Der Quartierverein Wipkingen wünscht allen ein gutes neues Jahr 2006!

Vision vom Escher-Wyss Platz.

(c) Kulturmeile (www.kulturmeile.ch)




Sonnenuntergang

Sonnenuntergang am 10. Dezember 2005 über dem Zürichsee

(fotografiert auf der Waid in Wipkingen)

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Lichtklausumzug 2005

Freitag, 9. Dezember
Start 18:00 Pflegezentrum Käferberg

Die prächtigen Lichterhüte der Lichtkläuse bringen schon seit 1926 Licht ins Dunkel.

17:00 Besammlung der Teilnehmer zum Umkleiden im Pflegezentum Käferberg Eingangshalle (hinten).

Die Umzugsroute wurde leicht geändert, so dass die beliebtesten Teile Wipkingens in den Genuss des Umzugs kommen. Kommen Sie und schauen Sie sich das einzigartige Spektakel an. Grobe Route: Pflegezentrum Käferberg-Waidfussweg-Altersheim Wipkingen-Röschibachplatz-Schulhaus Milchbuck-Pflegezentrum Käferberg.




Weihnachtsmarkt 2005

Die Bilder vom grossen Weihnachtsmarkt am Samstag, 26. November 2005, auf dem festlich beleuchteten Röschibachplatz von 10:00 bis 19:00 sind in der Galerie zu finden…




Der 71er fährt neu bis zum S-Bahnhof Hardbrücke

Ab 11. Dezember 2005.

Die Busse der Linie 71 (Tüffenwies – Escher Wyss Platz) waren in den letzten Jahren leider schlecht besetzt. Doch statt die Linie einfach stillzulegen haben die VBZ zusammen mit dem Quartierverein nach einer neuen Lösung gesucht. Eine Umfrage unter den Anwohnern des 71ers im März zeigte klar: Gewünscht ist eine Anbindung an eine S-Bahnstation. Dieser Wunsch geht auf den Fahrplanwechsel vom 11. Dezember hin in Erfüllung. Ab dann rollen die Busse des 71ers bis zum S-Bahnhof Hardbrücke. Von dort bestehen beste Anschlüsse zum Hauptbahnhof/Bahnhof Stadelhofen und Richtung Öerlikon und Flughafen. Die Verlängerung des 71ers ist ein Testbetrieb für die nächsten drei Jahre. Steigen die Fahrgastzahlen in dieser Zeit nicht genügend an, wird der Verkehrsverbund mit grösster Wahrscheinlichkeit verlangen, dass die VBZ die Linie einstellen. Benutzen Sie deshalb den verlängerten 71er für Ihre Fahrt zur Arbeit, zum Einkaufen oder einen Besuch im GZ (Station Breitensteinstrasse)!

 

Dem 71er droht das definitive Ende

Während zweier Jahre fuhr der Bus Nr. 71 probeweise von der Tüffenwies zum Bahnhof Hardbrücke. Genutzt wurde er wenig – zu wenig für einen Dauerbetrieb.
Von Roger Suter, Züri Nord vom 13. Dezember 2007

Ein Hilferuf der SP 10 schallte kürzlich durchs Quartier und einen Teil des dortigen Blätterwaldes: «Sie entscheiden über die Zukunft der Linie 71», steht auf dem Parteiflyer.. Angesprochen sind die Quartierbewohner unterhalb der Tramlinie 13 und ge¬meint ist der Quartierbus, der seit 11. Dezember 2005 zwischen Tüffenwies und Bahnhof Hardbrücke verkehrt und so die an der Limmat gelegenen Häuser an sieben S-Bahn-Linien anschliesst. Und die Höngger und Wipkinger scheinen sich entschieden zu haben: nämlich gegen den Bus.

«Die Fahrgastzahlen schliessen einen wirtschaftlichen Weiterbetrieb aus», so Armin Huber, Leiter Marktmanagement bei den VBZ. Wirtschaftlich bedeutet in Zahlen, dass 10 Personen je Fahrt zusteigen sollten. Definiert hat sie der Zürcher Verkehrsverbund, der das VBZ-Netz mitfinanziert und das Angebot der Nachfrage anpassen muss.

«Der Betrieb eines Kleinbusses kostet die VBZ rund eine halbe Million Franken im Jahr», rechnet Huber vor. Der 71er braucht für die einfache Strecke 13 Minuten, für den Rückweg noch einmal so lange. Um während der Stosszeiten einen einigermassen attraktiven 20-Minuten-Takt einhalten zu können, muss jeweils ein zweites Fahrzeug eingesetzt werden – mit den entsprechenden Kosten. Für den sonst üblichen Halbstundenturnus reichte eines.

Dennoch ergaben die Fahrgastzählungen in den vergangenen zwei Jahren im Schnitt lediglich 4,2 Zusteigende pro Fahrt – trotz reger Wohnbautätigkeit im Einzugsgebiet entlang der Limmat und S-Bahn-Anbindung, welche vorübergehend 6,9 Passagiere hervorbrachte.

Selbst Effort genügt nicht mehr

Er bedaure den nun absehbaren Wegfall der Linie 71 per Fahrplanwechsel 2008, versichert Huber. «Bislang war die Witiker Linie 60 der einzige Quartierbus, welchen wir einstellen mussten», beteuert er. «Andere, wie der ebenfalls verlängerte 38er, sind Erfolgsgeschichten.» Auch der Quartierverein Wipkingen, der 2005 noch mit einer Umfrage ermittelte, wie die Linie 71 attraktiver werden könnte, hat inzwischen resigniert. «Offenbar ist das Angebot nicht gewünscht», so Präsident Bernhard Weder.

Einzig die SP 10 kämpft tapfer weiter für den kleinen Bus. Und sie suggeriert, dass er mit einem Effort im Dezember noch zu retten wäre. Doch um innerhalb weniger Wochen den Durchschnitt von 4 auf 10 Passagiere zu erhöhen, würden wohl nicht einmal volle – und grössere – Busse reichen.

 

Zur Geschichte

5. März 2005

Der durch den Quartierverein verteilte Fragebogen (2000 Stück) stösst bei den Benutzern der Linie 71 auf grosses Interesse. Bis zum 5. März sind schon über 250 beantwortete Bögen eingegangen. Herzlichen Dank für Ihre aktive Beteiligung. Damit wird sicherlich eine bessere Lösung für die Linienführung gefunden werden können. Weitere Informationen finden Sie hier auf der Website, sobald erste Auswertungen stattgefunden haben.

11. Februar 2005

Die VBZ planen folgende Varianten:

Bisherige Linienführung (schwarz): Escher-Wyss-Platz – Am Wasser – Tüffenwies. Frequenz: werktags morgens und abends im 15-Min.-Takt. Tagsüber und am Wochenende im 30-Min.-Takt und von 20 Uhr bis 22 Uhr im 24-Min.-Takt.

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Option 1 (grün): Verlängerung der Linie 71 ab Wipkinger- platz zum Bhf. Wipkingen mit S-Bahn- Anschluss. Verzicht auf die Haltestelle Escher-Wyss-Platz. Linienführung: Bhf. Wipkingen – Wipkinger- platz – Am Wasser – Tüffenwies. Frequenz: 20 bis 30 Min.-Takt.

Option 2 (rot): Verlängerung der Linie 71 zum Bhf. Altstet-ten mit S-Bahn-Anschluss. Linienführung: Escher-Wyss-Platz – Wipkin-gerplatz – Am Wasser – Bhf. Altstetten Nord. Frequenz: in den Hauptverkehrszeiten morgens und abends im 15-Min.-Takt, sonst durchgehend im 30-Min.-Takt bis 22 Uhr.

Option 3 (orange): Verlängerung der Linie 71 zum Bhf. Hard-brücke mit S-Bahn-Anschluss. Linienführung: Bhf. Hardbrücke – Escher-Wyss-Platz – Wipkingerplatz – Tüffenwies. Frequenz: werktags morgens und abends im 20-Min.-Takt, sonst durchgehend im 30-Min.-Takt bis 22 Uhr.

Im März werden Fragebogen entlang der Busrouten verteilt. Dann können Sie Ihre Wünsche bekanntgeben.

 

21. Januar 2005

Bevor die Buslinie 71 an den Röschibachplatz verlängert wird, möchte die VBZ mittels einem Fragebogen die Bedürfnisse der Bevölkerung entlang der Buslinie erfahren. Der Quartierverein organisiert einen Streuwurf dieses Fragebogens. Das Ressort Verkehr des QV bleibt am Ball.

 

20. November 2004

Der Quartierverein hat anlässlich von Gesprächen mit den VBZ erfahren, dass die vorgeschlagene Routenänderung (siehe Artikel unten) der Buslinie 71 bald spruchreif sein dürfte. Nähere Informationen folgen nächstens.

Der Quartierverein hat Kontakt zu Herrn Armin Huber, Marktmanager Stadtgebiet bei den VBZ, aufgenommen. Er ist sehr interessiert an einer Zusammenarbeit mit den Quartiervereinen.

Für die nächste Fahrplanperiode, welche 2006 startet, sind folgende Planungen im Gange:

Bus 46: Zählungen haben gezeigt, dass der Bus oft sehr voll ist. Darum soll eine Verstärkung zwischen Lehenstrasse und Hauptbahnhof erreicht werden. so dass die Wipkinger die eine Linie, die Höngger die andere Linie brauchen können.

Bus 71: Problem: Die Linie ist oft schlecht genutzt. Die Bewohner am Wasser nutzen eher das 4er Tram auf der anderen Limmatseite oder den 13er.

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Als Lösung könnte folgendes in Frage kommen: Die Linienführung könnte via Röschibachstrasse bis zum Bahnhof Wipkingen verlängert werden. Leider fehlts hier am nötigen Geld. Das Angebot muss wie bis anhin mit zwei Fahrzeugen realisierbar sein, ausser man fände einen Sponsor.

Der Quartierverein Wipkingen wird sich mit den Kollegen aus Höngg treffen und sich koordinieren.




Wipkingerpark 2. Etappe

Planung weit fortgeschritten

Die Planungsarbeiten für die zweite Etappe des Wipkingerparkes sind weit fortgeschritten. Das Konzept sieht einen Hauptzugang von der Breitensteinstrasse neben der Creperie Grüntal vor. Der Park selbst erhält schattige Sitzplätze und eine grosse multifunktional nutzbare, ebene Wiese zwischen GZ und dem Schulgebäude der SHL. Derzeit werden noch Details wie der neue Kinderbauernhof des GZ, die Feuerwehrzufahrten und die Freilegung des Wolfgrimbaches abgeklärt. Einer Baueingabe zu Beginn des neuen Jahres sollte also nichts im Wege stehen. Eine Lösung zeichnet sich auch für die Toilettenanlage ab. Sie ist nun im Budget 2006 der Züri-WC`s enthalten.

Geplanter Grundriss

Geplanter Grundriss

Eingangsbereich Breitensteinstrasse

Eingangsbereich Breitensteinstrasse

Balkon zum Park Seite Breitensteinstrasse

Balkon zum Park Seite Breitensteinstrasse

Was bisher geschah:

24. August 05
Der vorläufige Terminplan

26. Mai 05
Die Projektierungsarbeiten dafür sind diesen Frühling jedenfalls aufgenommen worden. Hier geht es um den mittleren Zugang, die Öffnung des Wolfgrimmbaches, die Tiergehege des GZ und den zentralen Bereich mit der Liege- Spiel- und Festwiese. In Zusammenarbeit mit der Schule für Haushalt- und Lebensgestaltung (Viventa) sollen auch die Zugänge zum Wipkingerplatz koordiniert werden und entschieden werden, wie öffentlich das geplante Café in der Schule werden soll.

Wipkingerparkeröffnung

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Am Freitag 18. Juni 2004 hat Stadtrat Waser den Wipkingerpark offiziell eröffnet.

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In seiner Ansprache würdigte er die erspriessliche Zusammenarbeit der Stadt und des Kantons Zürichs beim Bau des Wipkingerparks. Menschen wurden schon immer vom Wasser angezogen. Darum versuche man nun die Strategie – wo immer möglich – den Zugang zum Wasser zu ermöglichen, gemeinsam umzusetzen. Schon während der Bauzeit nutzten die Menschen die Treppen zum Wasser um zu sonnen und zu baden.

Die Grussbotschaft des Kantons überbrachte Herr Göldi. Er war voll des Lobes über die Zusammenarbeit mit den (wörtlich) hochmotivierten Mitarbeitern Herrn Wasers.

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Als Dank der Quartierbevölkerung wurde ihm ein Original Wipkingenshopper überreicht.

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Stadträtin Maurer sprach als Präsidentin der Strassenbenennungskommission.

Sie nahm nochmals ausführlich dazu Stellung, wieso der “Wipkingerplatz” (sie haben richtig gelesen) nun “Kattun” heisst. Wahrscheinlich meinte Sie “Wipkingerpark”, Bei diesem einen Versprecher blieb es aber nicht, blieb sie doch in Ihrer ganzen Rede konsequent bei “Wipkingerplatz”.

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Und der heisst jetzt also “Kattun”.

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Nun fragt sich so mancher Quartierbewohner, warum die Namenstafel für den “Kattunpark” beim Wipkingerpark steht und nicht neben der Hardbrücke dort wo sich der wirkliche Wipkingerplatz befindet. Wahrscheinlich ein Versehen des Baudepartementes.

Dass die Verwirrung um die Benennung des Parkes komplett ist, zeigte sich ja schon im Vorfelde (Der Quartierverein hat darüber berichtet). In der Planungsphase des Wipkingerparkes (es war immer vom Wipkingerpark die Rede) waren zahlreiche Organisationen des Quartiers miteinbezogen. Die Namensgebung hingegen erledigte die “Strassenbenennungskommision” im Alleingang. Schade dass die Organisationen aus dem Quartier hier nicht gehört werden.

Den Vorschlag des Quartiervereins, den Park wenigstens einen Abend und einen Tag lang pro Jahr Wipkingerpark nennen zu dürfen, nahm Stadträtin Maurer in Ihrer Rede auf und gestand das zu.

Nun darf der “Kattunpark” also einmal im Jahr so heissen, wie es sich die Quartierbewohner gewünscht haben, nämlich Wipkingerpark.

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Ob sie vielleicht die Übergabe eines Wipkingenshoppers Milde gestimmt hat?

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Nun ja, jetzt soll’s gut sein.

Wir haben in Wipkingen ein einzigartiges Kleinod erhalten, den Generationen nutzen werden. Der gesamten Stadtverwaltung und auch dem Kanton gilt der Dank der Quartierbevölkerung!

Kompliment!

Die Bilder der Eröffnung in der Galerie am Ende des Artikels

 

Stadtratsbeschluss vom 15. Dezember 2004

15. Dezember 2004: Medienmitteilung der Stadt Zürich

Der Stadtrat hat dem Antrag der Strassenbenennungskommission zugestimmt, und der Wipkinger Bevölkerung den heiss erwünschten „Wipkingerpark“ ermöglicht.

Bereits vor der öffentlichen Einweihung des „Kattunparks“ am 18. Juni 2004 regte sich in Teilen der Bevölkerung und im Gemeinderat grosser Widerstand gegen diesen Namen, mit dem die Strassenbenennungskommission eine Art historische Brücke zwischen den beiden Limmatufern schlagen wollte. Mit einem Vorstoss im Gemeinderat wurde auch der Stadtrat eingeladen zu prüfen, ob der Name „Kattunpark“ nicht durch „Wipkingerpark“ ersetzt werden könnte. Auch diese Prüfung ist in der Zwischenzeit erfolgt:

Anfangs November lud nämlich die Präsidentin der Strassenbenennungskommission verschiedene RepräsentantInnen aus Wipkingen und dem Stadtkreis 5 zu einem offenen Gespräch über die umstrittene Namensgebung ein. Es zeigte sich sehr rasch, dass die Anwesenden geschlossen forderten, dass der „Kattunpark“ in „Wipkingerpark“ umbenannt werden sollte, und dass zu dieser Benennung nach Ansicht der involvierten Kreise keine Alternativen bestanden.

Die Strassenbenennungskommission beantragte dem Stadtrat deshalb, den Wunsch nach dieser Namensnennung zu erfüllen.

Im Rahmen der Neugestaltung der Uferanlage wurde auch ein neuer Limmatübergang westlich des Tramdepots Hard in der Fortsetzung der Ampèrestrasse zum Park projektiert. Auf den Antrag der Strassenbenennungskommission hat der Stadtrat heute beschlossen, diese Fuss- und Radwegbrücke mit „Ampèresteg“ zu benennen. Über diesen Steg werden nach seiner Fertigstellung die Bewohnerinnen und Bewohner links und rechts der Limmat bequem vom oder zum „Wipkingerpark“ flanieren können.

 

8. November 2004: Neues aus Kattun

Eine 7-köpfige Delegation von Gemeinderäten, Quartiervereinspräsidenten und Gewerbevertretern fand sich am 8. November um 16.15 Uhr im Amtshaus an der Urania ein, um mit Stadträtin Esther Maurer und zwei weiteren Vertretern der Strassenbenennungskommission die schicksalhafte Frage zu erörtern, wie denn nun der Wipkinger-Park heissen soll. Nach den ausführlichen Voten im Gemeinderat und dem anschliessenden überwältigenden Abstimmungsergebnis zugunsten der Namensgebung «Wipkinger-Park» hätte man das Geschäft zu Ende bringen können – es galt jedoch in dieser abermaligen Sitzung sicherzustellen, dass auch das neue Züri-West sich mit dem gewünschten Namen identifizieren kann. Die zusätzlich zur Diskussion geladenen Vertreter vom Technopark und von der IG Hardturm erschienen zwar nicht zum Termin, aber letztere liessen per Mail ausrichten, dass sie mit beiden Namensvarianten einverstanden seien.

Die Anwesenden aus Wipkingen und dem Kreis 5 votierten einstimmig für die Variante «Wipkinger-Park». In der Folge wurde die Sitzungsteilnehmer zu einer «intellektuellen Schlaufe» eingeladen: Es galt nun zu überlegen, wie denn der Park heissen könnte, wenn er denn nicht Wipkinger-Park heissen würde. Nach ein paar Fingerübungen kam man zum Schluss, dass die Fragestellung zwar interessant, aber zum jetzigen Zeitpunkt und nach diesem langen Vorlauf wohl nicht mehr relevant sei. Helmuth Werner, Präsident Quartierverein Industrie, zeigte anhand historischer Dokumente, dass der richtige Ort für einen Kattunpark auf dem noch zu erschliessenden Areal vis-à-vis der Handelsschule KVZ wäre, grenzte doch die markante Kattunfabrik der Hugenottenfamile Esslingen an eben diese (heutige wie damalige) Brachfläche. Das Geschäft geht nun an den Gesamtstadtrat zurück. Das Ergebnis ist bis Ende November zu erwarten.

Ursula Wild

 

Kattunpark: Stadt reagiert

Artikel aus dem Tagesanzeiger vom 27. August 2004

Zürich. – Die städtische Strassenbenennungskommission unter der Leitung von SP-Stadträtin Esther Maurer überprüft die Namensgebung für die Wipkinger Grünanlage.

Diesmal wird auch der Quartierverein miteinbezogen, wie Reto Casanova, der Sprecher der Polizeivorsteherin, am Donnerstag erklärte. «Die Strassenbenen-nungskommission geht nochmals über die Bücher.» Sie ziehe damit die Konsequenzen aus dem Entscheid des Gemeinderates, der sich am Mittwoch mit 73 zu 23 Stimmen klar gegen den Namen Kattunpark ausgesprochen hat (TA vom Donnerstag). Die Gespräche über die Namensgebung sollen bereits im September stattfinden. Casanova: «Wir wollen möglichst rasch eine Lösung finden, hinter der alle stehen können.» Dabei sei es «gut möglich», dass der Name Kattunpark verschwindet. Der vom Quartier gewünschte Name Wipkingerpark sei eine Variante, es gebe aber noch andere.

«Ich bin sehr erfreut, dass die Stadt ein Einsehen hat», erklärte Wipkingens Quartiervereinspräsidentin Ursula Wild. Der Name Kattunpark sei im Quartier überhaupt nicht akzeptiert worden. Laut Wild wäre die Bezeichnung Wipkingerpark nahe liegend, sie sei aber auch für andere Namen offen.

 

Der Quartierverein ist höchst erfreut! Danke!!!

 

Klare Abfuhr für «Kattunpark»

Artikel aus dem Tagesanzeiger vom 26.8.04

Der Kattunpark in Wipkingen soll in Wipkingerpark umbenannt werden. Dies fordert das Zürcher Stadtparlament.

Zürich. – Mit 73 zu 23 Stimmen hat der Gemeinderat gestern Mittwochabend ein Postulat von Alexander Jäger (FDP) und Pierino Cerliani (Grüne) überwiesen, das eine Namensänderung für die im Juni eröffnete Grünanlage beim Gemeinschaftszentrum Wipkingen verlangt. Damit erhielt der Stadtrat die Quittung für seine Namensgebung, die in Wipkingen einen Proteststurm ausgelöst hatte. Mit Kattunpark -Kattun ist ein altes Wort für Baumwolle (Coton) – wollte die Strassenbenennungskommission an die früheren Kattundruckereien in Wipkingen erinnern.

Widerstand gegen den Namen kam aus allen Fraktionen. Sie kritisierten vor allem, dass die Quartierbevölkerung bei der Namenswahl nicht miteinbezogen worden war. Der Name Wipkingerpark habe sich längst eingebürgert und sei viel passender, meinte Jäger. Der Stadtrat missachte die «Macht des Volksmundes», doppelte Cerliani nach.

Als «unverständlich» taxierte Robert Schönbächler (CVP) die Namensgebung und schlug vor, wichtige Namensänderungen künftig dem Parlament vorzulegen. Für Rolf Stucker (SVP) hätte die Stadt mit dem Namen Wipkingerpark dem Quartier eine Identität geben können.

Dagegen stützte eine Mehrheit der SP die Argumentation der Strassenbenennungskommission. Kein Wunder: Diese wird von Esther Maurer (SP) präsidiert. Doch auch in der SP gab es kritische Stimmen. «Das ganze hat einen oberlehrerhaften Zug», sagte Rolf Kühn. Weil Maurer abwesend war, vertrat Kathrin Martelli (FDP) die Stadtratsmeinung.

Maurer habe inzwischen eingeräumt, es sei ein Fehler gewesen, den Quartierverein nicht miteinbezogen zu haben. «Mal schauen, ob Sie den Stadtrat mit der Überweisung des Postulats noch umstimmen können», sagte Martelli. (mth)

 




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Bezugsquellen :

GZ Wipkingen: Nachmittags 14:30-18:00
Quartierladen: Nordstrasse 227
Metzgerei Pepe
Apotheke Rosenegg
Chäsegge Nordstrasse
Neu: Internet: shopper@wipkingen.ch

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Der Shopper wird durch EAM (Ergänzender Arbeitsmarkt) im Hürlimann Areal in Zürich gefertigt.

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Findlinge und andere Spitzfindigkeiten

Seit ein paar Wochen dürfen wir uns über das Phänomen «Findlinge» an der Bahnhofstrasse amüsieren, mokieren… und angesichts der Prinzipienreiterei im Stadtrat auch ärgern. Bei allem Leerlauf – es ist gut, dass die Geschichte mit den Findlingen endlich breitflächig offenbart, wie in der Stadt Zürich bürokratisiert wird: Unnachgiebig, teuer und umständlich.

Im Quartierverein bekommen wir das immer wieder zu spüren. So bekamen wir im August bereits die Anmeldungsformulare für den Weihnachtsbaum am Röschibachplatz – na ja, es ist ja schön wenn alles so schön zeitig ist – aber neu sollten wir «nur Fr. 49.00» für die Bewilligung zahlen, die bisher immer kostenlos war.

Das liess sich der Chef aller Quartiervereinspräsidenten, Helmuth Werner, nicht gefallen. Er sprach beim Stadtrat vor, und die Gebührenpfllicht wurde wieder zurückgezogen. So weit, so gut.

Aber jetzt kam in den letzten Tagen wieder ein Anruf von einer Amtsstelle, wo denn nun das Formular sei. Auf meine Antwort, wir hätten es bereits im August retourniert, meinte die Sachbearbeiterin, der Zettel sei wohl im Stadthaus verschwunden – ob ich es nicht nochmals schicken könnte?

«Ich könnte schon, wenn ich das Formular noch hätte», meinte ich ungeduldig, da auf der anderen Leitung ein Kunde wartete. «Die Gebühr müssen Sie ja nicht mehr bezahlen, aber den Zettel bräuchte ich trotzdem noch…» Wir kamen schliesslich überein, dass sie mir faxt und ich ihr zurückfaxe… usw.

Dieses Szenario muss die arme Sachbearbeiterin (bezahlt) schlimmstenfalls bei allen Quartiervereinen wiederholen, und 25 Quartiervereinspräsidenten (unbezahlt) sind wohl oder übel damit beschäftigt. Ich weiss nicht, wie viele Milizstunden (inkl. Gebühren- und Zetteldiskussionen) dabei draufgehen, aber mit der knappen Ressource «Freiwilligenarbeit» wird scheinbar recht sorglos verfahren.

Aber nun zu den schönen Seiten des Lebens: Am 27. November ist Weihnachtsmarkt am Röschibachplatz. Erstmals können Sie bis 20 Uhr einkaufen: Adventskränze, Geschenke, Bastelarbeiten und vieles mehr. Am Stand des Quartiervereins gibt es gratis Glühwein – ganz ohne Antragsformular. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Ursula Wild
Präsidentin Quartierverein Wipkingen




Velowegoffensive des QV

Während des letzten Sommers hat der QV die Velowegsituation in Wipkingen analysiert und dabei 31 heikle Punkte entdeckt. Ein erstes Gespräch mit dem Velobeauftragten der Stadt Zürich hat folgendes gezeigt:

  •  Ein Teil der gewünschten Wege kann nicht für Velos geöffnet werden, da sie zu schmal und/oder zu steil sind.
  • Verschiedene Aufhebungen von Fahrverboten gegen die Einbahn haben gute Chancen auf eine Umsetzung. Die entsprechenden Strassenabschnitte befinden sich alle in Tempo-30-Zonen und könnten in Begegnungszonen umgewandelt werden. So wäre auch ein Gegenverkehr mit Velos in Einbahnbereichen möglich.

Das weitere Vorgehen: Derzeit sind einige Punkte noch beim Velobeauftragten in Bearbeitung. Danach wird der QV das Gespräch mit der Dienstabteilung Verkehr und dem Tiefbauamt suchen.

Was bisher geschah:

 

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Anliegen Quartierverein:

Geschwindigkeitsüberschreitungen in der Nordstrasse – bauliche Massnahmen zur Verlangsamung des Verkehrs:

Antwort Stadt: Die vorhandenen Daten (allerdings aus den Jahren 2001 – 2003) lassen nicht auf eine Raserstrecke (einzelne ‘Ausreisser’ sind immer vorhanden) schliessen. An einer Referenzmessung über eine Woche hinweg (ohne Toleranzabzug) ergab die Werte V85= 56 km/h, resp. 55 km/h. Bei drei ‘scharfen’ Kontrollen wurden Übertretungsquoten von 3,26%, 11,34% und 4,17% festgestellt. Dies alles sind keine alarmierenden Zahlen. Auf Strassen mit Busverkehr lassen sich keine gestalterischen oder baulichen Massnahmen einführen, die eine geschwindigkeitssenkende Auswirkung auf den motorisierten Individualverkehr hätten. Die Stadtpolizei nimmt im Rahmen des Möglichen Geschwindigkeitskontrollen vor.

 

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Anliegen Quartierverein:

Gefahrenpunkt Einmündung Nürenbergweg und Imfeldstrasse in die Rousseaustrasse

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Antwort Stadt: Diese beiden Punkte sind auch ein Thema in der Kreisschulpflege (KSP) Waidberg. Bei der Einmündung des Nürenbergweges sind wir bei der Baugenossenschaft Letten vorstellig geworden. Hecke und Mauer befinden sich auf Privatgrund. Um den Übergang zu verkürzen, wurde ja auf der gegenüberliegenden Seite eine Trottoirnase gebaut. Bezüglich Imfeldstrasse erging am 21.12.04 ein (weiterer) Brief an die KSP Waidberg, in dem der Vorsteher des Tiefbau- und Entsorgungsdepartements bestätigt, dass eine Anpassung der Oberflächengestaltung nur im Zusammenhang mit dem anstehenden Kanalisationsprojekt in der Rousseaustrasse in Betracht gezogen werden kann.

fussgaenger

 

 

kornhausstrasse

Anliegen Quartierverein:

Fussgängerstreifen Kreuzung Korhaus-/Nordstrasse

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Antwort Stadt: Es würde auch in unserem Interesse liegen, den Knoten kompakter zu gestalten. Bei der heutigen Situation kann aber eine Verschiebung des nördlichen Fussgängerstreifens über die Kornhausstrasse zum Knoten hin nicht in Erwägung gezogen werden, da er viel länger werden würde als der bestehende. Dies hätte einen relativ grossen Leistungsverlust (bedingt durch die längeren Räumzeiten) auf der ganzen Verzweigung zur Folge. Ein Umbau des ganzen Knotens muss aber von den Fachleuten des Tiefbauamtes geprüft werden und könnte erfahrungsgemäss nur zusammen mit grösseren Werkleitungsbauten erfolgen.

 

nordstrasse

Anliegen Quartierverein:

Radstreifen in der Nordstrasse

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Die Führung von Radstreifen auf dem Trottoir gibt immer wieder zu Diskussionen anlass. Einerseits wird damit unbestrittenermassen die Sicherheit für den leichten Zweiradverkehr erhöht (vor allem für die weniger geübten Fahrradfahrenden), andererseits ist es oftmals ein Sicherheitsverlust für die Zufussgehenden. Selbst unter Fachleuten gehen hier die Meinungen (gezwungenermassen) auseinander, ist doch schlussendlich das Verhalten der einzelnen Benützenden ausschlaggebend. Zur Zeit werden die Velomassnahmen 2006 (Förderungskatalog) bearbeitet. Ich werde die Situation bei dieser Gelegenheit nochmals einbringen.

 

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Anliegen Quartierverein:

Einbezug Okenstrasse in Zone Tempo 30

Bei der Ausschreibung der Tempo-30-Zonen wurde das Gebiet zwischen Rousseau- und Nordstrasse nicht berücksichtigt, weil die entsprechenden Strassenzüge die damaligen Anforderungen nicht erfüllten. Gemäss den neuen Weisungen können nun auch einzelne Strassen als Tempo-30-Zone ausgeschieden werden. Sollte ein entsprechender Antrag eingehen (nach Möglichkeit nicht nur Wunsch einer Einzelperson) werden wir die Sache prüfen. Dabei dürfte abe rklar sein, dass es sinnvoll wäre, alle Strassen zwischen Rousseau- und Nordstrasse einzubeziehen.

 

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Anliegen Quartierverein:

Zone Tempo 30

Einige Strassen konnten bei der Einführung der “Tempo 30”-Zonen in Wipkingen noch nicht berücksichtigt wurden. Betroffen sind die Abschnitte der Letten-, Imfeld- und Okenstrasse zwischen der Rousseau- und der Nordstrasse (siehe Plan). Der Quartierverein wird sich diesem Anliegen annehmen.

 




Ballenberg oder Manhatten?

Städtebaulich beobachten wir in Zürich zwei Tendenzen: Auf der einen Seite muss alles so bleiben wie es ist und auf der anderen Seite wird geklotzt (bzw. ge-hotzt!) was das Zeug hält.

Am Fusse unseres schönen Südhanges plant der Stadtrat ohne wesentlichen Einbezug des Gemeinderates einen Riesenturm, der grosse Teile des neuerstellten Wipkingerparks stundenlang in schattiges Dunkel taucht. Das knapp 100 Meter hohe «Kleeblatt» (Architekt Theo Hotz, siehe unten) überragt den Bluewin-Turm um ca. 30% und nimmt mit seinem 70er-Jahre-Stil zu diesem keinerlei architektonischen Bezug.

Ähnlich «urban» soll der Röschibachplatz gestaltet werden: Auch hier wird ein schattiger Aufenthaltsort geplant. Der alte Bahnhof und das Restaurant Nordbrücke sollen ebenfalls einem «kleinen» Hochhaus weichen, der ca. doppelt so hoch ist wie das erste Haus am Dammweg.

Der Stadtrat greift diesen Grossprojekten kräftig unter die Arme und sieht hier keinerlei nachbarrechtliche oder baurechtliche Vorschriften gefährdet. Anders wenn ein Privater einen Velounterstand oder gar einen Balkon an seine Hausfassade bauen möchte:

Bei kleinen Projekten ist es kaum möglich, die vielen rechtlichen und ästhetischen Bedenken des Hochbauamtes zu zerstreuen, selbst wenn die Nachbarn nicht einmal Einsprache erheben. Offenbar ist es städtebaulich wichtig, private Bausubstanz unverändert im Baustil der 30-er Jahre zu belassen, neue Bedürfnisse hin oder her.

Ballenberg oder Manhatten? Am liebsten beides nicht. Wir brauchen ein urbanes Zentrum, auch Hochhäuser und auch alte Bausubstanz. Aber beides sollte nicht übertrieben werden.

Ursula Wild, Präsidentin QV Wipkingen

 

Januar 2006

Kleeblatt ade – eine neue Chance für den Escher-Wyss-Platz?

Eine Niederlage für den Stadtrat: Das Verwaltungsgericht hat festgestellt, dass bei der Vergabe des Kleeblatt-Projektes an die Theo HotzAG die Submissionsbestimmungen vom Stadtrat missachtet wurden. Das Projekt muss neu ausgeschrieben werden.

Das Verwaltungsgerichtsurteil verlangt unmissverständlich, dass der Projektierungsauftrag neu vergeben werden muss.

Der Stadtrat wollte jedoch ursprünglich am bestehenden Projekt festhalten. Heute sieht das etwas anders aus: Kathrin Martelli hat signalisiert, dass sie bereit ist, die Weisung für den Projektierungskredit zurückzuziehen.

Voraussichtlich wird der Gemeinderat -je nach Ergebnis des vom Stadtrat in Auftrag gegebenen Rechtsgutachtens – im Frühjahr 2007 darüber bestimmen, wie es am Escher-Wyss-Platz weitergehen soll.

Neuausschreibung ist Chance für Wipkingen

Als Nachbarsquartier sehen wir hier eine grosse Chance, das Gebiet um den Escher-Wyss-Platz neu zu überdenken, denn wir glauben nicht, dass ein über 90 Meter hohes Wohn-Hochhaus, das den Wipkingerpark empfindlich verschattet, eine städtebaulich adäquate Lösung darstellt.

Insbesondere wäre zu prüfen, ob der geplante Ausbau des Tramdepots an dieser Stelle aus städtebaulicher Sicht überhaupt wünschenswert ist und ob es tatsächlich erstrebenswert ist, nochmals so eine unwirtliche Terrasse wie bei der (Ex-) Post am Wipkingerplatz zu bauen.

Experten bestätigen dies: Eine Studie der renommierten Immobilien-Beratungsfirma Wüest & Partner sieht erhebliche Vorteile, wenn das Tramdepot verlegt würde. Wir würden uns als Nachbarnquartier eine offene Diskussion wünschen, an der Vertreterinnen der betroffenen Bevölkerung auch aktiv teilhaben dürften. Folgendes müsste unvoreingenommen geprüft werden:

  • Freiraumsituation im Limmatraum von Hauptbahnhof bis zum Hardturm, ökologische Vernetzung.
  • Tor zu Zürich West; Möglichkeiten der Belebung des Erdgeschosses mit publikumsorientierten Nutzungen.
  • Auswirkungen auf den Wipkingerpark.

Bernhard Rosner und Pierino Cerliani
Ressort: Verkehr/ Städtebau

 

9.10.2006 Kommentar des Quartiervereins zur weiteren Entwicklung

Bekommt der Escher-Wyss-Platz noch eine Chance?

Vor rund einem Jahr wurde der „private Gestaltungsplan“ der Stadt Zürich für das „Tramdepot Hard“ – im Volksmund das „Kleeblatt-Hochhaus“ genannt – öffentlich aufgelegt. Der Quartierverein hatte dazu in seiner Stellungnahme starke Bedenken geäussert.

Bernhard

Bernhard Rosner
Quartierverein Wipkingen
Ressort: Verkehr / Städtebau

Wie sich nun in einem Urteil des Verwaltungsgerichts heraus stellte, war die Vergabe des Projektes an die Theo Hotz AG nicht Rechtens, da das Submissionsverfahren für öffentliche Aufträge dabei vom Stadtrat klar missachtet wurde.

Das Verwaltungsgericht verlangt in seinem Urteil eindeutig, dass das Projekt neu vergeben werden muss. Dies scheint jedoch nicht im Sinne des Stadtrats zu sein, wie Kathrin Martelli am 19.09.2006 im Tagesanzeiger verlauten liess.

Offenbar ist man der Meinung sich über das Urteil hinweg setzen zu können und am bestehenden Projekt fest zu halten, um dieses weiter zu entwickeln und schliesslich auch bauen zu können und zu dürfen.

Im Entscheid des Verwaltungsgerichtes heisst es hingegen eindeutig: „Die Beschwerdegegnerin [Stadt Zürich] wird einen allfälligen neuen Auftrag aufgrund seines Auftragswertes im offenen oder selektiven Verfahren zu vergeben haben.“

Als Nachbarquartier sehen wir hier eine grosse Chance, den Bereich um den Escher-Wyss-Platz nochmals neu zu überdenken, da wir nicht glauben, dass die Bebauung mit einem Wohn-Hochhaus dieses Ausmasses eine städtebaulich adäquate Lösung darstellt.

Insbesondere wäre zu prüfen, ob eine ansprechende und nachhaltige städtebauliche Lösung am Escher-Wyss-Platz mit dem geplanten Ausbau des Tramdepots vereinbar ist. Eine Studie der renommierten Immobilien-Beratungsfirma Wüest & Partner sieht jedenfalls erhebliche Vorteile, wenn das Tramdepot verlegt würde. (NZZ vom 29.07.2006)

Wir würden uns als Nachbarquartier eine offene Diskussion wünschen, an der die betroffene Bevölkerung auch aktiv teilhaben dürfte.

 

NZZ vom 29.07.2006

Das Kleeblatt-Hochhaus als Basis für Neues

Das am Dienstag publizierte Urteil des Verwaltungsgerichts könnte kaum deutlicher sein: Die Stadt Zürich habe rechtswidrig gehandelt, als sie dem Architekturbüro Theo Hotz in den Jahren 2003 und 2005 Direktaufträge gab, um in Zürich-West ein Wohnhochhaus zu planen. Die Gerichtskosten wurden der Stadt aufgebürdet – ein untrügliches Zeichen dafür, dass das beschwerdeführende Architekturbüro vollumfänglich recht erhielt. Noch ist der Entscheid nicht rechtskräftig, die Stadt dürfte ihn aber wohl akzeptieren.

Wer am gleichen Tag jedoch die Medienmitteilung des Hochbaudepartements zum Urteil las, rieb sich die Augen: Das Wohnhochhaus «kann gebaut werden», hiess es im Titel. Man nehme den Entscheid zur Kenntnis, war weiter zu lesen – und wolle die Planung für den Turm mit dem kleeblattförmigen Grundriss vorantreiben. Die Quittung für dieses Vorgehen erhielt Stadträtin Kathrin Martelli am Mittwoch im Stadtparlament: Grüne, Alternative Liste, CVP, EVP und SVP forderten in unterschiedlicher Lautstärke, die Planung müsse von vorne beginnen. Die SP lavierte – und die FDP sagte gar nichts. Die Freisinnigen fielen ihrer eigenen Stadträtin also nicht in den Rücken, stärkten ihr diesen aber auch nicht. Selbst Martellis eigene Partei sieht das Geschäft inzwischen als äusserst heikel an.

Die Ankündigung des Hochbau-departements ist in verschiedener Hinsicht ein Fehler. Der beschwerde-führende Architekt hat recht erhalten: Die Planung hätte öffentlich ausgeschrieben werden müssen. Ohne das Urteil näher zu analysieren, erklärt die Stadt aber, sie wolle keine Ausschreibung durchführen. Eine solch sture Haltung ist bedenklich. Von einer Exekutive darf man mehr Fingerspitzengefühl erwarten. Hinzu kommt, dass im Gemeindeparlament ohnehin die Meinung verbreitet ist, der Stadtrat regiere in den letzten Monaten etwas gar selbstherrlich.

Vor kurzem wurde ein im Auftrag der gemeinderätlichen Rechnungsprüfungskommission erstelltes Gutachten publik, welches solchen Vorwürfen Nahrung gibt. In diesem heisst es, der Stadtrat habe bei der Planung des neuen Kongresshauses seine Finanzkompetenzen überschritten und überhastet gehandelt. Ob diese Vorwürfe zutreffen, ist noch offen, die Stellungnahme des Stadtrates steht aus. Dass Martelli nun aber mitteilt, sie wolle ein Projekt realisieren, dessen Planung vom Verwaltungsgericht klar als rechtswidrig bezeichnet wird, beruhigt die Gemüter nicht – ganz im Gegenteil. Mit diesem Schritt könnte sich die Hochbauvorsteherin auch noch die letzte politische Unterstützung für das Kleeblatt-Hochhaus verspielt haben.

Trotzdem: Noch gibt es Möglichkeiten, das Geschäft zu einem guten Ende zu bringen. Als Martelli bekanntgab, die Stadt wolle am Kleeblatt-Hochhaus weiterplanen, handelte sie überstürzt. Ebenso überhastet wäre es aber, die Pläne ganz zu begraben. Die Idee, das Tramdepot Hard zu erneuern und dabei eine Gleisüberdeckung samt Wohnhochhaus zu bauen, hat viel für sich. Theo Hotz’ Projekt ist zudem aus architektonischer Sicht aussergewöhnlich und verdient eine zweite Chance.

Richtig ist, dass Martelli nun ein Gutachten in Auftrag geben will. Die Abklärungen müssen aber breiter geführt werden, als dies angekündigt worden ist; es darf nicht nur um die Frage gehen, ob das Verwaltungsgerichtsurteil den Bau des Hotzschen Entwurfs noch zulässt oder nicht. Beim Kleeblatt-Hochhaus handelt es sich um ein hochkomplexes Planungsvorhaben, weil es auf einer Gleisüberdeckung zu stehen kommt. Laut Beteuerungen aus dem Hochbau-departement hat Theo Hotz für dieses Problem bei seiner ersten Planung in den achtziger Jahren eine überzeugende Lösung gefunden – auch wenn bei diesem später aufgegebenen Projekt eine Schule und nicht ein Wohnhochhaus vorgesehen war. Die Frage stellt sich darum, ob Teile der planerischen Vorleistungen als Basis für einen neuen Wettbewerb verwendbar sind.

Dazu ist zu klären, ob das Architekturbüro Hotz das Urheberrecht auf der gesamten Planung beanspruchen kann. Der Entscheid des Verwaltungsgerichts legt nahe, dass dies möglicherweise nicht der Fall ist – die planerischen Vorgaben der Stadt und die betrieblichen Anforderungen der VBZ waren nämlich so strikt, dass in Teilbereichen eine originelle Lösung kaum möglich war. Im Rahmen der Abklärungen könnte die Stadt zudem die kürzlich aufgeworfene Frage beantworten, ob das Tramdepot am Escher-Wyss-Platz nicht besser stadtauswärts verlegt würde.

Mit einem umsichtigeren Vorgehen liessen sich also aus planerischer Sicht mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen. Vor allem aber könnte der Stadtrat vermeiden, in zwei oder drei Monaten wieder vor einer Entweder- oder-Frage zu stehen: nämlich entweder den Turm in seiner heutigen Form zu bauen oder die Pläne vollumfänglich zu beerdigen. Lassen sich die Kleeblatt-Pläne aus politischen oder rechtlichen Gründen nicht verwirklichen, könnten sie wenigstens als Basis für ein neues, ebenso spektakuläres Vorhaben dienen. Und vielleicht müsste so zumindest ein Teil der 2,5 Millionen Franken betragenden Planungskosten nicht abgeschrieben werden.
mju.

 

19.9.2006

Das Verwaltungsgericht hat dem Rekurs stattgegeben. Die Planung muss neu beginnen und das Projekt neu ausgeschrieben werden.

Verwaltungsgerichtsentscheid lesen

 

19.09.2006 — Tages-Anzeiger Online

Wird Hotz-Hochhaus realisiert?

Das Verwaltungsgericht hat entschieden: Die Stadt Zürich hat bei der Vergabe zur Projektierung des Wohn-Hochhauses beim Tramdepot Hard die Submissionsbestimmungen verletzt. Nun bestimmt der Stadtrat das weitere Vorgehen.

Wie das Zürcher Hochbaudepartement heute mitteilte, war der Stadtrat davon ausgegangen, dass er die Vergabe ohne Ausschreibung machen kann, da das ursprüngliche Projekt von 1991 vom Architekten Theo Hotz im Jahr 2000 respektiv 2003 wieder aufgenommen worden war.

Das Verwaltungsgericht entschied aber, dass dies keine Wiederaufnahme, sondern eine Neu-Projektierung ist. Diese muss neu ausgeschrieben werden. Das Zürcher Hochschuldepartement betont, dass der Stadtrat die Vergabe nicht im Geheimen gemacht hatte, sondern die Öffentlichkeit immer über den Stand der Dinge informierte. Entscheidung liegt bei Stadtrat «Ich gehe davon aus, dass das Projekt trotzdem realisiert werden kann», erläuterte heute Stadträtin Kathrin Martelli. Die weiteren Vergaben müssen nur ausgeschrieben werden. Für die Stadt würden sich dadurch keine höheren Kosten ergeben.

Auch hat sich nichts daran geändert, dass das Projekt architektonisch und städtebaulich hervorragend an diesen Ort passt. Zudem braucht die VBZ dringend ein neues Depot, heisst es in einem Pressecommuniqué des Zürcher Hochbaudepartements. Über das Projekt werden der Gemeinderat und auch die Stimmberechtigten noch definitiv befinden und darüber abstimmen. Der Stadtrat entscheidet noch über das endgültige Vorgehen.
(fwü)

 

Medienmitteilung des Stadtrates vom 19. September 2006:

Projekt Wohn-Hochhaus beim Tramdepot Hard kann gebaut werden

Entscheid des Verwaltungsgerichts Zürich zur Submissionsbeschwerde

Die Stadt nimmt den Entscheid des Verwaltungsgerichts zur Kenntnis und der Stadtrat wird über das weitere Vorgehen entscheiden. Trotz des für die Stadt negativen Gerichtsurteils kann man jedoch davon ausgehen, dass das projektierte Hochhaus realisiert werden kann.

Die Stadt Zürich hat bei der Vergabe zur Projektierung des Wohn-Hochhauses die Submissionsbestimmungen verletzt. Der Stadtrat war davon ausgegangen, dass er die Vergabe ohne Ausschreibung machen könne, weil das ursprüngliche Projekt von 1991 im Jahr 2000 resp. 2003 wieder aufgenommen worden war. Für das Verwaltungsgericht ist dies nun aber keine Wiederaufnahme, sondern eine Neu-Projektierung, die ausgeschrieben werden muss. Zu betonen ist, dass der Stadtrat die Vergabe nicht im Geheimen gemacht hatte, sondern die Öffentlichkeit immer über den Stand der Dinge informierte.

“Ich gehe davon aus, dass das Projekt trotzdem realisiert werden kann”, sagte Stadträtin Kathrin Martelli. Lediglich die weiteren Vergaben müssen ausgeschrieben werden. Der Stadt würden dadurch auch keine höheren Kosten erwachsen. Es hat sich nichts daran geändert, dass das Projekt architektonisch und städtebaulich hervorragend an diesen Ort passt und die VBZ dringend ein neues Depot brauchen.

Der Gemeinderat und auch die Stimmberechtigten werden noch über das Projekt befinden und darüber abstimmen. Über das definitive Vorgehen wird der Stadtrat entscheiden.

 

Was bisher geschah:

© 20Minuten 10.3.06

Planungsstopp für 90-Meter- Hochhaus in Zürich-West

Verfügung des Verwaltungsgerichts Die Planung für ein 90 Meter hohes Hochhaus mit über 200 Wohnungen in Zürich-West muss auf Anordnung des Verwaltungsgerichts vorerst gestoppt werden. Ein Architekturbüro hat einen Rekurs gegen das Bauvorhaben der Stadt eingereicht. Das Architekturbüro fordert die öffentliche Ausschreibung der Planungsleistungen. Das Verwaltungsgericht hat nun zu entscheiden, ob die Stadt Zürich einen Wettbewerb ausschreiben muss.

Die entscheidende Frage in der Kontroverse ist, ob es sich beim Hochhaus um ein neues Projekt handelt oder um die Wiederaufnahme eines alten Bauvorhabens. Gemäss der Stadtverwaltung handelt es sich um ein Projekt von Theo Hotz, das 1993 sistiert wurde. Mit dem selben Architekten will die Stadt auch jetzt zusammenarbeiten.

Wegen des Rekurses muss die Stadt das Projekt ruhen lassen. Das Verwaltungsgericht hat eine einstweilige Verfügung ausgesprochen, welche weitere Planungen für das Hochhaus vorderhand verbietet. Das Verwaltungsgericht bestätigte auf Anfrage eine entsprechende Meldung in der Freitagsausgabe der «NZZ». Mit einem deifinitiven Gerichtsentscheid ist nicht vor April zu rechnen.

Gemäss den Plänen der Stadt soll das 90-Meter-Hochhaus auf dem Tramdepot-Areal beim Escher-Wyss-Platz realisiert werden. Baubeginn ist Ende 2007 und Bauende Anfang 2010. Der Wohnturm kostet zusammen mit dem Tramdepot-Neubau zirka 185 Millionen Franken.

Zum Projekt wird sich auch der Gemeinderat äussern können. Das Parlament muss über den Antrag des Stadtrats entscheiden, den Projektierungskredit von 2,9 auf 12,8 Millionen Franken zu erhöhen.

 

© Neue Zürcher Zeitung; 10.3.06

Rekurs gegen das Kleeblatt Verwaltungsgericht stoppt Planung für das Wohnhochhaus in Zürich-West

mju. Die Stadt Zürich will auf dem Gelände des Tramdepots Hard in Zürich-West einen 90 Meter hohen Turm mit über 200 Wohnungen bauen. Kritik ist nicht nur an der vorgesehenen Bauhöhe laut geworden. Bemängelt wurde auch, dass die Stadt keinen Wettbewerb ausschrieb.

Vor kurzem hat das Verwaltungsgericht nun eine einstweilige Verfügung ausgesprochen, welche der Stadt vorerst untersagt, am Turm weiter zu planen. Grund dafür ist ein im Dezember eingegangener Rekurs eines Architekturbüros, wie Peter Ess, Direktor des Amtes für Hochbauten, auf Anfrage bestätigt. Das Büro fordert die öffentliche Ausschreibung der Planungsleistungen. Bis das Verwaltungsgericht seinen Entscheid gefällt hat, muss die Stadt das Projekt ruhen lassen.

Laut Ess ist eines klar: Mit dem Rekurs wird das von Architekt Theo Hotz ersonnene, kleeblattförmige Hochhaus nicht hinfällig. Im Extremfall könne es passieren, dass nicht das Büro Theo Hotz das Projekt verwirkliche, sondern ein anderer Planer, der eine allfällige Ausschreibung des Auftrages gewinnt.

Die Stadt könne aber nicht dazu gezwungen werden, einen Architekturwettbewerb für ein neues Projekt durchzuführen. Der verfügte Planungsstopp ist laut Ess kein Stolperstein.

Derzeit liegt eine Vorlage bei der vorberatenden Gemeinderatskommission, mit welcher der Stadtrat die Erhöhung des Projektierungskredites beantragt. Vor Ablauf der Legislatur wird dieses Geschäft den Rat nicht mehr passieren, womit der Stadtverwaltung in den nächsten Monaten ohnehin die Hände gebunden sind, wie Ess erklärt. Den Entscheid des Verwaltungsgerichts erwartet Ess im Frühling.

Die entscheidende Frage ist, ob es sich beim Kleeblatthochhaus um ein neues Projekt handelt oder – so die Haltung der Stadtverwaltung – um die Wiederaufnahme eines alten Vorhabens.

Das Hochhaus basiert laut Ess auf Plänen von Theo Hotz, die 1993 sistiert wurden. Darum will die Stadt auch weiterhin mit Hotz zusammenarbeiten.

Gälte das Hochhaus hingegen als neues Projekt, müssten die Planungsleistungen gemäss den Vorgaben des öffentlichen Vergabewesens ausgeschrieben werden.

Beim Zeitplan liegt die Stadt laut Ess wegen des Rekurses nicht im Hintertreffen. So soll der Stadtrat demnächst den nötigen Gestaltungsplan an den Rat überweisen.

Realisiert werden soll der Bau von Ende 2007 bis Anfang 2010. Die Frage ist allerdings, ob der Entscheid des Verwaltungsgerichts an die nächste Instanz weitergezogen wird.

 

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Das «Kleeblatt»:
Geplant wird ein fast 100 Meter hohes Hochhaus mit ca. 200 Wohnungen, das beim Ampèresteg, auf der heutigen Aussenfläche des Tramdepots stehen soll.

«Kleeblatt-Hochhaus» hat nichts mit Botanik zu tun.

In den Sommerferien wurde der private Gestaltungsplan Tramdepot Hard zum so genannten «Kleeblatt-Hochhaus» öffentlich aufgelegt. Der Quartierverein Wipkingen hat in einer Stellungnahme seine Bedenken deponiert.

Stellungnahme des Quartiervereins

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Der Schattenwurf: Selbst im Hochsommer liegen die Steintreppen an der Limmat stundenlang im Schatten, im Winter gibt es dort fast gar keine Sonne mehr.

schattenwinterklein

Noch sind die Würfel nicht gefallen, das Volk hat zum Bauprojekt das letzte Wort. Im Falle eines JA ist zu befürchten, dass die Aufenthaltsqualität entlang der Limmat erheblich leiden wird.

Nebst der verbauten Aussicht sorgt insbesondere der lange und grosse Schattenwurf des geplanten Hochhauses für Bedenken.

Der Quartierverein Wipkingen hat mit Schattendiagrammen die Situation näher analysiert: Tatsächlich lägen weite Teile des Wipkingerparks gerade in den Nachmittagsstunden im Schatten.

Die Spielflächen des GZ Wipkingen wären sogar so stark betroffen, wie es für normale Wohnungsbauten an dieser Stelle baurechtlich gar nicht mehr zulässig wäre. Das GZ und der Wipkingerpark wird allerdings in den Nachmittagsstunden wesentlich intensiver genutzt als die meisten Wohnungen.

Ein so grosses Hochhaus an diesem Standort entwertet die Investitionen, die die Stadt erst vor kurzem beim Wipkingerpark getätigt hat. Weiterer Stein des Anstosses: Das Projekt hat sich nicht, wie üblich, durch einen Architekten-Wettbewerb qualifiziert, sondern wurde entgegen der gültigen Submissions-Ordnung frei vergeben.

Eine städtebauliche Qualitätssicherung in Konkurrenz mit anderen Projekten ist daher leider nicht gewährleistet. Der Quartierverein hat daher bei der Stadt seine Einwendungen hinterlegt.

Bernhard Rosner
Ressort Städtebau QVW




Räbeliechtli-Umzug

Samstag 5. November 2005

Besammlung: 17.15 Uhr auf dem Pausenplatz des Schulhauses Letten, Ecke Rousseau-/Imfeldstrasse, 8037 Zürich

Abmarsch: 17.30 Uhr

Route: Imfeldstrasse – Röschibachplatz – Kyburgstrasse – Rosengartenbrücke – Trottenstrasse – Waidstrasse – Breitensteinstrasse – GZ Wipkingen

Abschluss: im GZ Wipkingen mit Zuckerbrötli für die „Kleinen“, Glühwein und Grill für die „Grossen“.

Das Kafi Tintenfisch bleibt während dieser Zeit offen. Die Pfadi organisiert Spiele für alle Kinder.