Stellungnahme zum kantonalen Verkehrsrichtplan

Das KOMITEE PRO WAIDHALDETUNNEL freut sich über den Antrag der zuständigen Kommission zuhanden des Kantonsratsplenums, den Waidhaldetunnel in der Stadt Zürich in der geänderten Linienführung in den kantonalen Richtplan aufzunehmen. Damit rückt der von der Bevölkerung lang ersehnte Rückbau der Rosengartenstrasse wieder ein Stück näher in Griffweite.

Stellungnahme lesen




Weihnachtsmarkt fand besonderen Zuspruch

Wahrscheinlich wegen dem angenehmen Wetter und intensiver Werbung im Tagblatt der Stadt Zürich, haben mehr Besucher den Weg an den Röschibachplatz unter die Füsse genommen. als die letzten Jahre. Am Quartiervereinsstand gab es Glühwein und erstmals die gedruckte Version der Bilder aus alt Wipkingen in gebundener Form. Der Verlag Wibichinga bot sein neues Buch über Wipkingen an.

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Einzelne Stände waren schon eine Stunde vor Schluss ausverkauft.

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Der QV dankt allen Teilnehmer für die aktive Unterstützung. Bis zum nächsten Jahr!

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Lichtklaus-Umzug

Emil Klöti-Str. – Waidfussweg – Trottenstrasse – Rosengartenbrücke – Röschibachsteig – Habsburgstrasse – Landenbergstrasse – Überqueren der Nordstrasse – Scheffelstrasse – Überqueren der Rosengartenstrasse – Überqueren der Bucheggstrasse (Unterführung) – Wibichstrasse – Waidspital – Waidstrasse – Wunderlistrasse – Pflegezentrum Käferberg

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Krimi am Fluss

Die drei Lesungen im Oktober / November waren ein voller Erfolg. Zwei Zürcher Krimi-Autoren und eine -Autorin lasen aus ihren Krimis. Rund 40 Zuhörer genossen das Drei-Gang-Krimi-Menu. An der Krimi-Bar wurde angeregt mit den AutorInnen diskutiert.

2007 wird die Serie fortgesetzt.

Victorklein

Viktor Schobinger liest aus „En alte Schuelkoleeg vom Ääschmä“




Planetarium Zürich

Wir feiern 10 Jahre Planetarium und zeigen unser ganzes Repertoire:

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Im Reformierten Kirchgemeindehaus findet diese Woche eine einzigartige Veranstaltung statt!

24. November 2006
18:00 «Die totale Sonnenfinsternis 2006»
19:30 «A Star is Born»
21:00 «Der Stern von Bethlehem»

25. November 2006
18:00 «Familienvorführung: Reise durch das Sonnensystem»
19:30 «Fahrt durch die Milchstrasse»
21:00 «Musik im Planetarium: „Die Planeten“ von Gustav Holst»

27. November 2006
9:30 «D’Schtärnefee Mira»
18:00 «Sonne-Erde-Mond»
19:30 «Mars, der Rote Planet»

28. November 2006
18:00 «Sternbilder und Mythologie»
19:30 «Hale-Bopp & Co.»




Kirchgemeindehaus Zentrum für Migrationskirchen

Das Kirchgemeindehaus Zürich-Wipkingen soll ein Zentrum für evangelische Migrationskirchen werden. Dies geht aus entsprechenden Beschlüssen der Kirchenpflege und des Vorstandes des reformierten Stadtverbandes hervor. Die Kirchgemeinde, die Ende Oktober an einer Gemeindeversammlung über das Vorhaben informiert wurde, begrüsst das Vorhaben. Ausstehend ist noch die Zustimmung der Zentralkirchenpflege, der Legislative des Stadtverbandes. Sie wird das Geschäft voraussichtlich im März 2007 behandeln.

Medienmitteilung lesen

 




Räbeliechtliumzug wird immer beliebter

Sage und schreibe 450! (gezählt) Kinder und Eltern marschierten begleitet mit Sound von „OssoGuggo“ vom Schulhaus Letten bis zurn GZ, wo sie mit Sirup, Glühwein, Zuckerweggli und Grillwürsten verpflegt wurden. Ein attraktives Freizeit- und Spielangebot – dank der Freiwilligenarbeit von Pfadi und Quartierverein, sowie der Unterstützung und der Infrastruktur vom GZ Wipkingen.

Am Räbelichtliumzug waren auch die Würste gefragt. In einer Stunde wurden über 200 davon verzehrt!

Wir danken der Kreiswache 10 und der Feuerwehr für die Sperrungen der Strassen und dem EWZ für das Ausschalten der Beleuchtung entlang der Umzugsroute, der Bäckerei Steiner für das Sponsoren der Zuckerbrötli und der Weinhandlung Bindella für den köstlichen Glühwein.




Weihnachtsmarkt auf dem Röschibachplatz

Lassen Sie sich verzaubern und geniessen Sie die vorweihnachtliche Stimmung bis in die Abendstunden.

Besuchen Sie die 30 attraktiven Stände mit Ihrem festlichen Angebot an Kerzen, Guetzli, Konfitüren, Spielwaren, Karten, Adventsgestecken und vielem mehr!

Wärmen Sie sich bei Risotto, Glühwein und Grillwürsten … oder beteiligen Sie sich mit einem eigenen Stand!

 




Midnightbasketball in Wipkingen

Erfolgreicher Start für das OJA Projekt Midnightbasketball in Wipkingen

Die ersten drei Samstagabende in der Turnhalle Nordstrasse waren gut besucht. Seit Ende Oktober fand Midnightbasketball in der Turnhalle Nordstrasse bisher dreimal statt. Das neue Angebot wurde von der OJA Wipkingen und der OJA Kreis 6 ausgearbeitet. Die Jugendlichen wussten dieses neue Angebot in Wipkingen bereits sehr zu schätzen!

Kurzbericht des Projektteams.

Mehr Informationen und Fotos sind zu finden unter www.midnight-basketball.ch

Der Quartierverein unterstützt die offene Jugendarbeit (OJA) in Wipkingen finanziell mit Beiträgen an die verschiedenen Veranstaltungen wie das Wipkinger Openair.




Stadt-Spaziergänge und Hörspiele für unterwegs

«Züri z’Fuess» bietet Ihnen die Möglichkeit, die Stadt zu Fuss einmal anders zu erleben. Ausgerüstet mit Kopfhörern werden Sie auf eine ganz neue Art durch die Strassen und Plätze von Zürich geführt.

Das Hörspiel wurde von der Stadt Zürich im Internet veröffentlicht und lässt sich herunterladen. Geschrieben vom „Philppe Malony“ Author Roger Graf. Auch Wipkingen ist mit einem Stück Weg vertreten: Von der Hardbrücke bis zum Amperesteg.

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Die Stadt, der Fluss und der Tod

Der Limmat entlang durch Zürichs aufstrebenden Westen Es beginnt im Park, direkt hinter dem Bahnhof. Der Fremdenführer ist nicht vor Ort, dafür schleichen sich zwei Stimmen in Ihr Ohr.

Die Route durch das Quartier Wipkingen führt der Limmat entlang, vorbei am GZ und anschliessend über den Amperesteg nach Zürich-West.

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Lassen Sie sich von den zwei schrägen Vögeln durch den Platzspitz und ans Limmatufer leiten. Erfahren Sie Geschichten aus Zürichs wildem Westen, der Industrialisierung und der Rückeroberung der alten Industriegelände durch Künstlerinnen und Mieter.

Erleben Sie, wie diese Stadt klingt, und wie sie klingen könnte.

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Beschauliche Momente am Flussufer wechseln sich ab mit dem Lärm der Fabriken.

Folgen Sie den Geschichten der Limmat entlang und lassen Sie sich nicht irritieren durch die zwei seltsamen Gestalten, die offenbar auch noch anderes im Schilde führen, als Sie auf Ihrem Weg zu führen.

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Hörspiel von Roger Graf, mit Tonia Maria Zindel und Peter Höner. Musik von Stettlab, Michele Dell‘Ambrogio, Carla Hitz, Bernard Beer, Amin Khatir.




Ehemaliges Wasserreservoir wird umgezont

Das Gelände des ehemaligen Wasserreservoirs an der Rosengartenstrasse 51 und 53 wird von der Freihaltezone in eine Wohnzone W3 mit einem Wohnanteil von 66 % umgezont.

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Es wird mit rund 30 Wohnungen gerechnet, die unmittelbar an die Rosengartenstrasse angrenzen sollen, von dieser jedoch mittels Baumassnahmen vom Lärm abgeschirmt werden sollen.

Lesen sie hier die Begründung

Plan herunterladen

Das Gelände ist eingezäunt worden

Das Gelände ist eingezäunt worden

Ein Teil der Wiese ist gemäht, der andere naturbelassen

Ein Teil der Wiese ist gemäht, der andere naturbelassen

Eingang Seite Rosengartenstrasse

Eingang Seite Rosengartenstrasse

Noch hängt einsam eine Baulampe am Tor

Noch hängt einsam eine Baulampe am Tor

Das Gebäude des Wasserwerkes

Das Gebäude des Wasserwerkes

Schiessschartenfenster

Schiessschartenfenster

 

 




Bekommt der Escher-Wyss-Platz noch eine Chance ?

Das Bauprojekt Kleeblatt Hochhaus muss neu ausgeschrieben werden.

„Wir würden uns als Nachbarquartier eine offene Diskussion wünschen, an der die betroffene Bevölkerung auch aktiv teilhaben dürfte.“
Von Bernhard Rosner Ressort Verkehr / Städtebau, QV Wipkingen

Kleeblatt ade – eine neue Chance für den Escher-Wyss-Platz?

Eine Niederlage für den Stadtrat: Das Verwaltungsgericht hat festgestellt, dass bei der Vergabe des Kleeblatt-Projektes an die Theo HotzAG die Submissionsbestimmungen vom Stadtrat missachtet wurden. Das Projekt muss neu ausgeschrieben werden.

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Das Verwaltungsgerichtsurteil verlangt unmissverständlich, dass der Projektierungsauftrag neu vergeben werden muss.

Der Stadtrat wollte jedoch ursprünglich am bestehenden Projekt festhalten. Heute sieht das etwas anders aus: Kathrin Martelli hat signalisiert, dass sie bereit ist, die Weisung für den Projektierungskredit zurückzuziehen.

Voraussichtlich wird der Gemeinderat -je nach Ergebnis des vom Stadtrat in Auftrag gegebenen Rechtsgutachtens – im Frühjahr 2007 darüber bestimmen, wie es am Escher-Wyss-Platz weitergehen soll.

Neuausschreibung ist Chance für Wipkingen

Als Nachbarsquartier sehen wir hier eine grosse Chance, das Gebiet um den Escher-Wyss-Platz neu zu überdenken, denn wir glauben nicht, dass ein über 90 Meter hohes Wohn-Hochhaus, das den Wipkingerpark empfindlich verschattet, eine städtebaulich adäquate Lösung darstellt.

Insbesondere wäre zu prüfen, ob der geplante Ausbau des Tramdepots an dieser Stelle aus städtebaulicher Sicht überhaupt wünschenswert ist und ob es tatsächlich erstrebenswert ist, nochmals so eine unwirtliche Terrasse wie bei der (Ex-) Post am Wipkingerplatz zu bauen.

Experten bestätigen dies: Eine Studie der renommierten Immobilien-Beratungsfirma Wüest & Partner sieht erhebliche Vorteile, wenn das Tramdepot verlegt würde. Wir würden uns als Nachbarnquartier eine offene Diskussion wünschen, an der Vertreterinnen der betroffenen Bevölkerung auch aktiv teilhaben dürften. Folgendes müsste unvoreingenommen geprüft werden:

• Freiraumsituation im Limmatraum von Hauptbahnhof bis zum Hardturm, ökologische Vernetzung.
• Tor zu Zürich West; Möglichkeiten der Belebung des Erdgeschosses mit publikumsorientierten Nutzungen.
• Auswirkungen auf den Wipkingerpark

Bernhard Rosner und Pierino Cerliani Ressort: Verkehr/ Städtebau

 

9.10.2006 Kommentar des Quartiervereins zur weiteren Entwicklung

Bekommt der Escher-Wyss-Platz noch eine Chance ?

Vor rund einem Jahr wurde der „private Gestaltungsplan“ der Stadt Zürich für das „Tramdepot Hard“ – im Volksmund das „Kleeblatt-Hochhaus“ genannt – öffentlich aufgelegt. Der Quartierverein hatte dazu in seiner Stellungnahme starke Bedenken geäussert.

Bernhard

Bernhard Rosner
Quartierverein Wipkingen
Ressort: Verkehr / Städtebau

Wie sich nun in einem Urteil des Verwaltungsgerichts heraus stellte, war die Vergabe des Projektes an die Theo Hotz AG nicht Rechtens, da das Submissionsverfahren für öffentliche Aufträge dabei vom Stadtrat klar missachtet wurde.

Das Verwaltungsgericht verlangt in seinem Urteil eindeutig, dass das Projekt neu vergeben werden muss. Dies scheint jedoch nicht im Sinne des Stadtrats zu sein, wie Kathrin Martelli am 19.09.2006 im Tagesanzeiger verlauten liess.

Offenbar ist man der Meinung sich über das Urteil hinweg setzen zu können und am bestehenden Projekt fest zu halten, um dieses weiter zu entwickeln und schliesslich auch bauen zu können und zu dürfen.

Im Entscheid des Verwaltungsgerichtes heisst es hingegen eindeutig: „Die Beschwerdegegnerin [Stadt Zürich] wird einen allfälligen neuen Auftrag aufgrund seines Auftragswertes im offenen oder selektiven Verfahren zu vergeben haben.“

Als Nachbarquartier sehen wir hier eine grosse Chance, den Bereich um den Escher-Wyss-Platz nochmals neu zu überdenken, da wir nicht glauben, dass die Bebauung mit einem Wohn-Hochhaus dieses Ausmasses eine städtebaulich adäquate Lösung darstellt.

Insbesondere wäre zu prüfen, ob eine ansprechende und nachhaltige städtebauliche Lösung am Escher-Wyss-Platz mit dem geplanten Ausbau des Tramdepots vereinbar ist. Eine Studie der renommierten Immobilien-Beratungsfirma Wüest & Partner sieht jedenfalls erhebliche Vorteile, wenn das Tramdepot verlegt würde. (NZZ vom 29.07.2006)

Wir würden uns als Nachbarquartier eine offene Diskussion wünschen, an der die betroffene Bevölkerung auch aktiv teilhaben dürfte.

NZZ vom 29.07.2006 Das Kleeblatt-Hochhaus als Basis für Neues

Das am Dienstag publizierte Urteil des Verwaltungsgerichts könnte kaum deutlicher sein: Die Stadt Zürich habe rechtswidrig gehandelt, als sie dem Architekturbüro Theo Hotz in den Jahren 2003 und 2005 Direktaufträge gab, um in Zürich-West ein Wohnhochhaus zu planen. Die Gerichtskosten wurden der Stadt aufgebürdet – ein untrügliches Zeichen dafür, dass das beschwerdeführende Architekturbüro vollumfänglich recht erhielt. Noch ist der Entscheid nicht rechtskräftig, die Stadt dürfte ihn aber wohl akzeptieren.

Wer am gleichen Tag jedoch die Medienmitteilung des Hochbaudepartements zum Urteil las, rieb sich die Augen: Das Wohnhochhaus «kann gebaut werden», hiess es im Titel. Man nehme den Entscheid zur Kenntnis, war weiter zu lesen – und wolle die Planung für den Turm mit dem kleeblattförmigen Grundriss vorantreiben. Die Quittung für dieses Vorgehen erhielt Stadträtin Kathrin Martelli am Mittwoch im Stadtparlament: Grüne, Alternative Liste, CVP, EVP und SVP forderten in unterschiedlicher Lautstärke, die Planung müsse von vorne beginnen. Die SP lavierte – und die FDP sagte gar nichts. Die Freisinnigen fielen ihrer eigenen Stadträtin also nicht in den Rücken, stärkten ihr diesen aber auch nicht. Selbst Martellis eigene Partei sieht das Geschäft inzwischen als äusserst heikel an.

Die Ankündigung des Hochbau-departements ist in verschiedener Hinsicht ein Fehler. Der beschwerde-führende Architekt hat recht erhalten: Die Planung hätte öffentlich ausgeschrieben werden müssen. Ohne das Urteil näher zu analysieren, erklärt die Stadt aber, sie wolle keine Ausschreibung durchführen. Eine solch sture Haltung ist bedenklich. Von einer Exekutive darf man mehr Fingerspitzengefühl erwarten. Hinzu kommt, dass im Gemeindeparlament ohnehin die Meinung verbreitet ist, der Stadtrat regiere in den letzten Monaten etwas gar selbstherrlich.

Vor kurzem wurde ein im Auftrag der gemeinderätlichen Rechnungsprüfungskommission erstelltes Gutachten publik, welches solchen Vorwürfen Nahrung gibt. In diesem heisst es, der Stadtrat habe bei der Planung des neuen Kongresshauses seine Finanzkompetenzen überschritten und überhastet gehandelt. Ob diese Vorwürfe zutreffen, ist noch offen, die Stellungnahme des Stadtrates steht aus. Dass Martelli nun aber mitteilt, sie wolle ein Projekt realisieren, dessen Planung vom Verwaltungsgericht klar als rechtswidrig bezeichnet wird, beruhigt die Gemüter nicht – ganz im Gegenteil. Mit diesem Schritt könnte sich die Hochbauvorsteherin auch noch die letzte politische Unterstützung für das Kleeblatt-Hochhaus verspielt haben.

Trotzdem: Noch gibt es Möglichkeiten, das Geschäft zu einem guten Ende zu bringen. Als Martelli bekanntgab, die Stadt wolle am Kleeblatt-Hochhaus weiterplanen, handelte sie überstürzt. Ebenso überhastet wäre es aber, die Pläne ganz zu begraben. Die Idee, das Tramdepot Hard zu erneuern und dabei eine Gleisüberdeckung samt Wohnhochhaus zu bauen, hat viel für sich. Theo Hotz‘ Projekt ist zudem aus architektonischer Sicht aussergewöhnlich und verdient eine zweite Chance.

Richtig ist, dass Martelli nun ein Gutachten in Auftrag geben will. Die Abklärungen müssen aber breiter geführt werden, als dies angekündigt worden ist; es darf nicht nur um die Frage gehen, ob das Verwaltungsgerichtsurteil den Bau des Hotzschen Entwurfs noch zulässt oder nicht. Beim Kleeblatt-Hochhaus handelt es sich um ein hochkomplexes Planungsvorhaben, weil es auf einer Gleisüberdeckung zu stehen kommt. Laut Beteuerungen aus dem Hochbau-departement hat Theo Hotz für dieses Problem bei seiner ersten Planung in den achtziger Jahren eine überzeugende Lösung gefunden – auch wenn bei diesem später aufgegebenen Projekt eine Schule und nicht ein Wohnhochhaus vorgesehen war. Die Frage stellt sich darum, ob Teile der planerischen Vorleistungen als Basis für einen neuen Wettbewerb verwendbar sind.

Dazu ist zu klären, ob das Architekturbüro Hotz das Urheberrecht auf der gesamten Planung beanspruchen kann. Der Entscheid des Verwaltungsgerichts legt nahe, dass dies möglicherweise nicht der Fall ist – die planerischen Vorgaben der Stadt und die betrieblichen Anforderungen der VBZ waren nämlich so strikt, dass in Teilbereichen eine originelle Lösung kaum möglich war. Im Rahmen der Abklärungen könnte die Stadt zudem die kürzlich aufgeworfene Frage beantworten, ob das Tramdepot am Escher-Wyss-Platz nicht besser stadtauswärts verlegt würde.

Mit einem umsichtigeren Vorgehen liessen sich also aus planerischer Sicht mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen. Vor allem aber könnte der Stadtrat vermeiden, in zwei oder drei Monaten wieder vor einer Entweder- oder-Frage zu stehen: nämlich entweder den Turm in seiner heutigen Form zu bauen oder die Pläne vollumfänglich zu beerdigen. Lassen sich die Kleeblatt-Pläne aus politischen oder rechtlichen Gründen nicht verwirklichen, könnten sie wenigstens als Basis für ein neues, ebenso spektakuläres Vorhaben dienen. Und vielleicht müsste so zumindest ein Teil der 2,5 Millionen Franken betragenden Planungskosten nicht abgeschrieben werden.

mju.

 

19.09.2006 — Tages-Anzeiger Online: Wird Hotz-Hochhaus realisiert?

Das Verwaltungsgericht hat entschieden: Die Stadt Zürich hat bei der Vergabe zur Projektierung des Wohn-Hochhauses beim Tramdepot Hard die Submissionsbestimmungen verletzt. Nun bestimmt der Stadtrat das weitere Vorgehen.

Wie das Zürcher Hochbaudepartement heute mitteilte, war der Stadtrat davon ausgegangen, dass er die Vergabe ohne Ausschreibung machen kann, da das ursprüngliche Projekt von 1991 vom Architekten Theo Hotz im Jahr 2000 respektiv 2003 wieder aufgenommen worden war.

Das Verwaltungsgericht entschied aber, dass dies keine Wiederaufnahme, sondern eine Neu-Projektierung ist. Diese muss neu ausgeschrieben werden. Das Zürcher Hochschuldepartement betont, dass der Stadtrat die Vergabe nicht im Geheimen gemacht hatte, sondern die Öffentlichkeit immer über den Stand der Dinge informierte. Entscheidung liegt bei Stadtrat «Ich gehe davon aus, dass das Projekt trotzdem realisiert werden kann», erläuterte heute Stadträtin Kathrin Martelli. Die weiteren Vergaben müssen nur ausgeschrieben werden. Für die Stadt würden sich dadurch keine höheren Kosten ergeben.

Auch hat sich nichts daran geändert, dass das Projekt architektonisch und städtebaulich hervorragend an diesen Ort passt. Zudem braucht die VBZ dringend ein neues Depot, heisst es in einem Pressecommuniqué des Zürcher Hochbaudepartements. Über das Projekt werden der Gemeinderat und auch die Stimmberechtigten noch definitiv befinden und darüber abstimmen. Der Stadtrat entscheidet noch über das endgültige Vorgehen.

(fwü)

 

Medienmitteilung des Stadtrates vom 19. September 2006: Projekt Wohn-Hochhaus beim Tramdepot Hard kann gebaut werden

Entscheid des Verwaltungsgerichts Zürich zur Submissionsbeschwerde

Die Stadt nimmt den Entscheid des Verwaltungsgerichts zur Kenntnis und der Stadtrat wird über das weitere Vorgehen entscheiden. Trotz des für die Stadt negativen Gerichtsurteils kann man jedoch davon ausgehen, dass das projektierte Hochhaus realisiert werden kann.

Die Stadt Zürich hat bei der Vergabe zur Projektierung des Wohn-Hochhauses die Submissionsbestimmungen verletzt. Der Stadtrat war davon ausgegangen, dass er die Vergabe ohne Ausschreibung machen könne, weil das ursprüngliche Projekt von 1991 im Jahr 2000 resp. 2003 wieder aufgenommen worden war. Für das Verwaltungsgericht ist dies nun aber keine Wiederaufnahme, sondern eine Neu-Projektierung, die ausgeschrieben werden muss. Zu betonen ist, dass der Stadtrat die Vergabe nicht im Geheimen gemacht hatte, sondern die Öffentlichkeit immer über den Stand der Dinge informierte.

„Ich gehe davon aus, dass das Projekt trotzdem realisiert werden kann“, sagte Stadträtin Kathrin Martelli. Lediglich die weiteren Vergaben müssen ausgeschrieben werden. Der Stadt würden dadurch auch keine höheren Kosten erwachsen. Es hat sich nichts daran geändert, dass das Projekt architektonisch und städtebaulich hervorragend an diesen Ort passt und die VBZ dringend ein neues Depot brauchen.

Der Gemeinderat und auch die Stimmberechtigten werden noch über das Projekt befinden und darüber abstimmen. Über das definitive Vorgehen wird der Stadtrat entscheiden.

 

Was bisher geschah:

© 20Minuten 10.3.06 Planungsstopp für 90-Meter- Hochhaus in Zürich-West

Verfügung des Verwaltungsgerichts Die Planung für ein 90 Meter hohes Hochhaus mit über 200 Wohnungen in Zürich-West muss auf Anordnung des Verwaltungsgerichts vorerst gestoppt werden. Ein Architekturbüro hat einen Rekurs gegen das Bauvorhaben der Stadt eingereicht. Das Architekturbüro fordert die öffentliche Ausschreibung der Planungsleistungen. Das Verwaltungsgericht hat nun zu entscheiden, ob die Stadt Zürich einen Wettbewerb ausschreiben muss.

Die entscheidende Frage in der Kontroverse ist, ob es sich beim Hochhaus um ein neues Projekt handelt oder um die Wiederaufnahme eines alten Bauvorhabens. Gemäss der Stadtverwaltung handelt es sich um ein Projekt von Theo Hotz, das 1993 sistiert wurde. Mit dem selben Architekten will die Stadt auch jetzt zusammenarbeiten.

Wegen des Rekurses muss die Stadt das Projekt ruhen lassen. Das Verwaltungsgericht hat eine einstweilige Verfügung ausgesprochen, welche weitere Planungen für das Hochhaus vorderhand verbietet. Das Verwaltungsgericht bestätigte auf Anfrage eine entsprechende Meldung in der Freitagsausgabe der «NZZ». Mit einem deifinitiven Gerichtsentscheid ist nicht vor April zu rechnen.

Gemäss den Plänen der Stadt soll das 90-Meter-Hochhaus auf dem Tramdepot-Areal beim Escher-Wyss-Platz realisiert werden. Baubeginn ist Ende 2007 und Bauende Anfang 2010. Der Wohnturm kostet zusammen mit dem Tramdepot-Neubau zirka 185 Millionen Franken.

Zum Projekt wird sich auch der Gemeinderat äussern können. Das Parlament muss über den Antrag des Stadtrats entscheiden, den Projektierungskredit von 2,9 auf 12,8 Millionen Franken zu erhöhen.

© Neue Zürcher Zeitung; 10.3.06 Rekurs gegen das Kleeblatt Verwaltungsgericht stoppt Planung für das Wohnhochhaus in Zürich-West

mju. Die Stadt Zürich will auf dem Gelände des Tramdepots Hard in Zürich-West einen 90 Meter hohen Turm mit über 200 Wohnungen bauen. Kritik ist nicht nur an der vorgesehenen Bauhöhe laut geworden. Bemängelt wurde auch, dass die Stadt keinen Wettbewerb ausschrieb.

Vor kurzem hat das Verwaltungsgericht nun eine einstweilige Verfügung ausgesprochen, welche der Stadt vorerst untersagt, am Turm weiter zu planen. Grund dafür ist ein im Dezember eingegangener Rekurs eines Architekturbüros, wie Peter Ess, Direktor des Amtes für Hochbauten, auf Anfrage bestätigt. Das Büro fordert die öffentliche Ausschreibung der Planungsleistungen. Bis das Verwaltungsgericht seinen Entscheid gefällt hat, muss die Stadt das Projekt ruhen lassen.

Laut Ess ist eines klar: Mit dem Rekurs wird das von Architekt Theo Hotz ersonnene, kleeblattförmige Hochhaus nicht hinfällig. Im Extremfall könne es passieren, dass nicht das Büro Theo Hotz das Projekt verwirkliche, sondern ein anderer Planer, der eine allfällige Ausschreibung des Auftrages gewinnt.

Die Stadt könne aber nicht dazu gezwungen werden, einen Architekturwettbewerb für ein neues Projekt durchzuführen. Der verfügte Planungsstopp ist laut Ess kein Stolperstein.

Derzeit liegt eine Vorlage bei der vorberatenden Gemeinderatskommission, mit welcher der Stadtrat die Erhöhung des Projektierungskredites beantragt. Vor Ablauf der Legislatur wird dieses Geschäft den Rat nicht mehr passieren, womit der Stadtverwaltung in den nächsten Monaten ohnehin die Hände gebunden sind, wie Ess erklärt.

Den Entscheid des Verwaltungsgerichts erwartet Ess im Frühling.

Die entscheidende Frage ist, ob es sich beim Kleeblatthochhaus um ein neues Projekt handelt oder – so die Haltung der Stadtverwaltung – um die Wiederaufnahme eines alten Vorhabens.

Das Hochhaus basiert laut Ess auf Plänen von Theo Hotz, die 1993 sistiert wurden. Darum will die Stadt auch weiterhin mit Hotz zusammenarbeiten.

Gälte das Hochhaus hingegen als neues Projekt, müssten die Planungsleistungen gemäss den Vorgaben des öffentlichen Vergabewesens ausgeschrieben werden.

Beim Zeitplan liegt die Stadt laut Ess wegen des Rekurses nicht im Hintertreffen. So soll der Stadtrat demnächst den nötigen Gestaltungsplan an den Rat überweisen.

Realisiert werden soll der Bau von Ende 2007 bis Anfang 2010. Die Frage ist allerdings, ob der Entscheid des Verwaltungsgerichts an die nächste Instanz weitergezogen wird.

 

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Das «Kleeblatt»: Geplant wird ein fast 100 Meter hohes Hochhaus mit ca. 200 Wohnungen, das beim Ampèresteg, auf der heutigen Aussenfläche des Tramdepots stehen soll.

«Kleeblatt-Hochhaus» hat nichts mit Botanik zu tun

Von Bernhard Rosner
QVW, Ressort Städtebau

In den Sommerferien wurde der private Gestaltungsplan Tramdepot Hard zum so genannten «Kleeblatt-Hochhaus» öffentlich aufgelegt. Der Quartierverein Wipkingen hat in einer Stellungnahme seine Bedenken deponiert.

Stellungnahme des Quartiervereins

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Der Schattenwurf: Selbst im Hochsommer liegen die Steintreppen an der Limmat stundenlang im Schatten, im Winter gibt es dort fast gar keine Sonne mehr.

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Noch sind die Würfel nicht gefallen, das Volk hat zum Bauprojekt das letzte Wort. Im Falle eines JA ist zu befürchten, dass die Aufenthaltsqualität entlang der Limmat erheblich leiden wird.

Nebst der verbauten Aussicht sorgt insbesondere der lange und grosse Schattenwurf des geplanten Hochhauses für Bedenken.

Der Quartierverein Wipkingen hat mit Schattendiagrammen die Situation näher analysiert: Tatsächlich lägen weite Teile des Wipkingerparks gerade in den Nachmittagsstunden im Schatten.

Die Spielflächen des GZ Wipkingen wären sogar so stark betroffen, wie es für normale Wohnungsbauten an dieser Stelle baurechtlich gar nicht mehr zulässig wäre. Das GZ und der Wipkingerpark wird allerdings in den Nachmittagsstunden wesentlich intensiver genutzt als die meisten Wohnungen.

Ein so grosses Hochhaus an diesem Standort entwertet die Investitionen, die die Stadt erst vor kurzem beim Wipkingerpark getätigt hat. Weiterer Stein des Anstosses: Das Projekt hat sich nicht, wie üblich, durch einen Architekten-Wettbewerb qualifiziert, sondern wurde entgegen der gültigen Submissions-Ordnung frei vergeben.

Eine städtebauliche Qualitätssicherung in Konkurrenz mit anderen Projekten ist daher leider nicht gewährleistet. Der Quartierverein hat daher bei der Stadt seine Einwendungen hinterlegt. Die detaillierten Informationen und Schattendiagramme sind weiter unten als PDF Dateien abrufbar.

Erläuterungsbericht

Gestaltungsplan

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Waidhaldetunnel kantonales Schlüsselvorhaben

Der Waidhaldetunnel wird vom Regierungsrat als das pioritäre kantonale Schlüsselvorhaben bezeichnet.

Medienmitteilung lesen




staunen, stöbern & studieren an der Wissensbörse

Samstag, 30. 9. 2006
11.00 – 17.00 Uhr
GZ Wipkingen, auf dem Areal, im Saal und Erweiterungsbau

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Ein Wissenstag für Wipkingen!

Mit der Veranstaltung „Wissen macht O“ erhält Wipkingen einen eigenen Wissenstag. Er bietet ein breites Spektrum von Themen aus dem Bereich der Lebensgestaltung – eine Vielfalt von Lernmöglichkeiten in Form von Kurzvorträgen, Schnupperworkshops und Wissensmarkt für interessierte Erwachsene jeden Alters:

Finanzvorsorge, La Stone-Therapie, Feldenkrais, Ernährungsberatung, Waldspielgruppe, Budgetberatung, Kinesiologie, Kinderastrologie, Osteoporose, Sexualpädagogik, Zeckenschutz, zweisprachige Erziehung, Gesundheits-Checks, Traditionelle Chinesische Medizin (TCM), zweisprachige Erziehung, Shiatsu und Massage

Im Vordergrund steht die Lust am Lernen und Entdecken. Interessierte können sich auf dem «Wissensmarkt» auch persönlich beraten lassen oder sich über ein Angebot genauer informieren. Ein detailliertes Programm kann im GZ Wipkingen bezogen werden.

Frei und franko – und mit Kinderbetreuung

Alle Angebot sind gratis und können ohne Voranmeldung besucht werden. Die Vorträge und Workshops dauern maximal 30 Minuten, der Wissensmarkt ist die ganze Zeit über geöffnet. Es werden jeweils 3 Veranstaltungen zur gleichen Zeit angeboten. Die meisten Veranstaltungen werden im Laufe des Tages ein zweites Mal durchgeführt, so dass alle „Wissensbegierigen“ auf ihre Kosten kommen. Kinder werden bei Bedarf betreut.

Das „Prinzip Wissensbörse“

Die Wissensbörse entstand als Projekt 2005 im GZ Wipkingen. Nach einer ersten Veranstaltungsreihe im letzten Winter findet sie nun mit „Wissen macht O!“ ihre Fortsetzung. Die Grundphilosophie besteht darin, sein Fachwissen und Können anderen Menschen zur Verfügung zu stellen, ausserhalb des engen Kreises der eigenen Kundschaft. Die Teilnahme an den Angeboten ist kostenlos, im Gegenzug haben die Anbietenden die Möglichkeit, für ihre Dienstleistungen zu werben.

Der Tag wird organisiert von einer Gruppe von engagierten Fachleuten aus Quartier und Umgebung, in Zusammenarbeit mit dem GZ. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Für jene, die neben dem Wissensdurst auch der Hunger packt, ist ebenfalls vorgesorgt: Grill und Getränke stehen bereit!

Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt!




Pro Waidhaldetunnel zu Flankierenden Massnahmen

Das Komitee Pro Waidhaldetunnel äussert sich zu den geplanten Flankierenden Massnahmen

Lesen

freie strasse

Das GZ Wipkingen und der Quartierverein Wipkingen gönnen den Kindern für einmal etwas mehr Lebensraum. Kinder und ihre Eltern sind herzlich eingeladen den grauen und sonst für sie unzugänglichen Asphalt mit Kreide bunt zu bemalen und nach ihrem Geschmack zu gestalten. Zudem bietet die Cevi Züri 10 weitere Attraktionen.

Programm herunterladen




Neueröffnung der Kinderartikelbörse in Wipkingen – KiWi

Am Samstag 19. August 2006 wurde die neue Kinderartikelbörse an der Landenbergstrasse, direkt neben der Migros und dem Solarium eröffnet. Montag bis Freitag ist sie jeweils von 09:00 bis 11:45 geöffnet. Am Mittwoch von 14-17 Uhr. An bestimmten Samstagen verwandelt sie sich zudem in den Coiffuresalon „Höörlidieb“.

Neue Kinderartikelbörse an der Landenbergstrasse am Röschibachplatz durch drei engagierte WipkingerInnen eröffnet.

Dort wo einst der Kebapstand betrieben wurde, ist neu die Kinderartikelbörse KiWi (Kinderartikelbörse Wipkingen) entstanden. Drei engagierte WipkingerInnen haben sich zusammengetan um die Marktlücke für günstige Kinderkleider und andere Artikel zu schliessen. Montag bis Freitag von 09:00 bis 11:45 und am Mittwochnachmittag von 14:00 bis 17:00 können im gut assortierten und liebevoll eingerichteten Lokal Kinderkleider gekauft oder auch abgegeben werden. Für kompetente Beratung ist gesorgt. Es werden nur den Jahreszeiten angepasste Artikel entgegen genommen und auch angeboten. Wer Lust auf einen Kaffee mit Kuchen hat, kommt sicherlich nicht zu kurz. Natürlich nehmen sich die Damen auch Zeit für einen Quartierschwatz! An verschiedenen Samstagen verwandelt sich die Börse zudem in den Coiffuresalon Höörlidieb. Das Sortiment wird auch durch edle Spielsachen und handgefertigte Spiele ergänzt. Der Quartierverein wünscht den Dreien viel Erfolg und hofft, dass viele WipkingerInnen das zweifellos attraktive Angebot zu moderaten Preisen nutzt. Unser Tip: Unbedingt vorbeischauen!

Flyer Höörlidieb




Lange Nacht der Museen in Zürich auch in Wipkingen

Am 2 September 2006 findet ab 19:00 in Zürich Wipkingen im europaweit einzigartigen Zivilschutzmuseum unter dem Landenbergpark (via a vis Habsburgstrasse 17) die lange Nacht der Museen statt. Das Museum ist in einem dreistöckigen Rundbunker aus dem Jahr 1941 untergebracht.

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Wir führen Sie während 45 Minuten auf drei Stockwerken zu den speziellen Nachtblüten:
* Geschichte vom ehemaligen Luftschutz zum heutigen Zivilschutz:
* Operationsraum der einstigen Sanitätshilfsstelle
* Pionier- und Brandschutz * Alarmierung der Bevölkerung




Sieben neue Hochhäuser für Zürich West

In Zürich West werden in den nächsten 2-5 Jahren SIEBEN neue Hochhäuser gebaut. Wie wird Zürich West dann aussehen?

Vom Hochhaus auf dem Löwenbräuareal, dem Kleeblatthochhaus, der Überbauung auf dem Toni-Molkerei-Areal, dem Hardturmareal, dem Hardturmstadion, der Überbauung auf dem Coopareal und dem höchsten Gebäude der Schweiz, dem 126 Meter hohen Maagtower hat wohl jeder schon einmal gehört oder in der Zeitung darüber etwas gelesen. Doch wie stellt sich das neue Hochhausgebiet Zürich-West im Gesamten dar?

Der Quartierverein Wipkingen präsentiert EXKLUSIV die Ansichten von den geplanten Bauten und einen virtuellen Rundflug (als Film zum downloaden) um das neue „High-Rise-Zürich-West“. Machen Sie sich selber ein Bild.

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Ansicht von Osten

Ansicht von Osten

Ansicht von Süd Westen

Ansicht von Süd Westen

Ansicht von Westen

Ansicht von Westen

 

 

 




Buchbindekurs im GZ Wipkingen

Buchbindekurs im GZ Wipkingen

Samstag 24. Juni 9.00 – 12.00
Sonntag 25. Juni 10.00 – 12.00 / 13.00 – 16.00

Uhr Lust das eigene Skizzenbuch herzustellen?

buchbindekurs




Wunderbar Wandelbar

WunderbarwandelbarBilder

 




Schnellste Wipkingerin, schnellster Wipkinger

Am Samstag 20. Mai 2006 um 10:15 fanden auf dem Sportplatz Hönggerberg die Quartierausscheidungen für die schnellste Wipkingerin und den schnellsten Wipkinger statt.

Bei Temperaturen um 16 Grad und bewölktem Himmel versuchten sich 91 Kinder aus den Schulhäusern Waidhalde und Letten für die Teilnahme am Final für den schnellsten Zürihegel zu qualifizieren.

Durch die Zusammenarbeit mit dem Turnverein Höngg und dem Quartierverein Höngg konnte der Quartierverein Wipkingen wiederum eine professionelle Infrastruktur mitnutzen. Dafür gebührt den beiden Vereinen unser Dank.

Kinder der Jahrgänge 1997 und jünger bis zum Jahrgang 1993 waren teilnahmeberechtigt. Ein Drittel qualifizierte sich für den Endlauf im Utogrund. Die Stimmung unter den Kindern war hervorragend und es hat Spass gemacht zuzusehen, wie an der Preisverteilung – die ersten Drei erhielten eine Medallie – das Gehohle jeweils anschwoll, wenn ein Klassenkamerad aufs Podest durfte. „Waidhalde, Waidhale“ wurde lautstark skandiert, wenn die Staffeln aus dem eigenen Schulhaus ihr Diplom erhielten.

Für das Leibliche Wohl sorgte die Crew vom Clubrestaurant und die Sponsoren, die Getränk und Energieriegel spendeten. Ein Dank gebührt auch allen Lehrkräften der Schulhäuser, die Ihre Staffeln mit Leidenschaft „coachten“ und sich an den guten Resultaten freuten. Uns hat’s auch Spass gemacht und wir werden das nächste Jahr wiederum den Zürihegel organisieren.

Ihr QV Wipkingen Zürihegel Team:
Karin Frey, Corina von Arx, Eva Saxer, Sylvia Weder, Beni Weder

Und nun viel Spass beim Betrachten der Bilder. Das sind die schnellsten Wipkingerinnen und Wipkinger:




„Wipkingen vom Dorf zum Quartier“

Am 13. Mai 2006 fand die Buchvernissage „Wipkingen vom Dorf zum Quartier“ im Pflegezentrum Käferberg statt.

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Martin Bürlimann und Kurt Gammeter erzählen die Geschichte unseres Quartiers neu. Besonders spannend ist die Gegenüberstellung neuer und alter Fotos vom selben Ort.

Mehr unter www.wibichinga.ch

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Martin Bührlimann, Text

Kurt Gameter (rechts) im Gespräch mit dem Redaktor vom "Zürinord" R. Suter

Kurt Gameter (rechts) im Gespräch mit dem Redaktor vom „Zürinord“ R. Suter

Das erste Exemplar erhält die Familie Vogel die schon 70 Jahre in Wipkingen lebt.

Das erste Exemplar erhält die Familie Vogel die schon 70 Jahre in Wipkingen lebt.

Am Stand gingen die ersten Exemplare wie warme Semmeln weg

Am Stand gingen die ersten Exemplare wie warme Semmeln weg

Eine Lichbildschau mit den alten und neuen Bilder begeistert die Zuhörer

Eine Lichbildschau mit den alten und neuen Bilder begeistert die Zuhörer

Layouter Albert America und Martin Bürlimann

Layouter Albert America und Martin Bürlimann

Eine Handsigniertes Exemplar ist eine schöne Erinnerung an die gelungene Vernissage

Eine Handsigniertes Exemplar ist eine schöne Erinnerung an die gelungene Vernissage

Herr Zaugg, Leiter Pflegezentrum Käferberg begrüsst die über 100 Gäste

Herr Zaugg, Leiter Pflegezentrum Käferberg begrüsst die über 100 Gäste

Viele externe und interne Gäste des Pflegezentrums warten gebannt auf den Beginn der Vernissage

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Viele externe und interne Gäste des Pflegezentrums warten gebannt auf den Beginn der Vernissage

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Hochhaus-Projekt Nordbrücke gestorben?

Das Nordbrüggli heute. Eigentümer Fred Tschanz hat den Pachtvertrag per Oktober aufgelöst, hat aber nichts dagegen, wenn der Gemüsehändler vorläufig noch bleibt.

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Am Röschibachplatz überschlagen sich die Ereignisse. Nordbrüggli-Wirtin Ruth Schiesser hat die Kündigung erhalten. Und Nordbrüggli-Eigentümer Fred Tschanz muss nach dem Rückzug der SBB das geplante Grossprojekt begraben.

Kündigung ansehen

Who is Fred Tschanz

Die Wirtin des Nordbrüggli, Ruth Schiesser, hat den Quartierverein darüber informiert, dass sie per Oktober 2006 das Restaurant nach über 15 Jahren räumen muss. Offenbar hat das Gesundheitsamt Mängel beanstandet, die behoben werden müssten. Das Ende des Nordbrüggli in seiner heutigen Form war abzusehen – dennoch geht ein wichtiger Treffpunkt für einige Wipkinger/innen verloren.

SBB hat kein Geld mehr

Unsere Nachfrage bei Fred Tschanz, Eigentümer der Liegenschaft, hat Sensationswert: Wahrscheinlich ist das Hochhaus-Projekt am Röschibachplatz gestorben. Nach über 13 Jahren Verhandlungen mit der Liegenschaften-Abteilung der SBB scheitert das geplante Hochhaus-Projekt jetzt offenbar an den Finanzen. Die SBB hat kein Geld mehr und zieht ihr Interesse zurück.

Tschanz

Die Hochstromleitung, die bis 2010 saniert werden muss, stand einem Grossprojekt zusätzlich im Wege, stellt aber für die etwaige Renovation des Restaurants allein (ohne Bahnhofgebäude) kein Hindernis dar.

Zukünftige Nutzung ist offen

Nach diesem Rückschlag ist der 77-jährige Fred Tschanz für alle Vorschläge offen. Wie er angibt, ist keine seiner Liegenschaften in einem so schlechten Zustand wie die Nordbrücke. Die jahrelangen Verhandlungen, die jetzt zu einem Nullsummenspiel mutieren, hatten jegliche Investitionen verhindert. Die vom Gesundheitsamt beanstandeten Mängel sind per Mitte Juni behoben worden, aber das Gebäude bleibt stark sanierungsbedürftig.

Gemäss eigenen Angaben hat Fred Tschanz alle Bewilligungen, so dass einem Abbruch der Nordbrücke nichts im Wege stünde. Allerdings kann er sich auch eine Renovation oder einen Verkauf oder einen genossenschaftlichen Betrieb der Beiz vorstellen.

Der Quartierverein setzt sich mit dem Gewerbe Wipkingen in Verbindung, um eventuell Vorschläge auszuarbeiten. Es ist dies unter Umständen eine einmalige Chance, den Röschibachplatz so zu gestalten, dass er unseres «Dorfes» würdig ist.

Quartierverein Wipkingen
Beni Weder, Kommunikation
Ursula Wild, Präsidentin




Aus mit der Gemütlichkeit

Ursula Wild, Präsidentin QV Wipkingen

In einem Zürcher Privatradio hat man kürzlich 300 «glückliche Zürcher/innen» darüber befragt, warum sie in Zürich glücklich sind – unter anderem auch Stadtpräsident Elmar Ledergerber. Er gab an, glücklich darüber zu sein, dass er eine so schöne Stadt wie Zürich «regieren» dürfe.

Nun gut – aber was heisst nach schweizerischem Verständnis «regieren»? Immer mehr zeichnet sich ein Regierungsstil ab, der sich mit unserem Verständnis von Ur-Demokratie kaum vereinbaren lässt. Da werden husch-husch uralte Pläne für ein 92 Meter hohes Hochhaus an der Limmat (Kleeblattprojekt) neu aufgelegt, elegant am Gemeinderat vorbei und an den Quartiervereinen Industrie und Wipkingen sowieso. Da wird ein Neubau Röschibachplatz aus dem Boden gestampft, ohne das Quartier einzubeziehen. Genaue Pläne dazu sind nicht erhältlich. Renditeüberlegungen sind ja legitim, aber darf ein einzelner Bau das ganze Rundherum zerschlagen?

Elmar Ledergerber hat recht: Zürich ist eine wunderschöne Stadt. Aber nicht dank überdimensionierten Bauklötzen, sondern dank einem sehr sorgfältigen Umgang mit Grünplätzen und Erholungsräumen. Notabene: Die Pläne unserer Stadtregierung sind legal – dank den Spezialvorschriften, die die Gestaltungspläne und die Arealüberbauungen vorsehen. Sie sind legal, aber sind sie auch legitim?




Die Stadt Zürich verdichtet weiter unser Quartier!

Sie opfert nun auch Familiengärten, Naturschutzgebiete und die Personalhäuser des Stadtspitals Waid um dann auf 17 700 m2 rund 80 Grosswohnungen für Familien prädestinierter Lage ermöglichen. Ein Drittel des Areals soll dem Meistbietenden verhökert werden.

Orthogisplanklein

Nach den Neubauplänen der Stadt am Griesernweg haben wir es wieder einmal mehr schwarz auf weiss: Mit der Antwort auf die schriftliche Anfrage von Walter Angst zu den Plänen des Stadtrates mit den Personalhäusern an der Tièchestrasse ist klar, dass nach dem Willen des Stadtrates auch die letzte Wiese in der Stadt mit einer Arealbebauung ( das heisst an dieser Stelle mit rund 70% zusätzlicher Ausnutzung und mit bis zu 7-geschossigen Bauten!) zugebaut werden soll.

25. Juni 2006

Wieviel Neubauten erträgt Wipkingen an bester Lage?

von Pierino Cerliani, Vorstand QV Wipkingen, Ressort Verkehr und Städtebau

Arealüberbauung mit 70 % zusätzlicher Ausnutzung mit bis zu 7 Stockwerken geplant!

Nach den Neubauplänen der Stadt am Griesernweg haben wir es wieder einmal mehr schwarz auf weiss: Mit der Antwort auf die schriftliche Anfrage von Walter Angst zu den Plänen des Stadtrates mit den Personalhäusern an der Tièchestrasse ist klar, dass nach dem Willen des Stadtrates auch die letzte Wiese in der Stadt mit einer Arealbebauung ( das heisst an dieser Stelle mit rund 70% zusätzlicher Ausnutzung und mit bis zu 7-geschossigen Bauten!) zugebaut werden soll.

Abbruch der Personalhäuser geplant!

Dass die Häuser, die abgebrochen werden sollen, als herausragende Beispiele des modernen Bauens aus den 50er-Jahren im (nota bene von der Stadt selbst erstellten!) Inventar der schützenswerten Bauten aufgeführt sind, und dass die Magerwiese im oberen Teil des Grundstücks im Inventar der schützenswerten Naturobjekte verzeichnet ist, kümmert den Stadtrat offenbar wenig.

Zudem gehen mit dem geplanten Abbruch der Personalhäuser gegen 150 günstige Wohngelegenheiten für Studierende ersatzlos verloren, was angesichts des Mangels an preisgünstigem Wohnraum für junge Leute in Ausbildung völlig unverständlich ist.

Schildbürgersteich gegen eigenes Legislaturziel!

Der Stadtrat plante in der letzten Legislaturperiode, 200 neue Wohngelegenheiten für Studierende zu schaffen – mit diesem Schildbürgerstreich sollen also drei Viertel davon auf einen Schlag wieder vernichtet werden!

6’000 m2 sollen dem Meistbietenden verhökert werden!

Obwohl der Stadtrat laut Gemeindeordnung in Artikel 68 k) zur „Förderung des Gemeinschaftlichen Wohnungsbaus“ verpflichtet wäre, will er hier auch noch fast ein Drittel der Fläche dem Meistbietenden verhökern.

Der Quartierverein Wipkingen setzt sich mit Anwohnerinnen und Anwohnern sowie Natur- und Heimatschutz dafür ein, dass nicht jede Wiese unkontrolliert verbaut wird und dass nicht überall Türme in den Himmel wachsen.

Heimatschutz wehrt sich!

Der Heimatschutz hat laut einem Bericht der NZZ vom 24. Juni 2006, Einsprache gegen die Entlassung aus dem Denkmalschutz eingereicht.

Der Quartierverein engagiert sich!

Wenn auch Sie sich in diesem Sinne engagieren möchten, treten Sie dem Quartierverein bei – ein Anmeldung kann per Email auf www.wipkingen.net oder per Post beim Quartierverein Wipkingen, Postfach, 8037 Zürich gemacht werden.

Pierino

Pierino Cerliani
Ressort Verkehr/Städtebau

 

18. Juni 2006: Facts und Figures:

Bei einem Ersatzneubau mit einer maximal möglichen Bruttogeschossfläche von 17 700 m2 könnten:

– zehn 2 1/2-Zimmer-Wohnungen 75 m2
– zehn 3 1/2 Zimmer-Wohnungen 90 m2
– vierzig 4 1/2-Zimmer-Wohnungen 105 m2
– vierzig 5 1/2-Zimmer-Wohnungen 120 m2

realisiert werden.

Mit anderen Worten würde der Abbruch der Personalhäuser die Entstehung von 80 Grosswohnungen für Familien an prädestinierter Lage ermöglichen, was ganz im Einklang mit dem Legislaturziel des Stadtrates steht. Mit einer Neuüberbauung könnte zudem das akute Parkplatzproblem auf dem Spitalareal gelöst werden, indem neben den Pflichtparkplatzen für die Wohnsiedlung eine Reihe von Personalparkplätzen realisierbar wäre.

Ostansicht

Ostansicht

Südansicht

Südansicht

Westansicht

Westansicht

Nordansicht

Nordansicht

Der Stadtrat geht dabei konsequent und zielgerichtet vor. Alles was seinen Plänen im Wege steht, räumt er aus.

1. Er entlässt die Personalhäuser, die damals mit der klaren Auflage in eine Grünzone gebaut wurden, nur Personal für das Stadtspital Waid zur Verfügung zu stehen, aus dem Denkmalschutz:

244. Denkmalschutz, Personalhäuser des Waidspitals, Tiechestrasse 43, 47 bis 61, Verzicht auf Unterschutzstellung und Entlassung aus dem Inventar.

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2. Die Magerwiesen, notabene im Inventar von kommunaler Bedeutung, werden gleichzeitig aus dem Naturschutz entlassen:

Naturschutz Inventarobjekt «Strassenböschungen Waid», Wipkingen Entlassung aus dem Inventar der Natur- und Landschaftsschutzobjekte von kommunaler Bedeutung

Inventar der kommunalen Natur- und Landschaftsschutzobjekte (KSO)

Familiengärten

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3. Auch der unglaubliche schöne und wertvolle Baumgarten südlich der Personalhäuser soll geopfert werden:

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Doch nun regt sich auch gegen diese wiederum gross angelegte Arealüberbauung Widerstand:

Rekurs gegen den Beschluss des Stadtrates von Zürich betr. Entlassung der Personalhäuser des Waidspitals, Tiechestr. 43 und 47 bis 61 aus dem Inventar für Denkmalschutz

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Wie Stadtrat Vollenwyder kürzlich an einer Veranstaltung bekannt gab, sei er ja da, um Wertschöpfung zu erzielen und ein Schrebergarten mache darum keinen Sinn.