mehr aus, weil so viel gebaut wird. Vieles wirkt synthetisch. Für das Business ist diese Entwicklung trotzdem gut. Ich würde mir anderseits aber auch mehr Freiräume wünschen.

Ist Ihr Haus ein solcher Freiraum?
Deckert: Es ist eine ganz besondere Liegenschaft. Wir hatten eine Utopie, als wir vor rund zwölf Jahren mit anderen Leuten zusammen die Firma Zürichparis AG gegründet und das Haus gekauft haben. Wir sind gleichzeitig Aktionäre der Firma und Mieter. Als Mieter möchte ich möglichst wenig Miete zahlen, als Aktionär bin ich an einer gewissen Rendite interessiert. Das ist ein interessantes Spannungsverhältnis.

Wohnen Sie seit Beginn im Haus?
Michel: Nein. Unser Sohn war damals sieben Jahre alt, und alle sagten uns, dass es unverantwortlich wäre, mit einem Kind hierherzukommen. Es gebe keine Schule, keine anderen Kinder, keine Spielplätze. Doch als es vor sechs Jahren einen Mieterwechsel gab, sind wir hergezogen. Die Infrastruktur für Kinder im Quartier entwickelte sich innert kurzer Zeit enorm.

Geht Ihr Sohn hier zur Schule?
Deckert: Nein. Unser Sohn hat eine autistische Behinderung und benötigt viel Betreuung. Das war mit ein Grund, hier zu wohnen, weil wir uns dann in der Betreuung besser abwechseln können. Das geht einfacher, wenn Geschäft und Wohnung im selben Haus sind.
Michel: Aber es hat auch Nachteile. Es fällt uns oft schwer, uns vom Sphères abzugrenzen.

Apropos Probleme: Die Stadt wollte den Ausbau des Wintergartens verbieten. Wie ging der Streit aus?
Deckert: Die Rekurskommission ist unseren Argumenten weitgehend gefolgt. Wir dürfen nun den vorderen Teil des Geleiseraums zu einem verglasten Wintergarten umbauen.
Michel: Mein Eindruck ist, dass das Provisorische von den Behörden nicht so gern gesehen wird. Der Regelungswahn und das Schöpferische kommen sich da in die Quere.

Hat sich auch das Publikum verändert – weg von den Kreativen, hin zur grossen Masse?
Deckert: Am Wochenende kommen Familien und Spaziergänger, die einfach einen Kaffee trinken wollen. Das ist gut so. Von der Begeisterung der Kreativen allein könnten wir nicht leben.

An was denken Sie beim 10-Jahr-Jubiläum am liebsten zurück?
Michel: An die Veranstaltungsreihe «Sphèresplay», die Bruno in den ersten fünf Jahren zusammen mit Ursus und Nadeschkin durchgeführt hat. Die haben verreckte Sachen gemacht!
Deckert: Auch der Literaturkurs, die Theorie an der Bar oder die Science Bar sind mir in guter Erinnerung. Wir könnten fast täglich eine Veranstaltung organisieren, sind aber eher zurückhaltend geworden. Unsere Gäste haben unterschiedliche Bedürfnisse. Die einen kommen wegen der Veranstaltungen, die anderen wegen der Bücher, viele trinken einfach ein Bier oder ein Glas Wein. Alles unter einen Hut zu bringen, ist nicht einfach: Das Sphères ist ein Ort, der nicht zu Ende gedacht ist, ohne eine klare Ordnung.
Michel: Wir haben Mühe, Regeln aufzustellen. Das kann für die Gäste auch unangenehme Seiten haben. Sie müssen selber herausfinden, wie das Sphères funktioniert.

Deckert: Es gibt auch für uns eine Kehrseite. Einige Gäste meinen, sich alle Freiheiten nehmen zu können, machen Sachen kaputt oder klauen Bücher. Ich finde es zum Teil unglaublich, wie wenig Anstand gewisse Leute haben.

Führen Sie das Sphères auch noch in zehn Jahren?
Deckert: Das Sphères ist so, wie es jetzt ist. Aber wir stossen an Grenzen. Ich habe Pläne für ein grösseres Projekt an einem anderen Ort.
Michel: Vielleicht entsteht etwas Neues, vielleicht nicht. Wir haben 16 Mitarbeiter und eine Verantwortung für sie und den Betrieb. Da kann man nicht einfach sagen: Das geben wir jetzt auf. Sie scheinen sich uneinig zu sein.

Kommt es oft zu Spannungen zwischen Ihnen?
Michel: Wir arbeiten und leben zusammen. Manchmal ist das schwierig, vor allem in Stresssituationen. Aber es verbindet uns auch, weil wir so oft am gleichen Strick ziehen müssen.
Deckert: Wir «chifle» schon ab und zu, aber wir lachen auch viel gemeinsam. Eigentlich haben wir sehr viel Glück.
(Tages-Anzeiger)

 




WipInfo Oktober bis Dezember 2009

Stadtrat beim Quartierverein zu Besuch

Der Stadtrat besucht jedes Jahr einen QV, dieses Jahr waren wir dran. Der QV
warb für Sympathie und verwöhnte den Stadtrat mit Gaumenfreuden im GZ.

QV von der Genossenschaft Denzlerstrasse ausgeschlossen

Beat Schwarz, Präsident der Genossenschaft Denzlerstrasse, ist der Quartierverein ein Dorn im Auge. An der letzten GV hat die Genossenschaft den Ausschluss des QV beschlossen.

Schindelhäuser – Die Stadt Zürich sichert in Wipkingen günstigen Wohnraum

Die Wohnsiedlung an der Nordstrasse, bekannt als die Schindelhäuser», wird in den nächsten Jahren durch die Stadt Zürich saniert. Wie die Liegenschaftenverwaltung der Stadt Zürich die Sanierung plant und welche grundsätzlichen Überlegungen hinter der Sanierung stehen, davon hat sich Roman Dellsperger (Gemeinwesenarbeiter des Sozialzentrums) bei der Liegenschaftenverwaltung der Stadt Zürich erkundigt.

Offene Jugendarbeit Zürich

Die Sommerferien sind vorbei und die Wipkinger Jugendlichen wieder zurück in der Schule. Wir haben je eine Gruppe von Mädchen und Jungen befragt was sie gemacht haben und wo sie ihre Freizeit verbringen.

Hallo NachbarIn

20 Jahre Nachbarschaftshilfe Wipkingen in Fuss ist verstaucht, ich sitze allein zuhause. Wer kümmert sich jetzt um meine Einkäufe?» – «Wir fahren am Freitag für eine Woche in die Ferien. Wer füttert uns in dieser Zeit unsere Katze und giesst die Blumen?»

Quartierseiten/Quartieragenda

 

 




IG ProLetten fordert Tempo 30 im ganzen Lettenquartier

Die IG ProLetten, ein Zusammenschluss von Bewohnerinnen und Bewohnern des Lettenquartiers, hat sich im Frühjahr 2009 formiert, um sich im Interesse der Quartierbevölkerung für ein wohnliches Quartier einzusetzen und um die Quartierbevölkerung für Entwicklungen, die die Wohnlichkeit des Quartiers beeinträchtigen könnten, zu sensibilisieren.

Das Lettenquartier zwischen Kornhausstrasse, Rotbuchstrasse, Bahnhof Wipkingen und Limmat ist geprägt von Wohnbauten, einem Schulhaus mit Turnhallen, Kindergärten und Horten. Entlang der Limmat liegen wichtige öffentliche Einrichtungen des Quartiers: Die Badi unterer Letten, das Tanzhaus, die Textilfachschule, die industriellen Bauten von EWZ und Wasserversorgung sowie der ehemalige Bahnhof Letten mit der Bar im alten U-Bahnwagen.

IG ProLetten fordert Tempo 30 im ganzen Lettenquartier

Auf den verschiedenen Quartierstrassen im Lettenquartier herrscht seit langem ein unübersichtliches Gemisch von kleinen Tempo 30-Zonen und Tempo 50. Trotz verschiedenen Vorstössen aus Anwohnerkreisen und aus der Schule hat sich an dieser unbefriedigenden und für Autofahrende nicht verständlichen Situation kaum etwas geändert.

Die IG ProLetten fordert nun von der Stadt, endlich im ganzen Lettenquartier Tempo 30 einzuführen. Dies im Einklang mit der Mobilitätsstrategie der Stadt, in Wohnquartieren die Lebensqualität mit verkehrsberuhigenden Massnahmen zu erhöhen. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit z.B. beim Schulhaus Letten und auf den Schulwegen dorthin zu verbessern, die Lärmbelastungen durch den Verkehr zu vermindern und die öffentlichen Aussenräume aufzuwerten. Ein einheitliches Verkehrsregime ist die Lösung dazu: die Tempo 30-Zone Letten!

Auf den Schulwegen und beim Schulhaus Letten kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen bei der Überquerung von Tempo 50-Strassen. Auch einen Unfall gab es schon. Tempo 30 reduziert erwiesenermassen die Gefahr, von einem Auto an- beziehungsweise überfahren zu werden. Eine weitere Verbesserung der Sicherheit und eine Aufwertung der Aufenthaltsqualität wird die Begegnungszone Imfeldstrasse entlang dem Schulhaus und darüber hinaus bringen. Sie geht zurück auf eine Quartierpetition aus dem Jahre 2005, welche eine Begegnungszone (Tempo 20-Regime und Vortritt für die Fussgänger) für die ganze Imfeldstrasse forderte.

Widerstand gegen Tempo 30 auf der Rousseaustrasse leistet vor allem die VBZ wegen der Buslinie 46. Aus prinzipiellen Gründen ist die VBZ gegen Tempo 30 auf Quartierstrassen mit Bussen, obwohl im konkreten Fall kaum längere Fahrzeiten resultieren.

IG ProLetten verfolgt die Entwicklung auf dem Areal des Bahnhofs Letten

Vor gut einem Jahr hat die Stadt das Areal des ehemaligen Bahnhofs Letten erworben und will dort prüfen, in welchem Umfang und mit welcher Nutzung das Areal teilweise überbaut werden soll. Die IG ProLetten will dafür sorgen, dass die Quartierbevölkerung rechtzeitig über die Pläne der Stadt informiert wird und sich dazu eine Meinung bilden kann.

IG ProLetten geht online: WWW.PROLETTEN.CH ist reserviert

Demnächst wird die IG Letten ihre Website WWW.PROLETTEN.CH aufschalten, um zeitgemäss und aktuell mit der Quartierbevölkerung kommunizieren zu können. Dann hat die Quartierbevölkerung die Möglichkeit, sich über die Arbeit der IG ProLetten zu informieren und Anregungen für künftige Aktivitäten der IG ProLetten bei den Beteiligten zu deponieren.

Für Fragen:
Pierino Cerliani: 044 298 30 03 (G), 078 676 07 13 (M)

Weiterführende Informationen:
Medienmitteilung
Plan




Pétanque Spiel auf dem Röschibachplatz

Vom 1. bis zum 28. September konnten die Grossen und Kleinen Bewohner Wipkingens gratis auf dem Röschibachplatz dem Pétanque Spiel fröhnen.

Sieben Freiwillige bauten das Gehäuse der Bahn in elf Stunden auf, zwei Gärtner brachten 8 Tonnen Netstaler Mergel ein und verdichteten ihn zu einer perfekten Piste. Insgesamt gab der QV rund 7’000.- Fr. für die Konstruktion, die Bewilligung und die Demontage aus.

Unzählige SpielerInnen und deren Kinder nutzen die Bahn. Der Röschibachplatz erhielt während der Spielzeit ein komplett anderes Publikum. Eltern und Kinder! Die Gewerbetreibenden rund um den Platz haben dies geschätzt. Der Bahn wurde grosser Respekt gezollt! Von 13 aufgestellten Stühlen verschwand nur einer, 12 blieben bis am Schluss stehen. Aussergewöhnlich….. Ein zufällig mitgehörtes Gespräch zweier Väter auf dem Röschi (mit ihren Kinderwagen):“ Dieser Platz hat etwas von einem Platz eines italienischen Dörfchens“.

Einmal brannte die Regenverkleidung des Elektroverteilers ab. Dank der Crew des Restaurants Nordbrücke konnte der Brand innert kürzester Zeit durch den Einsatz ihres Feuerlöschers gelöscht werden. Unser Meister Elektro Bamert und der QV haben den Schaden innert zweier Tagen behoben. Keiner sollte unsere Freude trüben. Wir vermissen keine Kugeln, die Gratis Vermietung der Kugeln im Restaurant Nordbrücke hat bestens funktioniert.

pétanque in brandpétanque in brand2

Da die Bahn ein solch positives Echo gefunden hat, versuchte der QV eine kurzfristige Verlängerung für die Bewilligung zu erhalten. Leider ging dies aus rechtlichen Gründen nicht. Die Stadt Zürich hat sich daraufhin – unter Würdigung unserer Anstrengungen – anerboten, das nächste Jahr, bei einer verlängerten Bewilligung behilflich zu sein.

Wir freuen uns auf die Pétanquebahn 2010! Sie liegt in unserm Lager bereit!




Grosser Erfolg für die IG Proletten!

Die Rousseaustrasse bekommt während den Schulzeiten eine Tempo 30-er Zone!

Logo Proletten

Im Bereich des Schulhauses Letten wird 2010 / 2011 ein schulzeitenabhängiges Tempo 30 (analog der Situation beim Schulhaus Am Wasser) eingeführt. Vorausgesetzt es gehen keine Einsprachen dagegen ein, könnte die Detailplanung für „temporäres Tempo 30 Rousseaustrasse“ aufgenommen und die Massnahme auf Beginn des Schuljahres 2010/11 umgesetzt werden.

Imfeldstrasse wird zur Begegnungszone!

Die Kerngruppe Begegnungszone (Dienstabteilung Verkehr/Tiefbauamt Zürich) steht diesem Anliegen positiv gegenüber. Die Umsetzung mit den nötigen Anpassungen soll zusammen mit den anstehenden Strassenbauarbeiten in diesem Gebiet erfolgen (geplant 2012).

Brief von Stadträtin Esther Maurer herunterladen

Medienmitteilung IG Proletten

Geschichte

IG ProLetten vertritt die Interessen des Lettenquartiers

ig proletten

Die IG ProLetten, ein Zusammenschluss von Bewohnerinnen und Bewohnern des Lettenquartiers, hat sich im Frühjahr 2009 formiert, um sich im Interesse der Quartierbevölkerung für ein wohnliches Quartier einzusetzen und um die Quartierbevölkerung für Entwicklungen, die die Wohnlichkeit des Quartiers beeinträchtigen könnten, zu sensibilisieren.

Das Lettenquartier zwischen Kornhausstrasse, Rotbuchstrasse, Bahnhof Wipkingen und Limmat ist geprägt von Wohnbauten, einem Schulhaus mit Turnhallen, Kindergärten und Horten. Entlang der Limmat liegen wichtige öffentliche Einrichtungen des Quartiers: Die Badi unterer Letten, das Tanzhaus, die Textilfachschule, die industriellen Bauten von EWZ und Wasserversorgung sowie der ehemalige Bahnhof Letten mit der Bar im alten U-Bahnwagen.

IG ProLetten fordert Tempo 30 im ganzen Lettenquartier

Auf den verschiedenen Quartierstrassen im Lettenquartier herrscht seit langem ein unübersichtliches Gemisch von kleinen Tempo 30-Zonen und Tempo 50. Trotz verschiedenen Vorstössen aus Anwohnerkreisen und aus der Schule hat sich an dieser unbefriedigenden und für Autofahrende nicht verständlichen Situation kaum etwas geändert.

Die IG ProLetten fordert nun von der Stadt, endlich im ganzen Lettenquartier Tempo 30 einzuführen. Dies im Einklang mit der Mobilitätsstrategie der Stadt, in Wohnquartieren die Lebensqualität mit verkehrsberuhigenden Massnahmen zu erhöhen. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit z.B. beim Schulhaus Letten und auf den Schulwegen dorthin zu verbessern, die Lärmbelastungen durch den Verkehr zu vermindern und die öffentlichen Aussenräume aufzuwerten. Ein einheitliches Verkehrsregime ist die Lösung dazu: die Tempo 30-Zone Letten!

Auf den Schulwegen und beim Schulhaus Letten kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen bei der Überquerung von Tempo 50-Strassen. Auch einen Unfall gab es schon. Tempo 30 reduziert erwiesenermassen die Gefahr, von einem Auto an- beziehungsweise überfahren zu werden. Eine weitere Verbesserung der Sicherheit und eine Aufwertung der Aufenthaltsqualität wird die Begegnungszone Imfeldstrasse entlang dem Schulhaus und darüber hinaus bringen. Sie geht zurück auf eine Quartierpetition aus dem Jahre 2005, welche eine Begegnungszone (Tempo 20-Regime und Vortritt für die Fussgänger) für die ganze Imfeldstrasse forderte.

Widerstand gegen Tempo 30 auf der Rousseaustrasse leistet vor allem die VBZ wegen der Buslinie 46. Aus prinzipiellen Gründen ist die VBZ gegen Tempo 30 auf Quartierstrassen mit Bussen, obwohl im konkreten Fall kaum längere Fahrzeiten resultieren.

IG ProLetten verfolgt die Entwicklung auf dem Areal des Bahnhofs Letten

Vor gut einem Jahr hat die Stadt das Areal des ehemaligen Bahnhofs Letten erworben und will dort prüfen, in welchem Umfang und mit welcher Nutzung das Areal teilweise überbaut werden soll. Die IG ProLetten will dafür sorgen, dass die Quartierbevölkerung rechtzeitig über die Pläne der Stadt informiert wird und sich dazu eine Meinung bilden kann.

IG ProLetten geht online: WWW.PROLETTEN.CH ist reserviert

Demnächst wird die IG Letten ihre Website WWW.PROLETTEN.CH aufschalten, um zeitgemäss und aktuell mit der Quartierbevölkerung kommunizieren zu können. Dann hat die Quartierbevölkerung die Möglichkeit, sich über die Arbeit der IG ProLetten zu informieren und Anregungen für künftige Aktivitäten der IG ProLetten bei den Beteiligten zu deponieren.

Für Fragen:
Pierino Cerliani: 044 298 30 03 (G), 078 676 07 13 (M)




2. Russischer Markt im GZ Wipkingen

Samstag, 12.09.09: 12.00 – 18.00 Uhr
Sonntag, 13.09.09: 11.00 – 17.00 Uhr

Zum zweiten Mal veranstaltete der kantonale Verein „Das Russische Haus in der Schweiz“ – in Co-Produktion mit dem GZ Wipkingen – einen russischen Markt. Der Markt erstreckte sich diesmal auf zwei Tage: es wurde also das ganze Wochenende getanzt und gesungen, gespielt und getrunken gegessen, verkauft und musiziert.

Wie letztes Jahr, wurde das neugierige multikulturelle Publikum von Ständen mit farbigen Matrjoschkas, Büchern und CDs, Geschenkartikeln aus Russland und Bildern angezogen.

Do vstretschi!

Bericht im Tages Anzeiger

Bericht auf Tele Wipkingen:

httpv://youtu.be/BwRv0p6040o




Petanquebahn geschändet! Zeugen gesucht!

Update Montag 14.9.2009: Der Schaden ist bereits wieder behoben. Das Spiel kann weitergehen! Bis zum 28. September kann auf dem Röschibachplatz gratis Petanque gespielt werden.

pétanque3

Geschichte: Einige Vandalen haben den Elektroverteiler unserer Petanquebahn in der Nacht vom 11.9 auf den 12.9.2009 angezündet. Morgens um 3:30 sah das Team des Rest. Nordbrüggli, dass der Baum mit dem Elektroverteiler auf dem Röschibachplatz lichterloh brannte. Dank dem Einsatz des Nordbrüggliteams mit ihrem Feuerlöscher geschah nichts Schlimmes…Der über 20 Jahre gewachsene Baum ist wahrscheinlich nicht mehr zu retten! und der QV muss die Rechnung bezahlen. Schaden ca. 4500.-! Wir haben Strafanzeige gegen unbekannt erstattet und sind froh um jede Wahrnehmung!




Bericht über den 2. Wipkinger Kunstmarkt

Nach dem grossen Erfolg vom letzten Jahr fand dieses Jahr zum zweiten Mal – mit neuem OK – der Wipkinger Kunstmarkt vom 29. August 2009 von 14.00 – 20.00 und Sonntag, 30. August 2009 von 12.00 – 16.00 im Gemeinschaftszentrum Wipkingen statt.

Bericht auf Tele Wipkingen:

httpv://youtu.be/PrQtiRs38l4

 




Petanquebahn auf dem Röschibachplatz

Vom 1. September bis zum 28. September kann man auf dem Röschibachplatz Petanque spielen. Petanquekugeln verleiht das Restaurant Nordbrücke gratis.

pétanque2

Der Aufbau fand wie geplant statt. Am Samstag 29. August 2009 bauten 7 Leute während 11 Stunden eine gerade Fläche auf den Röschibachplatz. Am Montag wurde 10 cm Mergel eingebracht und Sand eingestreut. Am 1. September feierten wir die Eröffnung.




Vernehmlassung zum Leitbild Seebecken

Der Quartierverein Wipkingen wurde eingeladen an der Vernehmlassung teilzunehmen und schlägt vor, dass im Zusammenhang mit dem Leitbild und Strategie Seebecken die Baudirektion des Kantons Zürich und die Stadt Zürich ebenfalls ein Leitbild und eine Strategie für den Flussraum Limmat und Sihl erarbeitet.

Der See und seine Ufer sind für Zürich von unschätzbarem Wert. Viele Menschen nutzen das Wasser als Erholungsraum, verschiedene Bauten säumen die Ufer. Stadt und Kanton wollen die Entwicklung beim See nicht dem Zufall überlassen. Sie haben deshalb gemeinsam ein Leitbild und eine Strategie für das Seebecken der Stadt Zürich erarbeitet.

Das Leitbild geht bis Sommer 2009 in die Vernehmlassung. Die Umsetzung erfolgt anschliessend durch ein Gremium von Stadt und Kanton.

Stellungnahme des Quartiervereins Wipkingen




Waidhaldefest: Sieger des Talentwettbewerbs

Waidhaldefest 2009 : Sieger des Talentwettbewerbes: Lukas Leonhard – mit Mueterliebi

Der Sieger des Talentwettbewerbes Waidhaldeschulhaus – Lukas Leonhard – Live am Waidhaldefäscht 2009 vertont und rapt seine Lebensgeschichte. Unglaubliche Geschichte – unglaublicher Text!

httpv://youtu.be/d5u836sE05Q

 




WipInfo für Juli August September 2009

Das Wipinfo ist eine Gemeinschaftsproduktion des Gemeinschaftszentrum Wipkingen, des Sozialzentrums des Kreises 10, der OJA Wipkingen und des Quartierverein Wipkingen. Es erscheint vierteljährlich und wird an alle Haushaltungen in Wipkingen gratis verteilt.

Lesen




Geheimnis um den Verlauf des Röschibachs gelüftet

Das wollten wir schon lange wissen. Immerhin gibt es einen Platz, eine Strasse und einen Steig, welche sich mit diesem Namen schmücken.

An dieser Stelle herzlichen Dank an Katharina Deuber, Cash – TV Moderatorin / Redaktorin und Martin Bürliman, Co – Autor des Buches „Wipkingen / Vom Dorf zum Quartier“, für das spontane Mitmachen.

Bericht auf Tele Wipkingen:

httpv://youtu.be/yc9Kd5D0HCM




Landenbergfest am 12. und 13 Juni

Bunt und lebhaft ging es an diesem Wochenende auf dem Landenbergfest zu. Schon am Nachmittag trafen sich jung und alt zu Kaffee und Kuchen im Landenbergpark. Die Kinder konnten sich im Blasio-Hüpfbecken austoben, mit Kletterseil gesichert Kisten in schwindelerregende Höhen bauen oder beim Kinderflohmarkt mitmachen. Portraitmalen gab es für alle die wollten und vor allem am Abend noch mehr kulinarische Köstlichkeiten. Die Nächte gehörten dann eher dem „erwachsenen“ Publikum, welches sich bei Wein und Bier dem Sound diverser Bands, dem Anblick einer Feuershow oder dem Spiel auf der Hüpfburg hingeben konnte.

Das Landenbergfest fand vor ca. 25 Jahren zum ersten Mal statt, um die damals eingeführten Wohnstrassen rund um den Landenbergpark einzuweihen. Heute wie ehemals wird das alljährliche Fest von Familien organisiert, die rund um den Park wohnen. Der heutige Verein „Landenbergfest“ setzt sich aus ungefähr 12 Mitgliedern zusammen, die das Fest seit 2003 organisieren. Sie kennen sich seit vielen Jahren und manche waren sogar schon als Kinder dabei, als das Fest noch von ihren Eltern veranstaltet wurde. Profit machen die Veranstalter mit ihrer Party nicht. Mit dem Verkauf von Speisen und Getränken und der Unterstützung einiger Wipkinger Sponsoren lässt sich das Fest finanzieren.

So haben sich die engagierten Helfer auch in diesem Jahr ganz besonders über das traumhaft sommerliche Wetter gefreut, welches natürlich um so mehr Besucher auf das beliebte Quartierfest lockt.

Video auf Tele Wipkingen:

httpv://youtu.be/OArCoyLGOnQ

 




Wipkingen verzeichnet einige Teilerfolge

Einmal im Jahr besucht der Stadtrat ein Quartier, und dieses Jahr war Wipkingen an der Reihe. Das Quartier nutzte die Gelegenheit, seine Anliegen vorzubringen.

Züri Nord, Roger Suter

Der Spaziergang unter Ausschluss der Öffentlichkeit führte laut Quartiervereinspräsident Beni Weder «durch sämtliche fünf Wipkinger Klimazonen»: Nach Kafi, Gipfeli und Aussicht in der «Neuen Waid» versprach der Stadtrat – von dem lediglich Kathrin Martelli fehlte -, dass die geplante Überbauung Tiechestrasse nicht die maximal zulässige Höhe erreichen und die Aussicht verstellen werde.

Im Waidhaldeschulhaus kam dann die Jugend zu Wort: Zusammen mit der offenen Jugendarbeit (OJA) hatten die Sek-A-Klassen von Alex Fässler und Susanne Fricker im Vorfeld die Themen Verkehr, Schule, Alkohol und Drogen, Freizeit und Sicherheit diskutiert, daraus den Bedarf der Jugendlichen abgeleitet und diesen auf Plakaten festgehalten. Die Nervosität war zwar spürbar, als die Jugendlichen dem Stadtrat das Resultat präsentierten, doch meisterten sie ihren Auftrag souverän.

Bericht der Offen Jugendarbeit OJA Wipkingen

Im Gegenzug gaben alle Ratsmitglieder kurze Statements ab: Lauber erklärte, dass die seit Jahren gewünschten Garderobenkästchen nicht vergessen, sondern in Planung sind und insgesamt fast fünf Millionen Franken kosten. Applaus erntete Tiefbauvorsteherin Ruth Genner mit dem Beschluss des Stadtrates, auf der vielbefahrenen Rosengarten Strasse Fussgängerstreifen aufzumalen und Ampeln aufzustellen. Auf der Terrasse der reformierten Kirche gelobte der Rat, die Idee einer Teilüberdeckung der Bucheggstrasse in sein Beruhigungsprojekt einfliessen zu lassen.

Stadtplan nicht mehr imWeg

Gegen elf Uhr trafen die Stadträte dann am Röschibachplatz ein und wurde im Restaurant Nordbrücke mit einem Apero empfangen. Begleitend erläuterten Quartierbewohner die Probleme, aber auch die Erfolge und Visionen für ihr eigentliches Quartierzentrum.

Auf die Plus-Seite gehört der Fortbestand des «Nordbrügglis», an dessen Stelle mal ein Hochaus geplant war. Auch die private Bahnhofreisebüro Wipkingen AG verkauft im laut SBB nicht mehr notwendigerweise bedienten Bahnhof jedes Jahr für 4,4 Millionen Franken Zugreisen und wirkt mit seinen langen Öffnungszeiten dem Vandalismus entgegen.

Der Wipkinger Landschaftsarchitekt Ueli Müller stellte zudem seine Idee vor, den Röschibachplatz tatsächlich platt zu machen und Weder ergänzte, dass der QV im Winter probehalber ein Eisfeld und im Sommer eine Petanquepiste draufbauen würde, um die Vorteile eines ebenen Platzes zu zeigen.

Hier nicht erwähnt, aber ebenfalls erfreulich ist die Demontage einiger Pfosten bei der Bushaltestelle beim Ein- und Aussteigen behinderten, und einer Stele mit einem neuen, beleuchteten Stadtplan, die an Quartierfesten jeweils der mobilen Bühne im Weg gestanden wäre.

Die Mauer bleibt

Weniger erfreut ist man im Quartier über die Mauer, welche den an sich schönen kleinen Park über dem Bahneinschnitt vom Trottoir an der Nordstrasse trennt. «Man hat uns seinerzeit eine breite Treppe versprochen», so Barbara Schürz, die nebenan ein Optikergeschäft betreibt. Auch das Gartenrestaurant bliebe so zu oft unentdeckt. Und allmonatlich seien städtische Angestellte mit dem Entfernen von Sprayereien an der Wand beschäftigt.

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An der Mauer, die den hübschen Park von der Nordstrasse trennt, stören sich nicht nur die Wipkinger, sondern auch die Stadträte (links Martin Waser, rechts Andres Türler). Verhindern konnten sie beide nicht, zum Missfallen von QV-Aktuarin Ursula Wild (hinten). Foto: Roger Suter

Stadtrat Andres Türler bedauerte zwar die Situation, bezeichnete sie aber als unveränderbar: «Es ging damals um Statik und um Geld», erklärte er. «Wir haben für eine bessere Lösung gekämpft wie die Löwen, aber es hat nichts gebracht.» Erreicht habe man immerhin die Treppe von der Brücke zum Bahnhof hinunter – allerdings auf Privatgrund, finanziert von Privaten.

Erste Erfolge am Rosengarten

Vom Apero gesättigt bewegte sich die Schar anschliessend weiter zum Landenbergpark (wo man ein paar dunkle Ecken auslichten könnte), zum Kirchgemeindehaus an der Rosengartenstrasse (wo der Transitverkehr der Lastwagen bereits abgenommen hat), durch die Unterführung (die man eigentlich schliessen sollte – schliesslich gibt es fürs Pinkeln Züri-WC) in den Wipkingerpark und ins benachbarte Gemeinschaftszentrum, wo man zu Mittag ass und noch rund eineinhalb Stunden weiterdiskutierte.




Der Stadtrat von Zürich in Wipkingen

Der grosse Bildbericht des Quartiervereins von Markus Geiger, Text und Peter Isler, Bilder.

Der Stadtrat von Zürich in Wipkingen

Wipkingen 11. Juni 2009

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Ein aussergewöhnlicher Tag für Wipkingen: Stadtpräsidentin Corine Mauch stattete mit dem gesamten Stadtrat (ohne Kathrin Martelli) Wipkingen einen Besuch ab. Dabei waren auch Stadtschreiber André Kuy und Rechtskonsulent Peter Saile. Der gastgebende Quartierverein benützte die Gelegenheit, dem Stadtrat neben schönen Aussichten auch kritische Punkte und Probleme im Quartier nahe zu bringen.

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Hoch über den Dächern unseres Quartiers, auf dem Aussichtspunkt Waid, begrüsste QV-Präsident Beni Weder die Stadtpräsidentin, die Stadträtinnen und Stadträte zu einem „Tag im Leben von Wipkingen“. Beni Weder und seine Crew führten die Gäste aus dem Stadthaus auf einer interessanten Tour zu Fuss von den Höhen bis in die Niederungen des Quartiers.

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„Wipkinger Masoalahalle“

Zwei Drittel des 17 500 Quadratmeter grossen Geländes an der Tièchestrasse werden an einen gemeinnützigen, der Rest an einen privaten Investor verkauft. Geplant ist der Neubau einer Wohnsiedlung; die aus den frühen fünfziger Jahren stammenden Personalhäuser des Waidspitals werden abgebrochen. Von Seiten des Quartiervereins gestellte Fragen zur Lage und Gebäudehöhe der geplanten Häuser beantwortete der Stadtrat damit, dass von der Strasse her der Blick auf die Stadt durch die Gebäude nicht verstellt werde.

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Das Durchwandern des Grüngürtels an der Tièchestrasse – der Volksmund spricht von der „Wipkinger Masoalahalle“ – ist ein Geheimtip für Erholungssuchende. Querfeldein geht’s durch die üppige Natur mit Wiesen, Buschwerk und Bäumen – kaum zu glauben, dass man sich in greifbarer Nähe zur Stadt befindet. Die hier noch reichlich vorhandene Flora und Fauna muss teilweise dem Neubau weichen, wird aber, wie vom Stadtrat versichert, an anderer Stelle ersetzt werden.

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Unterhalb der reformierten Kirche liegt das ehemalige Wasserwerk. Für dieses Gelände präsentierte der Quartierverein dem Stadtrat die Vision, mittels Einhausung der Strasse zwei kleine Parks miteinander zu verbinden.

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Jugendliche sehen ihr Quartier

Schülerinnen und Schüler der 2. Sek. im Schulhaus Waidhalde präsentierten dem Stadtrat ihre Sicht des Quartiers mit Positiv- und Negativpunkten.

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Im allgemeinen fühlen sich die Jugendlichen im Quartier sicher; Angstgefühle kämen aber zuweilen in den zahlreichen Unterführungen auf. Was fehle, sei ein Platz für ungestörte Treffs.

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Stadträtin Esther Maurer machte auf die Jugendpolitik aufmerksam. In deren Mittelpunkt stehe die Schaffung von Freiräumen für Jugendliche, die Sicherheit sowie – mit Blick auf die Zukunft – die Möglichkeit, nach der Schule einen Ausbildungs- und Arbeitsplatz zu finden. Zudem sei es ihr ein sicherheitspolitisches Anliegen, Unterführungen aufzuheben, wo immer dies möglich sei.

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Toleranz – eine gegenseitige Sache

Mit dem Freizeitangebot sind die Jugendlichen zufrieden. Die vielen Events und auch die Badi machten Spass, sind sich alle einig. Im Sommer wäre jedoch eine Wiese mit Grillplatz nicht schlecht, meinte ein Schüler. Negativ beurteilen sie die fehlende Toleranz einzelner Erwachsener. Stadtrat Martin Waser hielt dazu fest, dass zahlreiche Erwachsene Angst vor Jugendlichen hätten, vor allem wenn diese in Gruppen aufträten. Er rief zu gegenseitiger Toleranz und dem Abbau von Vorurteilen auf.

Mitsprache mit Grenzen

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Die Schüler fühlen sich durch den Schülerrat und die Offene Jugendarbeit OJA gut ins Quartierleben integriert. Innerhalb der Schule bemängeln sie die fehlende Mitsprache namentlich bei Umbauten. Es sei positiv, dass sich die Schüler auch hier einbringen möchten, so Stadtrat Gerold Lauber.

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Es gelte jedoch zu berücksichtigen, dass die Planung mit dem Zeithorizont 2025 langfristig ausgerichtet sei und bei den Mitteln an Grenzen stosse. Als Beispiel dafür nannte er die Summe von 5 Mio. Fr. So viel müsse aufgewendet werden, damit jedem Schüler und jeder Schülerin in allen 120 Schulhäusern der Stadt ein eigener Spind zur Verfügung gestellt werden könne.

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Alkohol und Drogen bereiteten im Schulhaus Waidhalde keine grossen Probleme, hiess es von Seiten der Schulleitung. Es gebe genügend kompetente Ansprechpersonen im Bereich Suchtprävention. Lehrpersonen, Schüler und Stadtrat waren sich einig, dass der Themenkreis Sucht in erster Linie eine Sache der Eigenverantwortung ist.

Autos statt Rosen und Gärten

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Punkto Verkehr loben die Schüler die zahlreichen Velostreifen und 30-km-Zonen. Negativ fällt – natürlich – die Rosengartenstrasse auf. Die Jugendlichen stören sich an den durch Abgase verschmutzten Häusern und plädieren für die Einführung einer Strassengebühr, um den Verkehr zu minimieren.

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Stadträtin Ruth Genner ist saubere Luft ein grosses Anliegen, sie zeigt sich offen für alle Massnahmen, die zu einer Verminderung des Durchgangsverkehrs auf der Rosengartenstrasse führen.

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Stadtrat Andres Türler kennt als „alter Wipkinger“ die Verkehrsprobleme im Quartier, die mit der Zerschneidung Wipkingens durch die Westtangente entstanden sind. 75’000 Fahrzeuge rollten tagtäglich durch die Rosengartenstrasse, gab er zu bedenken.

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Für Stadtpräsidentin Corine Mauch steht die Rosengartenstrasse weit oben auf der Problemliste. Sie sicherte dem Quartierverein den Willen des Stadtrates zu, bei der Lösung des Verkehrsproblems nach Möglichkeit Hand zu bieten, denn die Strasse sei ein „Elend für das ganze Quartier“. Stadträtin Genner möchte so bald wie möglich zwei Fussgängerstreifen über die Rosengartenstrasse legen, die mit Verkehrsampeln gesichert werden. Sie ist mit dem Kanton diesbezüglich im Gespräch.

Vision ebener Röschibachplatz

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Während der Röschibachplatz heute eher als Ausweitung des Strassenraums empfunden wird, reifen Ideen, den Platz auszuebnen und so zu gestalten, dass er dem schon vorhandenen Leben eine Art von Quartierbühne sein kann, frei nach der Devise „sehen und gesehen werden“.

Mit Blick auf das 150-Jahr-Jubiläum des Quartiervereins soll der Platz nächsten Winter in eine Eisbahn verwandelt werden, im Sommer wird eine 12 x 4 m grosse Petanque-Bahn aufgestellt. Stadträtin Ruth Genner freute sich über die Ideen, die sie gerne im Tiefbauamt prüfen lasse.

Endstation für den Bahnhof Wipkingen?

Der Bahnhof Wipkingen, 1932 im Bauhaus-Stil von Stadt und Kanton Zürich erbaut, ist heute als SBB-Station unbedient, beherbergt jedoch das Reisebüro AG Wipkingen. Der Dienstleistungsbetrieb erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 4,4 Mio. Fr. und sorgt darüber hinaus für die soziale Kontrolle rund um den stillgelegten Bahnhof. Das Schicksal des Hauses ist ungewiss, wollen es doch die SBB an den Meistbietenden verkaufen. Der Quartierverein setzt sich dafür ein, das Gebäude in den öffentlichen Besitz zurückzuführen und sucht dazu die Zusammenarbeit mit der IG Bahnhof, der Stadt und den SBB.

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Rund um das Restaurant Nordbrücke, nach der Renovation das Schmuckstück am Platz, bieten weitere Problemzonen Stoff für Gespräche und Wünsche:

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Der Aufgang zum Platz beim Restaurant Liston (hier wäre eine breite Treppe nützlicher) und der Landenbergpark (eine Auslichtung des Gehölzes ist wünschenswert, um dunkle Ecken und damit eine drohende Szenebildung zu vermeiden).

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Etwas weiter entfernt, am Wipkingerplatz, befindet sich – unglücklich placiert – der einzige Postomat im Quartier. Mindestens ein weiterer Automat (z.B. bei der Poststelle an der Scheffelstrasse) sei das, was sich viele Kunden wünschten, gab der QV dem Stadtrat mit auf den Weg.

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Soziokulturelles Zentrum

Der Rundgang endete beim GZ Wipkingen. Dort wird noch in diesem Jahr der beim Gemeinschaftszentrum der Limmat entlang angelegte Wipkingerpark fertig gestaltet sein.

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Die Anlage erfüllt gemäss GZ-Co-Leiter Karl Guyer und GZ-Co-Leiterin Cornelia Schwendener die Funktion eines soziokulturellen Zentrums mit viel Grün in einem immer stärker mit Bauten verdichteten Raum. Die bereits jetzt schon rege Benützung des Parks bringt Nebeneffekte in Form von nächtlichem Lärm oder Liegenlassen von Abfällen mit sich. Ein runder Tisch mit den zuständigen Quartierverantwortlichen und Behörden geht diese Probleme an. Als Treffpunkt für Gross und Klein ist das GZ Wipkingen mit seinem vor 55 Jahren weltweit ersten Robinsonspielplatz und dem neu gestalteten Kinderbauernhof (mit Ziegen, Kaninchen, Wollschweinen) ein Anziehungspunkt im Quartier. Ein Treffpunkt, der sich mit den laufend ändernden Bedürfnissen der Gesellschaft wandelt, weiterentwickelt und erneuert.

Text Markus Geiger
Fotos Peter Isler

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Gemeinsames Mittagessen im Saal des GZ Wipkingen.

Alt-Stadtpräsident Thomas Wagner begründete 1982 die Tradition, nach welcher der Stadtrat alljährlich ein Zürcher Quartier besucht. Letztmals war dies in Wipkingen 1990 unter dem damaligen Stadtpräsidenten Josef Estermann der Fall. Andres Türler, heute als Stadtrat Vorsteher des Departements der Industriellen Betriebe, amtete damals noch als Quartiervereinspräsident von Wipkingen.




Flohmarkt „Röschibachplatz“

Bei traumhaftem Wetter fand am Samstag, 13. Juni, der erste Flohmarkt dieses Sommers auf dem Röschibachplatz statt.

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Trotz „Konkurrenz“-Flohmärkten im Schulhaus Waidhalde und auf dem Landenbergfest war der Markt auf dem Röschibachplatz gut besucht.

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Schon am frühen Morgen rangelten sich die ersten Verkäufer um die besten Schattenplätze. In entspannter Atmosphäre konnten die Besucher so manches Schätzchen aus dem kunterbunten Angebot ergattern.

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Entlastungsroute gefordert

Die Kantonsrätliche Kommission Planung Bau fordert mit einer Motion den Bau einer Entlastungsroute zur Rosengartenstrasse in Zürich – für 300 bis 400 Millionen.

Nach 37 Jahren Streit zwischen Stadt und Kanton um die Lösung der Verkehrsprobleme an der Rosengartenstrasse soll nun nach dem Willen der Kommission der Kanton die Federführung bei der Lösungsfindung übernehmen. Falls die Motion im Kantonsrat eine Mehrheit findet, kann in spätestens zwei Jahren mit einem Projekt gerechnet werden.

Der Quartierverein Wipkingen appelliert an alle Politikerinnen und Politiker des Gemeinderates, des Stadtrates der Stadt Zürich und an die Kantonsrätinnen und Kantonsräte des Standes Zürichs, sich für konsensfähige Lösung am Rosengarten einzusetzen. Wir möchten nun endlich einen Lichtblick am Horizont sehen!

Motion

Artikel vom 22.5.2009 im Tagesanzeiger




Simultan-Schach gegen Malaria!

Am Samstag, 6. Juni, von 14 Uhr bis ca. 18 Uhr, spielt Marco Gähler im Gemeinschaftszentrum Wipkingen, Breitensteinstr 19a, ein Simultan-Schach gegen 20 Personen. Schachpartner gesucht!

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Auskünfte und Anmeldung bis Freitag 5. Juni per E-Mail oder Telefon:
Familie Gähler
Telefon 044/272 68 44
claudia.gaehler@gmx.ch

Flyer herunterladen




25 Jahre Altersheim Sydefädeli

25 Jahre Altersheim Sydefädeli Jubiläumsfest am Samstag, 13. Juni 2009 11:00-17:00 Uhr.

Köstliches aus der Küche – en Guete / Gediegene Festbar – Prosit / Tombola – viel Glück / Musik – schwingt in der Luft / Büchsenwerfen – Volltreffer / Aus dem Atelier – Kreatives / Wintergarten – zum Verweilen

25 Jahre Sydefadeli

 




Dä schnällscht Zürihegel 2009

Am Samstag 16. Mai 2009 fand die Quartierausscheidung für Wipkingen für den schnellsten Zürihegel auf der Sportanlage am Hönggerberg statt.

Besten Dank an den Sportclub und dem Quartierverein Höngg für die gute Zusammenarbeit und Heinz Düring für die tollen Fotos. Organisation Quartierverein Wipkingen, Karin Frey.




Tag der Nachbarn

Am Dienstag, 26. Mai 2009 findet in Zürich zum dritten Mal der Tag der Nachbarn statt.

Zürich unterstützt diese paneuropäische Bewegung. 2008 waren es rund 1000 Städte und Organisationen in 29 Ländern, die den Tag der Nachbarn feierten. Dieses Jahr dürften es noch mehr sein.

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Die Idee des Tag der Nachbarn ist die Förderung des gut nachbarschaftlichen Zusammenlebens. Es gilt daher, möglichst viele Bewohnerinnen und Bewohner in den Quartieren einzuladen, an diesem Tag in Ihrem Haus, Ihrem Wohnblock gemeinsam mit ihren Nachbarinnen und Nachbarn ein kleines Fest zu organisieren, zu dem alle etwas beitragen. Der Quartierverein Wipkingen unterstützt diesen Anlass.

Wirken Sie selber….laden sie ein……lernen Sie Ihre Nachbarn kennen……